Tee ist kein Flüssigkeitsräuber | EAT SMARTER
0
0
Drucken
0
Tee ist kein FlüssigkeitsräuberDurchschnittliche Bewertung: 31510

Tee ist kein Flüssigkeitsräuber

Dezember 2004 - Deutscher Teeverband e.V., Hamburg

Teetrinker sind besonderes gut mit Flüssigkeit versorgt. Das belegt eine aktuelle Untersuchung des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund. Die Wissenschaftler wollten mit verschiedenen Tests herausfinden, ob die Bundesbürger ausreichend trinken. Dazu wurden insgesamt 1528 Personen in vier Gruppen eingeteilt: männliche und weibliche Teetrinker sowie männliche und weibliche Nicht-Teetrinker.

Zu den Ergebnissen erklärt Prof. Dr. Friedrich Manz: "Deutsche Männer waren deutlich schlechter mit Flüssigkeit versorgt als deutsche Frauen. Frauen, die regelmäßig Tee tranken, wiesen einen günstigeren Flüssigkeitsversorgungsstatus auf als Frauen, die keinen Tee tranken.“ Schwarzer und grüner Tee tragen demnach relevant zur Flüssigkeitsversorgung bei.

Mit den Ergebnissen wird gleichzeitig ein gängiges Vorurteil widerlegt – das Märchen vom Flüssigkeitsräuber. Für Prof. Manz steht fest: "Tee und Kaffee sind nicht als "Flüssigkeitsräuber" einzustufen.“ Das belegt auch eine Studie des Nebraska Medical Center, USA. Die Testpersonen haben mehrere Tage lang die gleichen Mengen an verschiedenen koffeinfreien und koffeinhaltigen Getränken zu sich genommen. Anschließende Tests zeigten: ob Koffein oder nicht, spielt keine Rolle. Fazit: Tee unterstützt ebenso wie andere Getränke die täglich empfohlene Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern. Mehr: Deutscher Teeverband e.V.
Ähnliche Artikel
Füße auf Couchtisch mit Chips und Bier, im Hintergrund läuft der Fernseher
Besonders Alkohol- und Tabakkonsum der Azubis sind kritisch
Taiwanesische Forscher berichten, dass häufiger Teekonsum die Knochen stark macht und damit die Knochendichte bei Männern und Frauen erhöht.
Grüner Tee
Durch regelmäßiges Trinken von grünem Tee oder auch durch Auftragen auf die Haut kann man Hautkrebs vorbeugen. EAT SMARTER stellt die Ergebnisse der Studie vor.
Schreiben Sie einen Kommentar