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8 überraschende Fakten rund um die Brezel

Das geschlungene Gebäck hängt als Wappen der backenden Zunft über den Türen zahlreicher Bäckereien. Weizenmehl, Malz, Salz, Backhefe und Wasser steckt traditionell in der Laugenbrezel. Ihre Schlingung macht den regionalen Unterschied zwischen den Brezel-Hochburgen Bayern und Schwaben: Die bayerische Brezel hat dickere Arme als die schwäbische Variante mit ihren dünnen, knusprigen Ärmchen. Dafür mag man es im Schwäbischen gehaltvoller und mischt Milch oder Sahne in den Teig.

1. Ein Gebäck, durch das die Sonne scheint

Die Ursprünge der Brezel gehen ins antike Rom zurück, wo sie in Form eines Ringbrotes bei kultischen Handlungen gereicht wurde. Im zweiten Jahrhundert übernahmen die Christen das Ringbrot für Ihr Abendmahl. Bis zum späten 12. Jahrhundert hatte sich aus dem Ring die charakteristische geschlungene Form entwickelt. Wie, darum ranken sich verschiedene Legenden. Eine davon erzählt von Bäcker Frieder aus Urach, der zum Tode verurteilt werden sollte wenn es ihm nicht gelänge, ein Gebäck herzustellen, durch das dreimal die Sonne scheinen konnte. Andere Quellen gehen davon aus, dass die Form der Brezel von einem Mönch mit gekreuzten Armen inspiriert wurde.

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