Welche Wildkräuter kann man im Salat verwenden? | EAT SMARTER
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Welche Wildkräuter kann man im Salat verwenden?

Welche sind bedenkenlos?

Themen: WildkräuterSalat

 
Auch lecker sind Wiesenknopf, Biebernelle, Sauerklee, Vogelmiere, Dost (wilder Majoran), Hirtentäschel, Wiesenkerbel und Gundermann. Rauke (wilder Rucola), Spitzwegerich, Portulak, Bärlauch, Knoblauchsrauke, Gartenmelde und Weißer Gänsefuß (kurz blanchieren). Auch viele essbaren Blüten machen sich gut im Salat, z.B.: Klatschmohn, Gänseblümchen, wildes Stiefmütterchen, Kornblume oder wilde Malve. Da gibt es noch viel mehr, das ist nur, was mir spontan (ergänzend zum Eintrag von Woman76) einfällt. Ich empfehle, ein gutes Bestimmungsbuch zu kaufen um auf der sicheren Seite zu sein. Viel Spaß beim Suchen und Versuchen.
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Bedenkenlos inwiefern? Verwechslungsgefahr? Oder wegen Allergien auf Inhaltsstoffe? Sehr lecker sind: Sauerampfer, Brunnenkresse, Löwenzahn, Braunelle, Giersch, Borretsch. Mit den Komponenten kann man tolle Salate machen bzw. aufpeppen.
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Ich esse jeden Abend einen Wildkräutersalat. Dazu sammle ich folgende Wildkräuter: junge Schafgarbenblätter, zarte Brennesselblätter, junger Giersch, Vogelmiere, Efeu-Ehrenpreis, Eberraute, Futterwicke, Hirtentäschel, junge Löwenzahnblätter, junge Topinamburblätter, eine Topinamburknolle, Weißdornblätter, Rukolablätter, junge Sauerampferblätter, Knopfkraut, Oreganospitzen, weiße Taubnessel, rote Taubnessel, Rainkohl, Barbarakraut, Gundermannspitzen, junge Melde, zartes Möhrenkraut, Estragonblätter, junge Sellerieblätter, Blätter der Jungfer im Grünen, junges Beifußblatt, junge Kohlblätter, Kohlblütenknospen, Gartenkresse, Mohnblätter bis zur Blüte, dazu Blüten von: Ackerstiefmütterchen, Hornkraut, Borretsch, Hirtentäschel, Gundermann, Taubnessel etc. LG Petra K. http://auf-dem-weg-in-die-freiheit.blogspot.de/
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@ Gierschschnuckelsche Ja, die Menschen paaren sich auch gerne mal "zwischen den Kontinenten". Aber hast Du jemals erlebt, daß sich eine Brennessel mit einem Wiesenkerbel paart? Ich nicht. LG Petra K.
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@ Koch vom Herd: ja, die Blüten (die sammeln aus der Luft die Hefen - der Wind macht's) Das ist ähnlich wie beim Apfelwein (ich bin aus Hessen, wo der Apfelwein Nationalgetränk ist). Die Hefen sind in der Luft in Anbaugebieten wo auch Wein angebaut wird . In Oberbayern wird es schwierig - da gibt es keinen Wein-Anbau und da wird der Apfelsaft eher zu Essig als zu (Apfel-)Wein. (Tatsächlich erprobt von mir - ich komme schon manchmal bisschen rum im Land). Google doch einfach mal: Holunder-sekt, das spart mir etwas Fingerübung am Keyboard (gibt bestimmt viele Rezepte - ist aber ganz einfach). Bitte aufpassen, dass Du den Schwarzen Holunder nicht mit mit dem Zwerg-Holunder verwechselt (der Zwerg-Holunder ist (schwachj)giftig und hat KEINE gezackten Blätter). @Petra K. : ui - das mit den Kontinenten (7 Stück) gegenüber ESSBAREN Wildpflanzen (hierzulande mindestens über 1200!) finde ich etwas schwierig - ich hoffe, Du weisst was Du da tust. Ich will Dir nicht zu nahe treten, aber, allein aufgrund der saisonal unterschiedlichen