Hilft Marihuana bei Krebs? | EAT SMARTER
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Hilft Marihuana bei Krebs?

Meine Schwiegermutter leidet an unheilbarem Krebs. Sie hat leider trotz Medikamenten oft starke Schmerzen. Ich lese deshalb viel zum Thema und habe gehört, dass immer wieder die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten von Marihuana diskutiert werden. Was ist da dran?

 

 

Themen: Allgemeines

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Du hast recht, es gibt diese Diskussion schon recht lange, und das nicht nur in Deutschland. Der Besitz von Cannabis ist hierzulande allerdings verboten - der Gebrauch wiederum ist in bestimmten Grenzen erlaubt. Bisher gelten Marihuana und Haschisch aber noch als bedenkliche und nicht verkehrsfähige Arzneimittel. Nur der isolierte Cannabis-Wirkstoff Delta-9-THC ist verschreibungsfähig. Bedenken gegen THC entstehen insbesondere wegen möglicher Nebenwirkungen wie Amnesie, Halluzinationen, Beklemmungen und Verwirrung. Zur Schmerzbekämpfung bei Krebs nutzen deutsche Ärzte eher Morphine, die wirksamer sind. Doch Marihuana hat unbestreitbar auch Vorteile: Es kann den Appetit der Patienten steigern, verringert die Übelkeitsgefühle Krebskranker nach der Chemo und lindert Muskelkrämpfe.
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