Lohnt es, beim Abnehmen Kalorien zu zählen? | EAT SMARTER
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Lohnt es, beim Abnehmen Kalorien zu zählen?

Soll ich beim Abnehmen Kalorien zählen, oder macht das gar keinen Sinn?

Themen: Abnehmen

 
Jein! Kalorien sind nicht gleich Kalorien. Die Kalorienmenge einer Portion Nüsse entspricht ca. einer zweifachen Portion Gummibärchen. Trotzdem ist es für das Abnehmen viel sinnvoller, hier nicht die scheinbar größere Portion ungesunder Gummibärchen zu sich zu nehmen, die den Blutzuckerspiegel viel stärker zum Schwanken bringen und dadurch nach kürzester Zeit wieder Hungersignale gesendet werden, sondern zu der vermeintlich kleineren Portion Nüsse. Diese enthalten wertvolle ungesättigte Fette, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die für ein längeres Sättigungsgefühl sorgen. Natürlich sollte man aber auf die Portionsgröße achten, da niemand mit einer täglichen Zufuhr von einer 200g-Packung Nüsse Gewicht verlieren kann. Hier ist es also durchaus wichtig, die Kalorienangabe nicht aus den Augen zu verlieren! Grundsätzlich muss aber niemand streng Kalorien zählen: eine ausgewogene Ernährung mit einem Großteil an pflanzlichen Nährstoffen (Gemüse, Obst, Getreide, Pseudo-Getreide wie Amaranth etc.) hat eine niedrigere Kaloriendichte (im Vergleich zu Fertigprodukten, Süßem, Salzigen und Fettigem), jede Menge wichtiger Vitamine, Mineralstoffe, sekundärer Pflanzenstoffe und enthält jede Menge Ballaststoffe, die für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Wer auf seine Körpersignale bei einer ausgweogenen Ernährung achtet und wieder lernt, zwischen Hunger und Appetit zu unterscheiden, der wird auch dauerhaft und ohne Jojo-Effekt Gewicht verlieren.
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Bild des Benutzers Expertenteam
Nicht, wenn du ansonsten nichts an deiner Ernährung änderst. Wer heute besonders diszipliniert abnehmen möchte, zählt jede einzelne Kalorie und legt sich Listen an. Das allein wird aber nicht zum Wunschgewicht führen! Sinnvoll ist auf Dauer nur eine Kombination aus bewusstem Essen mit regelmäßiger Bewegung. Das bedeutet: Man muss den Grundumsatz erhöhen und ihn nicht wie bei einer Diät herunterschrauben. Vielmehr muss der Stoffwechsel in Schwung kommen, um dauerhaft genügend Kalorien zu verbrennen.
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Ja - im Endeffekt ist es egal, was man isst oder wie viel, solange man dem Körper weniger Kalorien zuführt, als man verbraucht, nimmt man ab. Ob das nun unbedingt gesund ist, oder man das durchhält, ist eine andere Sache. Ich zähle seit Jahren Kalorien, habe erfolgreich abgenommen und halte mein Gewicht.
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Ich habe in 5 Monaten 25 Kilo abgenommen, auf grund einer Histaminintoleranz. Mein Kalorienverbrauch ist auf ca. 800 Kalorien am Tag geschrumpft. Zusätzlich fahre ich mehrmals in der Woche Rad. Startgewicht war 104 Kilo. Ich habe früher nicht übermäßig viel gegessen , aber anscheinend falsch. Es ist schon sinnvoll sein bedarf im Auge zu behalten, aber um bewußt abzunehmen sollte man gesund essen und regelmäßig sich bewegen.
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Und im Regelfall auch nicht unter seinem Grundumsatz essen. Das ist sehr wichtig, da sonst mit einem verstärkten Jojo-Effekt zu rechnen ist. Ich gehe einmal davon aus, dass deine Diät ärztlich begleitet wird, damit du dir nicht deine Gesundheit ruinierst. Denn 800 kcal sind sehr wenig.
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Bild des Benutzers Doertemeyer
Ich hab dazu eine klare Meinung: man muss sich viel bewegen, wenn man abnehmen will. Aber Kalorienzählen hält auf Dauer keiner durch!
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Ja, auf alle Fälle. Ich habe so richtig abgenommen. Etwa 10 kg in einem Jahr. Grund war, dass ich einfach ein paar Lebensmittel zu mir genommen hab, die richtige Kalorienbomben waren und diese habe ich minimiert oder lasse sie weg. Man bekommt dafür ein gutes Bewusstsein was man eigentlich falsch macht. Ich habe jeden Tag 1,5 l Apfelsaft getrunken, mit der Meinung das wäre sogar gesund. Falsch. Das habe ich durch Mineralwasser ersetzt. Auf die Idee wäre ich sonst nicht gekommen. Das waren schon einige Kilos. Also ZÄHLEN !!!!!!!!!
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Ich habe in den letzten 6 Monaten 10 Kilo abgenommen, für Kalorienzählen war keine Zeit - dafür habe ich bewusste Entscheidungen getroffen, was ich esse und was nicht. Meine Ärztin sagte, dass mein Körper Rohkost nicht verträgt. Das habe ich mirgemerkt habe, und Gemüse allerlei außer roh gegessen habe. Zugenommen hatte ich nicht davon. Unbedingt muss man beachten, wie der Körper reagiert, genau, wie meine Vorredner beschrieben haben. Kalorien sind nicht eben wie schon beschrieben nicht alles. Ungesättigte Fettsäuern sind sehr gut für mich. Trotzdem auch kalorienreich. Aber alles, was den Blutzuckerspiegel ungesund in die Höhe treibt, hat mir z.B. eher geschadet, was wohl sehr normal ist.