Verfügbarkeiten der von Dir aufgeführten Wildkräuter, hege ich Zweifel an der allabendlichen Salatmischung ;) Übrigens, ja, natürlich heisse ich nicht Guter Heinrich, das ist nur mein 'Mittelname' - ich heisse eigentlich 'Knoblauchs-Rauke' (Geborener Wegwarte-Bilsenkraut) den Vornamen verrate ich Dir aber nicht ;P Es ist allemal spannend über das Thema zu reden und ich freue mich sehr, wenn sich Menschen mit der Natur beschäftigen und nicht nur MacDoof-Mist fressen, oder ''vollverkabelt' in den Grünanlagen herum-joggen. (Anderseits- wenn die alle meine lieb-gewonnenenen Pflück-plätze kenne würden - Nein, das wäre auch schlimm - lass sie lieber Ihren Blutdruck/Fitnesszustands-ometer ablesen und teurere Sportklamotten, dem Augenkrebs nahe tragen - ich schaue gerne weg. GLG, Der Gute Heinrich (aka Knoblauchs von Rauke)
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Doch doch, Guter Heinrich (das ist übrigens auch eine essbare Wildpflanze-nicht der Mensch, sondern Guter Heinrich), bei mir kommt das alles jeden Abend in den Wildkräutersalat. Ich brauche ungefähr 1 Sdt. um alles zu finden, hab eine unbedenkliche Wiese, Garten und den Wald in der Nähe. Also beste Bedingungen. Was den immer wieder (und durchaus auch berechtigt) genannten gefleckten Schierling betrifft, den erkennt man problemlos an den Blättern, besonders an der Blattunterseite. Wildkräuterbestimmung ist nicht anderes, als Menschen zu den jeweiligen Kontinenten zuzuordnen, man muß nur wissen, worauf man achten muß. Und das ist bei jeder Pflanze so. Ich hatte auch kein Bestimmbuch, hab solange im Internet gesucht, bis ich es gefunden habe. Und wenn ich etwas nicht gleich gefunden habe, dann hab ich es stehen gelassen. Irgendwann (das entsprechende Interesse vorausgesetzt) war es dann so, daß nicht ich die Seiten mit den jeweiligen Wildkräutern gefunden habe, sondern ich hatte den Eindruck, daß die Seiten mich gefunden haben. Ich habe mir innerhalb von 3 Jahren ein umfangreiches Wissen darüber angeeignet und ich bin noch lange nicht am Ziel. Die Wildgräser warten auch noch darauf, von mir entdeckt zu werden. LG Petra K.
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Huhu zusammen, ich denke, das "Guter Heinrich" (der, wenn ich das richtig einschätze, durchaus weiß, dass er seinen Nick nach einer Wildpflanze gewählt hat) mit dem Tipp, sich erst mal gute BestimmungsBÜCHER anzuschaffen, richtig liegt. Bücher haben, meiner Erfahrung nach, mehrere Vorteile: 1. Sie sind in aller Regel von Menschen geschrieben, die tatsächlich richtig Ahnung haben (also Fachleute sind) - im Internet kann jeder ohne fachlichen/wissenschaftlichen Hintergrund schreiben und posten, was er/sie will. 2. Sie bieten - wenn sie gut sind - nicht nur gut gemachte Bestimmungsmerkmale sondern noch mehr Informationen zu Inhaltsstoffen, deren Wirkungen und Gefahren, Verwechslungsmöglichkeiten usw. - Im Internet habe ich das bisher noch nicht so gut zusammen gestellt gefunden. - Gerade zu den Inhaltsstoffen sind ein paar Bücher unschlagbar und dürften die Fragen von "Woman 76", die sie weiter oben gestellt hat, beantworten. 