8 Wege, wie Sie Sodbrennen vermeiden können | EAT SMARTER
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Die 8 ultimativen Wege Sodbrennen loszuwerden

Sodbrennen gehört zu den lästigsten Ärgerlichkeiten des Alltags. Oft nicht wirklich schlimm, kann einem das üble Aufstoßen trotzdem den ganzen Tag verderben. Und wer das nicht irgendwann in den Griff bekommt, dem droht die Refluxkrankheit oder deren noch unangenehmere Folgeerkrankungen. EAT SMARTER erklärt, mit welchen Maßnahmen man das langfristig in den Griff bekommt.

1. Sauer macht nicht lustig

Beim Sodbrennen geht es um den Magenschließmuskel, der den Rückfluss der sauren Magensäure in die Speiseröhre zulässt. Eine ausgewogene, nicht saure Ernährung ist Grundvoraussetzung, will man schon erste Symptome des Sodbrennens bekämpfen. 

2. Genußmittel mit Bedacht

Reichlich Alkohol, Nikotin, fetthaltiges oder scharfes Essen, sowie viel Kaffee oder alles andere, was den Magen reizen könnte, sind mit Vorsicht und in Maßen zu genießen. Wer es schon übertrieben hat, nimmt sogenannte Antazide oder Protonenpumpenhemmer, die zwar den Rückfluß nicht verhindern, aber die Reizung der Speiseröhre durch die Säure vermindern – das funktioniert also nur kurzfristig.

3. Bleiben Sie locker

Das gilt in jedem Sinne: Zum einen sollten Sie sich nicht mit zu enger Kleidung einengen, um den Magenschließmuskel nicht zu quetschen, zum anderen sollten Sie sich nicht zu stark physisch und psychisch einengen und belasten, denn beides trägt zu einer Übersäuerung des Körpers bei.

4. Kopf hoch

Je höher sie Ihren Kopf tragen, desto schwieriger hat es die Säure, nach oben zu steigen: Besonders nachts natürlich sollten Sie bei Sodbrennen den Kopf auf ein Kissen hochlegen oder auf der Seite schlafen. Und gönnen Sie Ihrem Magen Verschnaufpausen, bzw. essen Sie kurz vor dem Schlafengehen möglichst nichts mehr und wenn das schon sein muss, leichtverdauliche Lebensmittel. 

5. Weniger ist mehr

Riesige Portionen im bayerischen Festzelt sind gleichsam ein Garant für Sodbrennen. Je häufiger Sie kleine und kalorienarme bzw. fettarme Portionen essen, desto geringer ist Ihr Risiko für das unangenehme Gefühl. Auch ballaststoffreiche und basische Lebensmittel wie Fisch, Kartoffeln und Joghurt, alles in kleinen Portionen verzehrt, sind hilfreich.

6. Achtung Pillen

Das wird häufig unterschätzt: Wer täglich Medikamente nimmt, die unter Umständen die Produktion von Magensäure anregen, gerät in Gefahr von Sodbrennen und seinen Folgekrankheiten. Sprechen Sie also unbedingt mit Ihrem Arzt darüber, vor allem dann, wenn Sie mehrere Präparate einnehmen.

7. Pfunde runter

Leider ist Übergewicht auch einer der Hauptrisikofaktoren für alle Krankheiten, die mit dem Magen assoziiert sind. Über drei Viertel aller Sodbrennen-Geplagten sind kuriert, wenn sie ihr Gewicht reduzieren.

8. Stress reduzieren

Psychosoziale Faktoren beeinflussen unsere Magensäureempfindlichkeit erheblich. Zu viel Stress, ein nervöser Magen, Übergewicht, womöglich ein Mißbrauch von Genußmitteln sind ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Ganz egal, womit Sie beginnen, tun Sie es und Sie werden innerhalb kurzer Zeit die ersten Erfolge spüren.

(wl)

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