So kommen Sie Schritt für Schritt zur Traumfigur | EAT SMARTER
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So kommen Sie Schritt für Schritt zur TraumfigurDurchschnittliche Bewertung: 3.5152

Von wegen Bewegungsmuffel

So kommen Sie Schritt für Schritt zur Traumfigur

Mit der Bahn ins Büro, mit dem Auto zum Supermarkt, mit dem Fahrstuhl in den nächsten Stock - das ist zwar bequem, hat aber einen großen Nachteil. Wir bewegen uns kaum, verbrauchen weniger Energie, was sich am Ende an den Hüften bemerkbar machen kann. Die Alternative: Die ein oder andere Bequemlichkeit gegen ein bisschen mehr Bewegung einzutauschen. Schritt für Schritt zur Wunschfigur - EAT SMARTER verrät, wie leicht dieser Weg sein kann.

Bequemlichkeit siegt oft

Eigentlich bräuchten wir uns kaum zu bewegen. Für fast jeden Weg gibt es eine bequeme Alternative. In der Stadt nehmen wir die Bahn, auf dem Land haben wir ein Auto. Wenn wir im Kaufhaus in die nächste Etage wollen, nehmen wir den Fahrstuhl. Und unserem Kollegen im Büro rufen wir einfach an, oder schreiben ihm eine Mail. Und am Ende des Tages haben die meisten von uns weniger als 5000 Schritte gemacht. Eigentlich ganz angenehm, wenn es nicht das große „Aber“ gäbe. Und das kommt jetzt: Der bequeme Lebensstil kann nämlich eine Reihe gesundheitlicher Probleme mit sich bringen. Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder koronare Herzkrankheiten können die Folgen sein.

Mehr Schritte im Alltag

Experten empfehlen seit einiger Zeit, dass man etwa 10.000 Schritte am Tag zurücklegen sollte. Auf diese Weise können bis zu 3500 Kalorien pro Woche verbrannt werden. Dabei können zusätzliche Schritte durchaus einen Vorteil haben: So stellte Sportwissenschaftler Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln fest, dass 3000 zusätzliche Schritte pro Tag die Werte für „schädliches“ LDL-Cholesterin deutlich senken. Dies machte sich vor allem bei Personen bemerkbar, die vorher einen hohen Anteil an LDL-Cholesterin im Blut hatten: Der Wert sank innerhalb der 15 Wochen von 126,25 mg/dl auf 118,49 mg/dl.

So erhöhen Sie Ihre Schrittzahl

  • Die täglichen 30 Minuten: Die 3000 zusätzlichen Schritte erreichten die Teilnehmer, indem sie 30 Minuten am Tag in einem moderaten Tempo gingen. Versuchen Sie daher, am Tag einen halbstündigen Spaziergang einzulegen.
  • Gehen Sie kleinere Strecken konsequent zu Fuß: Zusätzlich sollten Sie möglichst viele Strecken zu Fuß gehen. Sie leben in der Stadt und nutzen häufig die Bahn? Dann steigen Sie auf Ihren Wegen eine Station eher aus. Auf diese Weise erhöhen Sie ganz einfach ihr Bewegungspensum. Wie Sie Ihre zusätzlichen Schritte überprüfen können? Am besten schaffen Sie sich einen an.
  • Fitnesscenter Treppe: Es ist das wohl günstigste Fitnesscenter, doch die meisten übersehen es einfach. Fast zu jeder Rolltreppe gibt es noch die gute alte Treppe als Alternative. Und die sollten Sie nutzen.
  • Jeden Gang selbst machen: Klar, ein Anruf im Büro geht einfach schneller. Aber warum gehen Sie nicht schnell bei Ihrem Kollegen vorbei? Ein zusätzlicher Gang bringt zusätzliche Schritte. Und so können Sie sich Gelegenheiten suchen, um ihre Schrittzahl weiter zu erhöhen. Sie mögen Ihren Kollegen nicht und wollen ihn daher nur anrufen? Dann stehen Sie dabei auf und wippen auf den Zehenspitzen. Kleine Aktionen, aber die Summe macht es.
  • Wie sich Schritte ersetzen lassen: Klar, 10.000 Schritte können ein ganz schön weiter Weg sein. Doch auch körperliche Betätigungen wie Radfahren, Gartenarbeit oder Kochen können mit Schritten verrechnet werden.
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Hallo Mausi, sind Deine Bauchmuskeln auch gelähmt oder bist Du auf Grund Deiner Wirbelsäule nicht in der Lage zu Laufen? Wenn Du Aufstehen kannst, dann kannst Du das Aufstehen als Training machen.Kannst Du Dich im Wasser Bewegen? Dann frag doch mal im Schwimmbad nach ob es Training für Behinderte gibt.Hast Du einen Physiotherapeuten? Oder einen guten Arzt? Diese sollten Dir auch eine Menge Tips geben können.
 
Das liest sich immer sehr gut: Wege zu Fuß machen, mehr Sport treiben, Auto stehen lassen, Fahrrad fahren, Treppe steigen usw. Aaaaaber: Es gibt auch Menschen, die nicht laufen können und ihr Übergewicht gern verlieren würden. Haben die total verloren? Ich bin so eine und verzweifele bald! Im Rollstuhl bewege ich mich auch, aber nicht genug, weil ich einfach nicht kann. Laufen ist nun mal nicht... Daher würde ich mich mal über wirkliche Tipps freuen, wie man ohne Laufen zu können etwas abnehmen kann?! Statt der tausendsten Wiederholung der üblichen Bewegungstipps wäre das mal eine Aufgabe, über deren Lösung nicht nur ich mich sehr freuen würde. Viel Spaß beim Recherchieren und Zähneausbeißen, liebe Redaktion.