3. Bücher haben einen unschlagbaren Vorteil gegenüber dem Internet - Man kann sie einfach in die Tasche packen, ins Gelände mitnehmen und vor Ort die Pflanzen bestimmen. - Klar kann man Smartphones auch ins Gelände mitnehmen, aber die Displays sind nur begrenzt groß und die Infos im Internet sind leider bisher nicht so gut, wie die in guten Bestimmungsbüchern. (Man möge mich eines Besseren belehren.) - Ach ja, ich halte mich gelegentlich mal in Gegenden ohne Handyempfang auf. Da geht gar nichts ohne Kenntnisse oder Bestimmungsbuch für neu entdeckte Pflanzen. 4. Internetseiten bieten beim Thema "essbare Wildpflanzen" oft nur "das Übliche." Durch Bestimmungsbücher kann man eine Menge anderer interessanter essbarer Wildpflanzen kennenlernen, die über "das Übliche" hinausgehen. Daher hier zwei Buchtipps, die sich prima ergänzen: Fleischhauer/Guthmann/Spiegelberger: Essbare Wildpflanzen, AT Verlag, 15. Aufl. 2014, ISBN 978-3-03800 -335-9 (Das ist ein Grundlagenbuch mit 200 Pflanzen, es gibt noch die erweiterten Varianten). (Super wegen genauen Bestimmungsmerkmalen und Inhaltsstoffen.) Beiser: Unsere essbaren Wildpflanzen, Kosmos Verlag, 2014, ISBN 978-3-440-13605-8 150 essbare Wildpflanzen - Schön wegen der Übersicht zur Unterscheidung von Essbaren Pflanzen und ihren giftigen Geschwistern und den ausführlichen Beschreibungen zu Verwendungsmöglichkeiten. Ich halte es übrigens für grob fahrlässig, nicht mit Bestimmungsbüchern zu arbeiten. Das Internet kann zusätzlich benutzt werden (mache ich auch, wenn ich weitere Infos zu einer neu endeckten Pflanze suche und mehr Sicherheit zur Bestimmung brauche) - aber nicht ausschließlich. (Erste Wahl ist bei mir immer das Buch.) Schließlich gibt es wirklich sehr giftige Pflanzen, die den essbaren sehr ähnlich sehen. (Ich habe letzte Woche Aaronstab mitten in einer Kolonie von Bärlauch gesehen.) Übrigens: @ Petra K. - Wie willst Du denn Menschen einem bestimmten Kontinent zuordnen? - Du wohnst wohl nicht in einer westdeutschen Großstadt, oder? Was ist mit jemanden, dessen (urdeutsche) Oma Ende der 1940er Jahre einen amerikanischen GI mit afro-irisch-indianischen-deutschen Wurzeln liebte (gibt es!) und dessen Vater eine Frau mit vietnamesisch-türkischer Herkunft heiratete und er selbst heiratet eine Frau mit eriteischen Wurzeln? Welchem Kontinent wirst du das in Deutschland geborene Kind zuordnen? (Für mich ist es auf jeden Fall ein deutsches, europäisches Kind.) Nur mal so. Weil, es ist nicht immer so eindeutig, wie es aussieht - auch nicht bei den Pflanzen. @Der Chef vom Herd Hier ein Holundersektrezept: Den größten Topf nehmen, den man hat (6 Liter bei uns) - 20 bis 30 (Handvoll) Holunderblüten (= etwa so viele Dolden - nicht zu sparsam sein.) - 1 Zitrone (unbehandelt . in Scheiben geschnitten) - Zucker im Verhältnis 7:1 (sieben Teile Wasser: ein Teil Zucker) abdecken - stehen lassen - immer mal wieder durchrühren nach 3 bis 5 Tagen (wenn es zu gären begonnen hat) durchsieben und in feste Flaschen abfüllen. 4 - 8 Wochen kühl stellen. Zu den Flaschen: Entweder dickwandige Glasflaschen (Sektflaschen) oder Plastikflaschen mit dicker Wand z. B. 1,5 l Flaschen von einer bekannten Marke namens Coc.-Co.a nehmen, sterilisieren und zu drei Viertel mit dem Sekt füllen. Gutes Gelingen. VG Gierschschnuckelsche
