10 Erkältungsmythen auf dem Prüfstand | EAT SMARTER
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10 Erkältungsmythen auf dem Prüfstand

Die Nase ist verstopft, der Hals trocken und die Glieder schmerzen: Zwei- bis dreimal im Jahr ist jeder von uns erkältet – zumindest laut Statistik. Kein Wunder, dass es immer mehr „Wundermittel“ gegen diese typische Herbst- und Winterkrankheit gibt. Doch was taugen Hausmittel, Medikamente & Co. wirklich? Und muss man sich wirklich warm anziehen, um sich nicht zu erkälten? EAT SMARTER hat 10 Mythen zum Thema Erkältung überprüft.

1. Kalte Temperaturen lösen eine Erkältung aus

Erkältungsmythen: Kalte Temperaturen

„Zieh dich warm an – sonst bekommst du noch eine Erkältung“ – diesen Spruch hat bestimmt jeder schon einmal zu hören bekommen. Doch das bedeutet nicht, dass er stimmt. Denn: Nur Viren können eine Erkältung verursachen. Sie dringen in die Nasen-, Mund- und Bronchienschleimhäute ein und lösen eine Infektion aus.

Es gibt jedoch einen kleinen Zusammenhang zwischen Temperatur und Erkältungsrisiko: Sind Hände, Füße & Co. kalt, fährt der Körper die Durchblutung herunter – mit der Folge, dass auch weniger Abwehrzellen in die Schleimhäute gelangen.

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2. Vitamin C beugt einer Erkältung vor

Erkältungsmythen: Vitamin C beugt Erkältung vor

Mittlerweile gibt es unzählige Studien, die diesen Mythos widerlegen. Nicht nur beugt die sogenannte Ascorbinsäure keiner Erkältung vor, sie hilft auch nicht, eine schon bestehende Erkrankung zu bekämpfen. Vitamine sind jedoch wichtig für das Immunsystem.

Ein Mangel kann den Organismus und seine Abwehrkräfte schwächen und somit den (Erkältungs-)Viren helfen, eine Infektion auszulösen. Um sich optimal mit Vitaminen zu versorgen, braucht man allerdings keine Vitaminpillen oder Nahrungsergänzungsmittel – eine ausgewogene Ernährung reicht vollkommen!

3. Nasenspray macht süchtig

Erkältungsmythen: Nasenspray macht süchtig

Nasenspray hilft, auch mit einer dichten und verstopfen Nase atmen zu können. Die im Medikament enthaltenen Wirkstoffe lassen die Nasenschleimhäute abschwellen, sodass man wieder Luft bekommt. Jedoch beginnt auf diese Weise häufig ein Teufelskreis: Nach der Anwendung werden die Schleimhäute trocken und können Viren nicht mehr so gut abwehren.

Der Körper reagiert, indem er die Schleimhäute wieder anschwellen lässt. Und wir müssen wieder zum Nasenspray greifen – die Sucht beginnt … Um dem vorzubeugen, sollte man Nasenspray nie länger als eine Woche durchgehend benutzen.

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Hallo, liebes Team! Der Artikel hat mir sehr gut gefallen und ist m.E. sehr hilfreich. Und Großmutters Hühnersuppe (ob eingebildet oder nicht) hat mir stets geholfen, die üblen 'Virchen' schneller zu überwinden. Danke und Grüße