Was bringen Biorhythmus-Apps? | EAT SMARTER
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Was bringen Biorhythmus-Apps?

Wie sinnvoll sind Apps wie Sleep Cycle, die einen dann wecken, wenn man in einer relativen Wachphase ist?

Themen: ExpertenfragenSchlafTiefschlafBiorhythmusAppsDr. Neele Pudelski

Bild des Benutzers Dr. Neele Pudelski
Unser Schlaf verläuft in Zyklen, in denen sich die verschiedenen Schlafphasen abwechseln. In den Leichtschlafphasen ist man der Wachheit näher als im Tief- oder Traumschlaf. Ziel der Schlafphasenwecker ist es, die Leichtschlafphasen zu erkennen und den Schlafenden in diesen zu wecken. Man gibt im Wecker keinen festen Zeitpunkt, sondern einen Zeitraum von 30 Minuten bis zum spätesten Wecktermin an. Erkennt das Gerät eine Leichtschlafphase, weckt es. Es gibt unterschiedliche Ansätze, wie der Wecker die Leichtschlafphasen erkennt. Bei einigen Geräten werden über EEG-Elektroden die Hirnströme gemessen und dadurch die Schlafstadien erkannt. Diese Methode ist sicherlich die genauste, aber die Elektroden werden häufig als unangenehm empfunden. Eine andere Methode macht sich zu Nutze, dass man sich während des Leichtschlafes mehr bewegt als im Traum- oder Tiefschlaf. Über Bewegungssensoren in einem Armband oder über Bewegungen des Handys unter der Matratze sollen die Leichtschlafphasen identifiziert werden. Die Genauigkeit der Methode ist fraglich. Einige Probanden, die die Geräte getestet haben, berichten aber, ausgeschlafener zu sein.
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