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@Petra K. - hui, das kommt aber nicht alles jeden Abend in den Salat, oder? ;) Wenn man einen eigenen Garten hat und die Wildkräuter selbst anbaut, geht das vielleicht, aber das ist geschummelt! :P Das Suchen und Entdecken in der freien Natur ist doch dass, was den Spass bereitet (zumindest ist das bei mir so). Natürlich ist das Suchen zeitaufwändig und nicht alle Plätze wo man etwas findet würde ich zum Pflücken empfehlen (Stichwort "Hundeklo"). Spannend ist es allemal, vor allem auch, da das Angebot der verschiedenen Kräuter/Wildgemüse saisonal stark variiert. Momentan warte ich auf die Holunderblüte für den leckeren selbstgemachten Holundersekt. Auch der Gänsefuß ist bald soweit und wechselt die Wildspinat-Variante Giersch/Brennessel ab - freue mich schon sehr darauf. Da Wildkräuter sammeln wohl in letzter Zeit sehr en vogue geworden ist, möchte ich aber nochmals dringend die Empfehlung aussprechen, gute Lektüre zur eindeutigen Bestimmung zu benutzen. Gerade bei den Doldenblütlern gibt es SEHR GIFTIGE Sorten, die man als Anfänger leicht verwechseln kann. Der gefleckte Schierling kann ab 0,5 bis 1 gramm tödlich sein (aufsteigende Lähmung bis zum Atemstillstand bei vollem Bewusstsein - das ist sicher weniger spassig). Die Hundspetersilie ist ähnlich toxisch. Also, pflückt lieber keinen (z.B.) Wiesenkerbel (Verwechslungsgefahr), wenn Ihr nicht 100%ig sicher seid was Ihr da vor Euch habt. Zur genauen Bestimmung braucht Ihr (fast) alle Sinne: Optische Wahrnehmung, Haptische Wahrnehmung (Tastsinn) und (ganz wichtig) Geruchsprobe - was eindeutig nach Möhre riecht ist, meines Wissens, unbedenklich. Ich hoffe, geholfen zu haben und wünsche 'wilden' Appetit :) LG, Guter Heinrich PS: Es soll Menschen geben, die sich in 'Nachkriegszeiten' freiwillig ausschliesslich von Wildkräutern/Wildgemüse ernähren - es gibt ja tatsächlich auch Menschen die sich nur von Fallobst ernähren. Ich gehöre nicht zu diesen Ernährungs-Extremfällen und sehe Wildkräuter-Sammeln und Verzehren als Hobby und gute Ergänzung des Speiseplans, nicht als Religion an. (Dies nur, falls der Fleischer meines Vertrauens das mitliest und sich unberechtigte Sorgen machen sollte) ;)
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Hallo Chef vom Herd, ich möchte noch einmal auf Deine Ausgangsfrage eingehen - nämlich auf die Inhaltsstoffe diverser Wildpflanzen. Das Buch, in dem die Infos ausführlich gegeben werden, habe ich ja schon genannt. (Fleischhauer et al.: Essbare Wildpflanzen usw.) Mit den potentiell gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen ist das so eine Sache. Wie so oft macht da die Menge das Gift. (A la: "Die Erkenntnisse der Medizin beschränken sich auf den Satz: 'Wasser in Maßen genossen ist nicht schädlich.'") Oxalsäure kann in großen Mengen und oft zu sich genommen, wohl tatsächlich zu Nierensteinen und -schäden führen. Aber Oxalsäure ist zum Einen wasserlöslich - also wird aus den Pflanzen weitgehend entfernt, indem man sie (kurz) kocht und das Kochwasser wegschüttet. Zum Zweiten sind auch in "normalen Lebensmitteln aus dem Supermarkt" geringe Mengen Oxalsäure enthalten, z. B. in schwarzem Tee, Pfefferminztee, Kakao oder Schokolade, Spinat, Mangold oder Rhabarber. Die Gemüsepflanzen davon blanchiert man in der Regel vor der Weiterverarbeitung und das Gleiche kann man mit oxalsäurehaltigen Wildpflanzen machen, z. B. mit Gänsefuß. Von anderen gering oxalsäurehaltigen Wildpflanzen, die man lieber roh verwenden möchte, wie z. B. Sauerklee oder Sauerampfer, sollte man eben nicht zu oft, zu viel essen. Ein bisschen davon ab