Werden beim Fasten tatsächlich Giftstoffe ausgeschieden? | EAT SMARTER
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Werden beim Fasten tatsächlich Giftstoffe ausgeschieden?

Befürworter des Fastens führen oft den säuerlichen Geruch, den der Körper nach einigen Tagen ausströmt, als Beweis für ausgeschiedene Giftstoffe an. Wird der Körper beim fasten tatsächlich "entgiftet"?

Themen: ExpertenfragenFastenEntgiftenAyurvedaLinda Marx

Bild des Benutzers Linda Marx
Naturwissenschaftlich lässt sich nicht nachweisen, dass beim Fasten Schlackenstoffe ausgeschieden werden, zumal Schlackenstoffe aus schulmedizinischer Sicht gar nicht existieren. Dass der Körper beim Nullfasten nach einigen Tagen beginnt, säuerlich zu riechen, liegt daran, dass das Blut übersäuert ist, und lässt nicht auf ausgeschiedene Giftstoffe schließen. In der Lehre der Ayurveda spricht man sehr wohl von Schlacken, hier heißen sie Ama. Als Ama werden Stoffe betrachtet, die im Körper nicht richtig verdaut oder verbrannt worden sind und sich dort anlagern, beispielsweise im Magen-Darm-Trakt. Durch ein Ama-Panchakarma-Programm, bei dem man dreimal am Tag bestimmte Speisen zu sich nimmt, nur warm isst und trinkt und Pflanzenheilmittel einnimmt, wird das Ama verbrannt und ausgeschieden. Tatsächlich werden bei den Darmreinigungen im Rahmen des Panchakara feste, harte Klumpen ausgeschieden, die sich an der Darmwand eingelagert haben.
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