10 Tipps, mit denen Allergiker den Frühling garantiert genießen können | EAT SMARTER
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10 Tipps, mit denen Allergiker den Frühling garantiert genießen könnenDurchschnittliche Bewertung: 3.8158

10 Tipps, mit denen Allergiker den Frühling garantiert genießen können

Jetzt fliegen sie wieder: Pollen können Allergikern ganz schön den Frühling vermiesen. Einfache Tricks wie das Lüften zum richtigen Zeitpunkt machen das Leben aber schon leichter. EAT SMARTER verrät die besten Tipps gegen laufende Heuschnupfen-Nasen und juckende Augen.

1. Das richtige Timing fürs Lüften

Pollen müssen draußen bleiben! Deshalb sollten Heuschnupfen-Geplagte ihre Fenster geschlossen halten und nur einmal täglich lüften. Dabei gelten für Stadtmenschen und Landbewohner unterschiedliche Zeiten: In der Stadt ist es ideal, wenn möglichst wenig Verkehr herrscht - das ist üblicherweise in der Zeit von 6 bis 8 Uhr morgens der Fall. Auf dem Land empfiehlt es sich, abends ab 19 Uhr frische Luft in die Wohnung zu lassen - aber nicht die ganze Nacht über. Morgens zwischen 4 und 6 Uhr sind nämlich besonders viele Pollen unterwegs. Ein Pollenschutzgitter vor dem Fenster kann zusätzlich helfen, die lästigen Eindringlinge fernzuhalten.

2. Keine Straßenkleidung ins Schlafzimmer

Abends gilt: Vor der Schlafzimmertür aus der Jeans schlüpfen und sie zusammen mit der tagsüber getragenen Kleidung in einem anderen Teil der Wohnung abzulegen. Daran sollte auch der Partner denken. In Shirts, Kleidern und Co. haften nämlich noch Pollen, die nächtliches Niesen verursachen können. Auch wenn die Sonnenstrahlen schon so kräftig sind, dass sie frisch gewaschene Kleidung blitzschnell trocknen: Wäsche lieber im Trockenkeller aufhängen.

3. Immer schön sauber bleiben

Pollen finden leider auch trotz geschlossener Fenster ihren Weg in die Wohnung. Allergiker sollten in der Heuschnupfen-Zeit deshalb täglich zum Staubsauger oder Wischmob greifen. Für den Staubsauger empfiehlt sich ein Feinstaub- oder Pollen-Filter, damit der Blütenstaub nicht durch die Luft wirbelt. Auch die Polstermöbel sollten regelmäßig abgesaugt werden.

4. Abends Haare waschen

Vor dem Schlafengehen unter die Dusche springen und die Pollen aus den Haaren waschen sorgt für eine ruhige Nacht. Wer aber zusätzlich mit einer Hausstaub-Allergie zu kämpfen hat, sollte das nasse Haar unbedingt fönen - Milben mögen es zur Vermehrung nämlich feucht.

5. Pollen-frei nehmen

Am Meer oder in den Bergen können Allergiker sich eine Pollen-Auszeit gönnen. Beim Spaziergang an der Nordsee-Brandung können Heuschnupfen-Geplagte tief durchatmen, weil der Wind meistens über die pollenfreie See kommt. Optimal  ist ein Trip auf die Hochseeinsel Helgoland: Hier gibt's Deutschlands jod- und sauerstoffreichste, nahezu pollenfreie Luft. Auch in den Bergen herrschen für Allergiker ab einer Höhe von 1.600 Metern optimale Sauerstoff-Bedingungen.

6. Singin' in the Rain

Es regnet? Nix wie raus! Wenn es vom Himmel tropft können Allergiker aufatmen, denn der Niederschlag ist ein natürlicher Pollen-Filter. Wenn es anfängt zu tröpfeln werden allerdings erst mal die die Pollen aus den höheren Luftschichten nach unten gedrückt. Deshalb am besten warten, bis es sich eingeregnet hat.

7. Eine Nasendusche nehmen

Mit einer Nasendusche lassen sich die Pollen mit Salzwasser einfach aus der Nasenschleimhaut spülen. Das kann erst einmal sehr gewöhnungsbedürftig sein, wird aber mit freien Atemwegen belohnt. Am besten morgens und abends anwenden und die Nasendusche danach gründlich ausspülen. Erhältlich sind verschiedene Modelle in Drogerien und Apotheken, dort wird auch das Salzgemisch in passenden Sachets angeboten.

8. Sonnenbrille als Pollen-Schutzwall

Brillen sind ein Hindernis für Pollen. Im Freien sollten Allergiker deshalb am besten zur Sonnenbrille greifen. Kontaktlinsenträger sollten in der Heuschnupfen-Zeit lieber zur Brille wechseln, um die juckenden und gereizten Augen zu schonen. Auch Augen-Make-up ist in der Pollen-Zeit nicht ratsam und alle reizenden Schadstoffe wie Zigarettenrauch, Abgase oder Chlor im Schwimmbad sollten ebenfalls gemieden werden.

9. Das Fahrrad stehen lassen

Großstädte ohne Grün sind leider keine Pollenfreie-Zone. Ganz im Gegenteil: Die Abgase vieler Autos machen die lästigen Allergene sogar besonders aggressiv. Der Fußmarsch oder die Fahrradtour ins Büro sind deshalb keine gute Idee. Stattdessen lieber auf Bus, U-Bahn oder Straßenbahn umsteigen und Regenwetter für Aktivitäten an der frischen Luft nutzen.

10. Für reine Luft sorgen

Zuhause oder im Büro können Luftreiniger mit moderner Filtertechnologie für eine geringe Pollenkonzentration sorgen. Auch im Auto kann ein Pollenfilter die Beschwerden mindern. Viele neue Modelle haben diesen bereits serienmäßig, wer nachrüsten muss kann das mit einem Filter aus dem Baumarkt selbst erledigen.

mfl

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Das mit der pollenfreien Zeit nach dem Regenwetter, stimmt nicht!!! Denn dann kann es sogar noch schlimmer sein, sind neueste Erkenntnisse