Im Winter lieber frisches oder Tiefkühl-Gemüse? | EAT SMARTER
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Im Winter lieber frisches oder Tiefkühl-Gemüse?

Ist es im Winter besser, frisches Gemüse aus anderen Ländern oder Tiefkühl-Gemüse zu essen?

Themen: WinterGemüseSaison

 
Hallo Jessi, Tiefkühl Gemüse hat heutzutage aufgrund des schonenden und schnellen Gefrierprozesses ebensoviele Nährstoffe und Vitamine wie frische Ware. Mitunter sogar mehr, weil es meist an Ort und Stelle schon gefrostet wird, während andere Gemüsesorten oft lange Wege zurücklegen und gelagert werden und dadurch auch schon an wertvollen Inhaltsstoffen verlieren. Es kommt darauf an, welches Gemüse man essen möchte. Wenn man regionale Produkte wünscht, ist die Auswahl im Winter natürlich geringer. Da gibt es die typischen saisonalen Wintergemüse wie zahlreiche Kohlsorten (Rosenkohl, Weißkohl, Grünkohl) sowie Lauch, Sellerie, Steckrüben etc. Und diese würde ich persönlich auch immer frisch kaufen und essen. Wenn man jedoch Gemüse essen möchte, das im Winter nicht geerntet wird oder aus anderen Regionen kommt, dann ist die Tiefkühl-Variante auf jeden Fall zu empfehlen. Alles ist besser, als Dosenfutter ;-)
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Ich nehme lieber Tiefkühlkost oder Gemüse der Jahrzeit entsprechend vom Frischmarkt. Tiefkühlgemüse wird meist vor Ort gefrostet, damit bleiben Vitamine und Mineralstoffe fast erhalten, anders bei Gemüse aus weiten Ländern, dazu kommt noch die Schadstoffbelastung.
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Ich stehe eigentlich auch nur auf "Frischgemüse". Man kann sich ja immer der Jahreszeit anpassen - so wie man es eigentlich auch mit dem frischen Obst machen sollte. Da kann man doch auf gar keinen Fall etwas falsch machen. Wenn ich daran denke, wie meine Oma gekocht hat, dann weiß ich, dass ich als Kind die beste und gesündeste Ernährung bekommen habe. Da gab es doch noch keine Tiefkühlware von Gemüse und Obst und der frische Spinat wurde damals sogar mit Brennnesseln noch aufgewertet und gesünder gekocht. Warum greifen die Leute denn heute so oft auf Tiefkühlware? Weil es eben einfacher, viel praktischer und bequemer ist, als das Gemüse und Obst selbst zu verarbeiten! Wenn man berufstätig ist, ist es zwar eine schöne Hilfe, aber im großen und ganzen sollte man schon immer "frisches" Gemüse und Obst - eben je nach Jahreszeit - bevorzugen, denn nur hier weiß man doch am ehesten, was gut ist. Ich habe das selbst auch immer beachtet. Und wenn ich heute z. B. mal eine Brokkoli-Suppe (oder andere Gemüsesuppe) mache, dann benötige ich nur Wasser, ein bisschen Salz und ein Stückchen Butter, und jeder schwärmt von dieser Suppe. Ich brauche keinen Geschmacksverstärker oder andere Gewürze. Das ist doch ein gutes Beispiel..... ! Jetzt bin ich schon 65 Jahre alt und möchte das auch so weitergeben. Meine Familie besteht aus meinem Mann und mir - aber ich koche meist für meine Tochter und ihre Familie mit - und dann koche ich jedes Mal für sechs Personen! Es macht Spaß, gesund zu kochen!
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Grundsätzlich gilt: Gemüse immer frisch, am Besten vom Biohof, wo ich mir das Gemüse selbst aussuchen kann. Dann: Immer regional und saisonal! Ich brauche im Winter keine Erdbeeren aus Nordafrika, Tomaten aus der Gewächshausretorte oder Spargel aus Südamerika. Winterzeit ist Kohlzeit und Eintopfzeit. Sollte es aber sein, daß andere Gemüse nötig sind, dann gilt TK vor Dosenfutter und sowieso selbstgemacht vor Fertiggericht mit Geschmacksverstärkern und jede Menge E-Stoffen!
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