Stimmt es: Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler? | EAT SMARTER
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Stimmt es: Morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettler?

Wie oft haben wir das schon gehört: "Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages". Wenn ich morgens um sechs aufstehe, habe ich aber einfach keinen Hunger. Bis zum frühen Vormittag halte ich locker durch, dann esse ich ein Brot. Was ist dran an dieser Weisheit: Soll ich mich zu einem Frühstück zwingen?

Themen: ExpertenfragenGesunde ErnährungFrühstückLinda Marx

Bild des Benutzers Linda Marx
Dieses Motto halte ich für wenig praktikabel. Denn wer hat morgens schon einen Bärenhunger? Früh am Morgen ist der Stoffwechsel noch nicht in vollem Gange; den Körper dann mit einer riesigen Mahlzeit zu überfrachten, würde eher müde machen. Die Hauptmahlzeit sollte man, wenn möglich, mittags zu sich nehmen, auch Fleisch, wenn es zum Speiseplan gehört. Abends wäre es gut, nur noch eine kleine Menge zu essen. Die ayurvedische Ernährungslehre empfiehlt, abends eine warme, leichte Speise zu essen, zum Beispiel eine Suppe; das finde ich sehr sinnvoll. Erkenntnisse aus der chronobiologischen Forschung belegen, dass große Mahlzeiten am Abend den Melatoninhaushalt und damit den Schlafrhythmus durcheinander bringen.
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