und zu ist nicht gefährlich. Übrigens soll Zitronensäure, die in Früchten vorkommt, die Entstehung von Nierensteinen durch Oxalsäure verhindern. Vielleicht nimmt Dir da die richtige Zusammenstellung der Mahlzeit ein wenig das „Problemchen Oxalsäure“. Ähnlich sieht es mit Pyrrolizidinalkaloiden aus, die vor einigen Jahren in den Ruf geraten sind, leberschädigend und evt. krebserregend zu sein. Da gehören dann über Jahrtausende genutzte Pflanzen wie z. B. Beinwell, Borretsch (der in jede gute grüne Soße gehört), Wasserdost (Variante des wilden Majoran), Huflattich und Pestwurz (die aber tatsächlich keine so schmackhafte Pflanze ist) dazu – aber auch diverse Korbblütler und Hülsenfrüchte. In im Supermarkt verkauften Lebensmitteln können diese Alkaloide (von denen über 500 Varianten bekannt sind) ebenfalls vorkommen, wie z. B. im Naturhonig, oder Kräutertees. Hier macht wohl auch wieder die Menge das Gift aus. Ab und zu eine „grüne Soße“ mit Borretsch oder ab und zu etwas Beinwell als Gewürz in die Soße oder ab und zu mal Huflattichblätter statt Weißkohl für den „Krautwickel“ verwenden, ist ok. Ständig, viel davon essen, ist wohl nicht so gesund. (Aber zu viel Alkohol, zu viel Fett, zu viel Kaffee, zu viel rotes Fleisch, zu viel süsser Kuchen, zu viel von was auch immer usw. sind auch nicht ok und kann zu Gesundheitsproblemen und evt. zu Krebs führen (wobei das mit der Erstehung von Krebs eben noch alles andere als sicher ist) – Und bei „zu wenig“ von allem droht die Unterernährung, Magersucht und ebenfalls extreme Probleme. Meine Tipps also: 1. Informieren – 2. In Maßen genießen – 3. Nix übertreiben – 4. Abwechslung tut gut – 5. Nicht so viele Gedanken machen. ;) „In die Kiste“ gehen wir alle mal - Ob das nun an der zu häufig gegessenen Oxalsäure (die aber so gut schmeckte), einem fatalen Bestimmungsfehler beim selbst gesammeltem „Wildkerbel“ („Mist! – War doch Schierling. Hätte ich doch mal in ein Buch geguckt.“), einem plötzlichen Herztod aufgrund des Stresses bei der Arbeit (und/oder Übergewichts dank Fast-Food), an dem Raser, der einen auf der Autobahn plötzlich in die Mittelleitplanke drückt, den Spätfolgen von Tschernobyl oder dass man mit Ende 90 halb debil im Altersheim einfach keine Lust mehr hat, liegt, ist da nur für den Einzelfall von uns wichtig. In diesem Sinne – Genieße das Leben! Wir haben (wahrscheinlich) nur dieses eine! Informiere Dich, aber mache Dir nicht zu viele Sorgen. Alles in Maßen (bis auf die richtigen Giftpflanzen! Die sollte man tatsächlich meiden, wenn man weiterleben möchte). Gehe raus, entdecke die Natur und die Genüsse, die sie uns bietet, neu. Das ist wirklich bereichernd. VG Gierschschnuckelsche
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Bild des Benutzers Der Chef vom Herd
Vielen Dank für die tollen Antworten! Hui, ich wusste gar nicht, dass es so viele essbare Kräuter wild bei uns zu finden gibt. Ich werde mir auf jeden Fall mal ein Kräuterbuch zulegen. Das mit dem Holundersekt klingt auch sehr interessant, das muss ich auch mal ausprobieren. Mit den Blüten machst du den Sekt, ja, Guter Heinrich? @Woman76 mit bedenkenlos meinte ich welche, die nicht giftig sind und vielleicht nicht so etwas wie ganz viel Oxalsäure oder Nitrat und solche Sachen, die man nicht so viel essen soll, enthalten.
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