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Ich habe auch viel abgenommen und habe einfach weniger gegessen. Kalorien gezählt habe ich nicht, aber ich habe mir vor dem Kauf immer genau angeschaut, wieviele Kalorien in dem Produkt enthalten sind, um ein wenig ein Gefühl dafür zu bekommen.
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Mein Arzt sagte ich müsse weniger essen. Bin in der Raumpflege, an einen Arbeitstag 10.000-13.000 Schritte essen tuhe ich 1800 kcal ohne KH 4 die Woche tuhe ich diesen Job Wo bitte soll ich da noch Sport machen, ich Fahre Rad an Arbeits freien Tagen 40 Minuten, an Arbeitstagen 80 Minuten wo soll ich da Sport noch rein tun?
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Ganz ohne KH wirst du wohl nicht leben. Denn Gemüse und Obst haben beispielsweise auch KH. Es kommt darauf an, wie hoch dein Grundumsatz und dein Gesamtumsatz ist. Ein gutes Mittel zwischen diesen beiden Werten dürfte zur Abnahme reichen. 1.800 kcal können für dich zuviel, genau richtig oder auch zuwenig sein. Ohne weitere Angaben kann dir das aber niemand sagen.
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Kalorienzählen verschafft eine Übersicht und eine Vorstellung über die Zusammensetzung der Nahrung. Da sieht man erstmal, wieviel man wirklich isst. Mir hat das wirklich penible zählen sehr geholfen - gibt ja Apps dafür und geht mit der Zeit immer schneller.
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Bewegung macht nur 20-30% aus, der Rest ist richtige Ernährung! Das sagen auch alle Ernährungsexperten. Manche Leute nehmen sogar zu, wenn sie mit Sport anfangen, weil sie den Kalorienverbrauch dabei unendlich überschätzen und glauben, dass sie nun alles essen können. Daher ist Kalorienbewusstsein, trotz aller Notwendigkeit des Sports, unerlässlich fürs Abnehmen
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Ich habe auch bereits 25 KG mit Kalorienzählen bei FDDB abgenommen. Schön ist, dass man essen kann was man will. Ich hasse festgelegte Diäten, die weder auf meinen Appetit noch auf meine Vorräte eingehen. Mit FDDB kann ich mir im Vorraus meine Mahlzeiten berechnen. Wenns gehaltvolleres Essen gibt, werden die Portionen eben kleiner. (Wie z-B bei Pasta mit Sahnesoße) So kann ich mir meinen individuellen Tagesplan erstellen. Inzwischen habe ich 300 Listen mit meinen individuellen Rezepten, so dass ich viele Rezepte einfach komplett eintragen kann und nur noch geringfügige Anpassungen vornehmen muss. Kalorien notieren war nur der erste Step - inzwischen achte ich sehr auf eine ausgewogene Ernährung. Ich habe mich Schritt für Schritt mit dem Thema auseinandergesetzt und weitergebildet. Auf jeden Fall sinnvoll und in vielen Dingen sehr aufschlussreich.
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Habe knapp ein Jahr bei FDDB Kalorien gezählt , natürlich auch relativ gut abgenommen , bis zum Stopp . Irgendwann verliert man aber die Lust immer die Waage beim Esstisch stehen zu haben ,es geht einem nur noch auf die Nerven , so geht es mir jedenfalls . Nach einen Todesfall in der Familie war mir das essen dann eh egal , Frustessen und auch wieder zugenommen . Werde aber trotzdem nicht mein Leben von Kalorien zählen und wiegen bestimmen lassen , da es weitaus wichtigeres im Leben gibt ( das so schnell vorbei sein kann ) ! Klar kann es einem helfen bewusst zu werden was und wieviel man wirklich isst und trinkt aber wenn man selbst dadurch nichts ändert hilft es einem auch nicht ! Bei FDDB zb geht es darum bestimmte Prozentzahl am Tag von seinem Bedarf zu sich zu nehmen, meist 80% um abzunehmen und wenn man dann egal was isst Hauptsache auf die Prozente kommen ( ich hab es so nicht gemacht ) , so ist da der Lerneffekt ? Ich für mein Teil werde nie wieder Kalorien zählen ! Das was ich wieder drauf hab werde ich auch irgendwann wieder los , setz mich nie wieder so unter Druck .
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Ich habe auch in einem Jahr 16Kg abgenommen, weil ich meine Ernährung umgestellt habe, zuerst hatte ich bei einem Test festgestellt das ich eine Insulin resistents habe, heißt mein Körper reagiert auf Kohlehydrate in Form von Weizenmehl mit Erhöhung meines Blutzuckerspiegel, normalerweise setzt jetzt das Insulin ein um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken, mein Körper hatte das Insulin aber pseudomässig produziert und somit immer mehr Kohlenhydrate verlangt. Mein Ergebnis war mehr Eiweiß als Kh zu essen, außerdem gesundes Fett aus Nüssen, Avocado. Das zählen von Kalorien macht schon Sinn aber auch die Verteilung ist sehr wichtig. Meine Formel ist ganz einfach: Grundumsatz ist 1800 Durchschnittlich 1500 damit 300 gespart & 1Std. Sport ca. 1000 dazu, heißt : Mit Sport dürfte ich 2500 aufnehmen ohne Gewicht zu zunehmen, wenn ich nun doch bei 1500 Kalorien bleibe, dann habe ich 1300 Kalorien gespart, die kann ich auf einen besonderen Tag verteilen , z.B. wenn man eingeladen ist und das Essen nicht selber bestimmen kann.
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