Was darf sich hinter dem Attribut "hausgemacht" verstecken? | EAT SMARTER
1
1
1

Was darf sich hinter dem Attribut "hausgemacht" verstecken?

Viele Restaurants schreiben auf ihre Tafeln "hausgemachter Kuchen" oder "hausgemachte Pasta". Doch oft schmeckt der Kuchen dennoch wie aus der Großbäckerei. Ist der begriff "hausgemacht" überhaupt geschützt? Und was kann ich als Verbraucher tun, wenn ich mich getäuscht fühle?

Themen: ExpertenfrageRestauranthausgemachtSilke Schwartau

Bild des Benutzers Silke Schwartau
Mit dem Begriff „hausgemacht" wird viel Etikettenschwindel betrieben. So bieten beispielsweise Cafés vermeintlich hausgemachten Kuchen an, bei dem der Inhaber nur ein bisschen Sahne auf eine Torte spritzt, die er zuvor im Gastronomie-Großhandel gekauft und aufgetaut hat. Leider ist dieser Begriff noch nicht geschützt. Für uns als Verbraucherzentrale ist es sehr schwer, einem Restaurantbetreiber nachzuweisen, dass er seine „hausgemachte“ Torte, Gulaschsuppe oder den Kartoffelsalat über einen Gastro-Service bezogen hat. Auch bei frischer, angeblich hausgemachter Pasta wird oft geschwindelt. Sollten Restaurantgäste einen Verdacht auf Mogelei haben, können sie dies bei den Verbraucherzentralen oder der staatlichen Lebensmittelüberwachung melden.
37 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich.
Fanden Sie diese Antwort hilfreich?
Schreiben Sie eine Antwort
Fragen-Suche nach Schlagwort

Oder schauen Sie, was andere User bisher gefragt und geantwortet haben