It's Teatime!

Heiltees: Gesundheit aus der Tasse

Von EAT SMARTER
Aktualisiert am 27. Dez. 2018

Trinken Sie sich gesund: Spezielle Heiltees sind nicht nur kalorienarm und lecker, sie helfen auch effektiv gegen verschiedene Alltagsbeschwerden. Oftmals kann man so sogar die Einnahme von Medikamenten umgehen. EAT SMARTER gibt einen Überblick über die wichtigsten Arzneitees und erklärt ihre unterschiedlichen Wirkweisen.

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Getrocknete Kräuter und heißes Wasser – mehr braucht es häufig nicht, wenn man Alltagsbeschwerden effektiv behandeln will. Schon seit tausenden von Jahren wird die Wirkkraft einzelner Pflanzen zur Behandlung von Krankheiten genutzt. Und auch heute noch gilt: Spezielle Arzneitees aus Blättern, Blüten und Wurzeln können – ergänzend zu einer ärztlichen Behandlung oder als alleinige Therapie – kleine gesundheitliche Wunder bewirken. Sie helfen bei Magenbeschwerden, mildern Menstruationsschmerzen, lindern typische Erkältungssymptome oder beruhigen bei Stress. In den Kräutern sind dabei insbesondere Gerbstoffe, Schleim- und Seifenstoffe sowie pflanzliche Farbstoffe wirksam.

Die besten Heilpflanzen im Überblick

Heilkräuter und Heilpflanzen sind in Apotheken und teils auch in Reformhäusern und Kräuterläden erhältlich. Heiltees gibt es als Einzeltees und auch als Mischungen – Arzt oder Apotheker beraten hinsichtlich Zusammensetzung und Dosierung. Doch welche Heilpflanze kann wann helfen? Ein kleiner Überblick:

Husten: z.B. Fenchel, Salbei, Thymian, Spitzwegerichkraut, Huflattichblätter, Süßholzwurzel

Menstruationsbeschwerden / Wechseljahrsbeschwerden: z.B. Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Schafgarbenblüten, Mönchspfeffer

Erkältung / fiebriger Infekt: z.B. Lindenblüten, Hagebutte, Mädesüß, schwarzer Holunder, Schlüsselblumen (befreit die Atemwege), Rosmarin (wärmt)

Schlafprobleme: z.B. Hopfen, Baldrianwurzel, Johanniskraut, Melissenblätter

Nervosität / Stress: z.B. Lavendel, Melissenblätter, Passionsblume, Baldrianwurzel

Magen-Darm-Beschwerden: z.B. Majoran, Anis, Schafgarbenkraut, Bitterfenchel, Kümmel, Enzianwurzel

Übelkeit, Brechreiz: z.B. Pfefferminze

Harnwegsbeschwerden: z.B. Hagebutte, Bärentraubenblätter, Goldrute

Entzündungen: z.B. Kamille, Zaubernussrinde

Kopfschmerzen: z.B. Weidenrinde

Mehr zum Thema: EAT SMARTER hat die zehn besten Kräuter-Heiltees für Sie zusammengestellt und verrät, wie man die Mischungen richtig zubereitet.

(ben)

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