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Wurst- und Steakesser sterben früher

Laut des National Institutes of Health (NIH) in Maryland, erhöht der Konsum von rotem, verarbeitetem Fleisch das Krebstodrisiko signifikant. EAT SMARTER stellt Ihnen die Studie vor.

Zart uns saftig, so sollte das perfekt Steak sein © HLPhoto Zart uns saftig, so sollte das perfekt Steak sein © HLPhoto

Vergleich des Fleischkonsums von einer halben Million Amerikaner

In einer Studie, die die Ernährung von 545 000 Millionen Amerikanern verglich, haben Forscher des Nationalen Gesundheitsforschungsinstitutes der USA (NIH) die Risiken von rotem Fleisch bewertet. Sie kommen darin zu dem Schluss, dass der Konsum von Steaks, Koteletts, Hamburgern und Würsten und Speck die Gefahr von Krebs, Herz- und Kreislaufleiden signifikant erhöht. Das Risiko könne entsprechend der konsumierten Menge um bis zu 50 Prozent steigen, fanden die Wissenschaftler heraus. In der Untersuchung, die in den Archives of Internal Medicine (Bd. 169, S. 562) veröffentlicht wurde, bezogen sich die Forscher auf rotes Fleisch und weiterverarbeitete Produkte von Säugetieren wie Schweinen, Rindern und Schafen. Verglichen wurden der Fleischkonsum von mehr als einer halben Million Amerikanern zwischen 50 und 71 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren. Am Ende der Untersuchung waren rund 71 000 der Teilnehmer gestorben. Von diesen Todesfällen hätten unter den Männern 11 Prozent und unter den Frauen sogar 16 Prozent vermieden werden können, wenn die Probanten so wenig rotes Fleisch gegessen hätten, wie die Probanten mit dem niedrigsten Fleischkonsum, schreiben die Autoren der Studie.

Weißes Fleisch stellt eine gute Alternative dar

Die Ergebnisse im Detail: Männer, die täglich knapp 250 Gramm rotes Fleisch aßen, erhöhten damit ihr Krebstodrisiko um 22 Prozent und ihr Herztodrisiko um 27 Prozent - im Vergleich zu jenen Studienteilnehmern, die nicht mehr als 150 Gramm rotes Fleisch pro Woche zu sich nahmen. Bei den Frauen erhöhte sich die Gefahr eines Krebstodes bei 250 Gramm rotem Fleisch pro Tag um 20 Prozent und die eines tödlichen Infarkts oder Schlaganfalls sogar um 50 Prozent. Der Welt-Krebsforschungsfonds empfiehlt darum, nicht mehr als 300 Gramm rotes Fleisch pro Woche zu essen. Eine gute Alternative stellt offensichtlich auch der Genuss von weißem Fleisch dar. Unter den Teilnehmern, die fast nur Fisch, Hühnchen, Pute und Aufschnitt aus weißem Fleisch verzehrt hatten, beobachteten die Forscher nämlich genau das Gegenteil: Wer mehr davon aß, verringerte dadurch sein Sterberisiko. Mehr: Archives of Internal Medicine

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