Unterscheiden sich günstiges und teures Olivenöl in der Qualität? | EAT SMARTER
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Unterscheiden sich günstiges und teures Olivenöl in der Qualität?

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Themen: ErnährungOlivenölgesundteuergünstig

 
Eine Regel vorab: Billiges Olivenöl garantiert IMMER eine mindere Qualität. Das Problem ist, dass es gerade bei Olivenölen einen hohen Etikettenschwindel gibt. Und mit vielen Ölen wird auch gepanscht, sprich sie werden mit anderen Ölen "gestreckt". Es ist nicht leicht, ein hochwertiges Öl zu erkennen. Aber sparen sollte man bei Ölen niemals an Geld. Das heißt aber auch nicht, dass ein sehr teures Öl immer von hoher Qualität ist. Die höchste Qualitätsstufe heißt "extra nativ" (in Italien "extra vergine"). Aber wie gesagt, es gibt reichhaltigen Etikettenschwindel. 3-4 Euro Öle aus dem Supermarkt können niemals extra vergine sein, so dick es auch auf das Etikett gedruckt ist. Hochwertige Olivenöle werden aus den besten Oliven im optimalsten Reifegrad gewonnen, von Hand gepflückt und sofort nach der Ernte (im optimalen Falle wenige Stunden danach) schonend kalt gepresst, immer erste Pressung und Abfüllung! Ein billiges Öl, welches behauptet, so hergestellt worden zu sein, ist in jedem Falle eine Mogelpackung. Denn billige Öle weisen auf Ausbeutung und Schwarzarbeit der Erntehelfer hin und auf mindere Qualität der Früchte. Kein Hersteller kann hochwertige Öle billig erzeugen und diese Öle dann billig verkaufen. Qualität hat ihren Preis. Ein weiteres Indiz für ein gutes Öl ist der Säuregrad. Je niedriger er ist, umso hochwertiger ist das Öl. Er darf 0,8% bei einen nativ extra Öl nicht überschreiten, 0,5% oder niedriger wären noch besser. Andernfalls ist es einfach nicht diese Qualitätsstufe. Gut wäre auch, Öl aus Oliven in Bio-Qualität zu kaufen. Diese werden noch strenger überwacht. Nun ist es jedoch nicht grundsätzlich falsch, ein Supermarkt-Öl um die 4-5 Euro für den alltäglichen Gebrauch zu kaufen. Diese Öle sind nicht „schlecht“. Allerdings wird dem Verbraucher oft eine höhere Qualität vorgegaukelt, als tatsächlich vorhanden ist. Und das ist die Schweinerei! Für ganz besondere Speisen und Anlässe jedoch, sollte man sich ein Öl gönnen, das den höchsten Ansprüchen genügt. Schließlich will man sich und seinem Körper ja auch etwas Gutes tun. Am besten mal in einem Spezialgeschäft oder im Bioladen beraten lassen. Und dann auch mal probieren. Es kommt ja auch auf den persönlichen Geschmack an. Für meinen alltäglichen Gebrauch habe ich ein Bio Olivenöl aus Griechenland (griechische Öle sind seltener gepanscht als italienische) und bin damit sehr zufrieden. Es kostet zwischen 5 und 6 Euro.
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Es hängt zwar nicht immer vom Preis ab ob etwas gut oder schlecht ist, aber ein gutes Olivenöl bekommt man wahrscheinlich nicht zum Billigpreis. Die Qualität erkennt man beim Olivenöl ganz leicht indem man einen kleinen Schluck pur nimmt. Wenn es im Hals brennt ist die Qualität gut da frische Oliven verwendet wurden, wenn es nicht brennt wurden alte Oliven genommen oder es wurde überhaupt etwas zusammengepanscht. Das Brennen im Hals ist ein charakteristisches Merkmal des Olivenöls und repräsentiert die positiven gesundheitsfördernden Eigenschaften, wie die enthaltenen natürlichen Anti-Oxidanten, die Polyphenole und Vitamin E.
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