Wie funktioniert die PECH-Regel? | EAT SMARTER
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Wie funktioniert die PECH-Regel?

Was muss ich beachten, wenn ich bei Verletzungen nach der PECH-Regel verfahre?

 

 

Themen: VerletzungenMuskelnGelenkePECH-Regel

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Wenn die Verletzung im Muskel oder Gelenk auftritt, ist es das Wichtigste, sofort mit dem Sport aufzuhören. Die entsprechende Körperregion darf unter keinen Umständen weiter belastet werden. Als nächstes soll vermieden werden, dass sich die Blutgefäße verengen, wodurch Blutungen und Schwellungen entstehen – der Schaden im Gewebe kann sich so nicht weiter ausdehnen. Deshalb heißt es: kühlen, kühlen, kühlen – mindestens 30 Minuten, wenn Knie oder Knöchel betroffen sind, mindestens 45 Minuten am Oberschenkel. Nach einer Pause sollte die Prozedur über einen Zeitraum von bis zu drei Stunden wiederholt werden. Dabei darf das Eis allerdings nicht direkt auf die Haut gelegt werden. Immer ein Tuch dazwischenlegen, um zu vermeiden, dass das Körperteil zu stark auskühlt! Außer Eis kommt auch Kältespray zur Anwendung, dies aber an Stellen wie Sprunggelenk oder Schienbein. Auch hier gilt: nicht direkt auf die Haut sprühen, sondern am besten durch die Kleidung hindurch. Parallel dazu (oder danach) muss ein Druckverband angelegt werden, der eine weitere Einblutung in das Gewebe verhindert. Der Verband darf allerdings nicht zu stark einschneiden. Pause, Eis, Compression – fehlt noch das Hochlagern. Dies fördert den Rückfluss des Blutes aus der betroffenen Region, verhindert eine weitere Schwellung und vermindert so die Schmerzen. Trotz dieser Sofortmaßnahme ist die Untersuchung von einem Sportarzt unerlässlich.
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