Wakeboarden: Ab aufs Brett! | EAT SMARTER
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Die perfekte Sommererfrischung

Wakeboarden: Ab aufs Brett!

Wakeboarden hinterm Boot © oblong1-Fotolia.com Wakeboarden hinterm Boot © oblong1-Fotolia.com

Wakeboarden zählt zu den Funsportarten. Zurecht, wie wir finden. Es ist der perfekte Mix aus Surfen, Snowboarden und Wasserskifahren. Und Wakeboarden macht nicht nur verdammt viel Spaß, sondern sorgt für straffe Kurven und definierte Muskeln.

Zugegeben, neu ist Wakeboarden nicht. Aber in Deutschland erlebt die Wassersportart einen wahren Hype. Denn in keinem anderen Land gibt es so viele Wasserski- und Wakeboardanlagen. Grund genug, die Sportart mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wakeboarden: Die Anfänge

Seinen Ursprung hat das Wakeboarden, als Mix aus Wasserski und Wellenreiten, in den 80er Jahren. Damals ließen sich Surfer beim Warten auf Wellen auf ihrem Surfbrett von einem Motorboot ziehen. Die Geburtsstunde des Wakeboarding, wie die Sportart korrekt heißt. Eingedeutscht sind die Bezeichnungen Wakeboarden oder Waken jedoch gängiger. Abgeleitet ist der Name der Sportart von der so genannten Wake, der von den Motorbooten künstlich erzeugten Welle. Mit der Entwicklung des Hypelite-Wakeboards, ein besonders leichtes und kurzes Modell, durch den Amerikaner Herb O’Brien wurde Wakeboarden zum Trend.

Wakeboarden: So funktioniert es!

Anders als beim Surfen ist zum Wakeboarden technische Hilfe notwendig. Der Wakeboarder steht seitlich zur Fahrtrichtung auf dem Brett und wird entweder von einer Seilbahn (also an einer Wasserski- und Wakeboardanlage) oder von einem Motorboot gezogen. Dabei zieht das Boot einen Wakeboarder meist mit einer Geschwindigkeit von circa 35 km/h. An einer Anlage geht es etwas „gemütlicher“ zu. Hier sind Geschwindigkeiten von circa 28 km/h die Regel. Eine Übersicht über die Wakeboardanlagen und Bootsstrecken in Deutschland ist auf der Seite des Deutschen Wasserski- und Wakeboardverbandes (DWWV) zu finden. Wakeboarden ist leider kein günstiger Sport. Anfänger zahlen für eine 2-Stundenkarte inklusive Material meist zwischen 25 und 30 Euro. Die Preise variieren je nach Anlage.

Wakeboarden: Fitnessfaktor

Das Schwierigste beim Wakeboarden sind der Start und das Kurven fahren. Doch hat man den Dreh einmal raus, bietet der Sport einen hohen Spaßfaktor und gleichzeitig ein tolles Muskeltraining. Neben der Hand- und Unterarmmuskulatur, die auf Grund des Greifens und Haltens des Griffs am Seil beansprucht wird, werden auch Oberarm- und Schultermuskulatur ordentlich trainiert. Außerdem werden auch die Bauch- und Beinmuskeln durch regelmäßiges Wakeboarden gestärkt. Meist klagen Anfänger nach den ersten Versuchen auf dem Brett über den Muskelkater ihres Lebens, doch bei regelmäßigem Training gewöhnt sich die Muskulatur an die Beanspruchung. Der Muskelkater wird weniger und die Oberschenkel, Bauch und Co. straffer und definierter. Zusätzlich zur Kraftausdauer werden beim Wakeboarden vor allem das Gleichgewicht, Koordination und Konzentration trainiert. Wakeboarden ist als Fun- und Extremsport nicht ganz ungefährlich. Wer Lust auf den Wassersport hat, sollte an einer Anlage einen Anfängerkurs buchen oder sich genau erklären lassen, was auf dem Board zu tun ist.

Wakeboarden: Die Besten der Besten

Jeder Sport braucht Idole. Zu den besten deutschen Wakeboardern gehören Frederic von Osten, Dominik Guehrs, Steffen Vollert und Nico von Lerchenfeld.

(chil)

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