Welche anderen Verhütungsmethoden gibt es neben der Pille? | EAT SMARTER
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Welche anderen Verhütungsmethoden gibt es neben der Pille?

Welche alternativen Verhütungsmethoden gibt es neben der Pille? Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?

Themen: Dr. Elina BassengeGynäkologeExpertenfrageVerhütung

Bild des Benutzers Dr. Elina Bassenge
Es gibt heute ca. 15 verschiedene Verhütungsmethoden. Manche davon existieren bereits seit mehreren Tausenden von Jahren und haben sich in den letzten Jahrzenten enorm entwickelt, so dass sie in der Anwendungsart und Nebenwirkungsprofil Benutzerinnen-freundlicher geworden sind. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen hormonellen und nicht hormonellen Methoden der Verhütung. Die gängigsten nicht hormonellen Methoden sind Kondome und das IUD, im Volksmund auch Spirale genannt. Zu den hormonellen gehören die Pille, der Nuvaring und die 3-Monatsspritze. Es gibt auch Kombinationen dieser Verhütungsarten, wie z.B. die Mirena, ein Hormonfreisetzendes Intrauterinsystem. Das Kondom bietet fast den hohen kontrazeptiven Schutz einer Pille und schützen zusätzlich vor STDs (sexuell übertragbare Krankheiten). Die Pille dagegen hat den Vorteil, den Zyklus zu stabilisieren und wird zur Behandlung verschiedener Erkrankungen wie z.B. Endometriose eingesetzt. Seltener verwendet werden das Diaphragma oder andere mechanische Verhütungsmittel für Frauen, die dem Kondom für die Frauen entsprechend wirken, in dem sie nach korrekter Einlage den Kontakt von Muttermund und Spermien verhindern. Bei den hormonellen Kontrazeptiva werden selten das Implanon (ein Stäbchen, welches in den Oberarm implantiert wird und ein Hormon freisetzt) oder die 3-Monatsspritze verwendet. Bei Frauen mit abgeschlossener Familienplanung kommt eine Tubensterilisation infrage, die allerdings mit einem operativen Eingriff einhergeht. Bei diesen zahlreichen kontrazeptiven Möglichkeiten kann man schnell den Überblick verlieren, jedoch bietet jede Methode Vor- und auch Nachteile mit sich. Welche Verhütungsmethode die richtige ist, wird individuell je nach aktuellen Lebensumständen und nach Wunsch der Patientin, natürlich unter Beachtung möglicher Kontraindikationen, entschieden.
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