Umfrage: die vier deutschen Koch-Typen | EAT SMARTER
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Umfrage: die vier deutschen Koch-TypenDurchschnittliche Bewertung: 41514

Genießer oder Kalorienzähler

Umfrage: die vier deutschen Koch-Typen

Lieber Bio oder billig, lieber satt oder smart? Eine Forsa-Umfrage ermittelte kürzlich die vier Koch-Typen in Deutschlands Küchen. Dabei zeigte sich Erstaunliches: Die meisten Menschen bevorzugen fettarme und nährstoffreiche Küche. Aber häufig spielt auch der Preis eine Rolle.

Deutschland, deine Koch-Typen. Eine Forsa-Umfrage unter rund 3.000 deutschen Küchennutzern machte vier davon aus. Und die kochen recht unterschiedlich: Während der eine Koch-Typ eher auf Bio achtet, möchte der andere seine Lebensmittel lieber zeitsparend zubereiten. Vom „Satt-Kocher“ zum „Smart-Kocher“: EAT SMARTER stellt die vier deutschen Koch-Typen vor.

Typ 1: Der „Satt-Kocher“ (18 Prozent)

Der „Satt-Kocher“ hält es wie der ehemalige Kanzler Adenauer: Er wagt keine Experimente. So wählt er häufig Fertiggerichte oder Tiefkühlware, denn da weiß er, was er hat. In der Regel hat der „Satt-Kocher“ aber sowieso keine Zeit zum Kochen, für ihn ist das Zubereiten von Lebensmitteln daher eher ein Mittel zum Zweck. Der „Satt-Kocher“ findet sich in allen Alters- und Einkommensgruppen. Allerdings: Die Gruppe ist unter den Koch-Typen die kleinste, der Rest kocht in der Regel lieber mit frischen Lebensmitteln.

EAT SMARTER-Tipp: Kochen muss nicht immer zeitraubend sein. In unserer Datenbank gibt es zum Beispiel über 90 Rezepte, die bereits in 15 Minuten fertig sind. Vielleicht probieren Sie ja mal eines davon aus. Wenn es Ihnen schmeckt, kochen Sie weiter.

Typ 2: Der „Genuss-Kocher“ (22 Prozent)

Am Wochenende gehört die Küche dem „Genuss-Kocher“. Dann versucht er sich vor allem an großen Gerichten – wie es am Ende schmecken wird, weiß er meist selbst noch nicht. Dafür wird es mit ihm aber nie langweilig, denn der „Genuss-Kocher“ probiert in der Regel eine Menge aus. Dabei gilt für ihn: lieber fett, statt frisch; lieber Fleisch, statt Fisch; lieber Magen füllend, statt kalorienarm. Auch den Genuss-Kocher findet man in allen Alters- und Einkommensklassen.

EAT SMARTER-Tipp: Sie lieben Kochen? Das ist wunderbar. Und wenn Sie nun auch noch Lust an Experimenten haben, probieren doch einmal eine etwas gesündere Ernährungsweise aus. EAT SMARTER verrät, mit welchen Tricks Sie Ihren Speiseplan umstellen können.

Typ 3: Der „Bio-Kocher“ (28 Prozent)

Er ist in der Regel etwas älter und gut verdienend. Wie der Name schon sagt, legt der „Bio-Kocher“ großen Wert auf Bio-Lebensmittel und eine nährstoffreiche Küche. In seinem Gewürzregal tummeln sich hochwertige und teure Zutaten. Der „Bio-Kocher“ nimmt sich Zeit fürs Kochen. Und er probiert gerne Rezepte aus, die er gerade erst kennengelernt hat.

EAT SMARTER-Tipp: Sie haben Lust auf anspruchsvolle Rezepte? Wir haben 25 Rezepte für besonders ambitionierte Hobby-Köche zusammengestellt.

Typ 4: Der „Smart-Kocher“ (33 Prozent)

Die größte Gruppe in der Umfrage. Der „Smart-Kocher“ ist eher weiblich, jünger und kocht in der Regel für mehrere Personen. Seine Gerichte sind meist leicht, fettarm, dafür aber reich an Nährstoffen. Außerdem müssen die Rezepte schnell zuzubereiten sein, die Lebensmittel sollten nicht zu viel kosten. Auch für den „Smart-Kocher“ gilt: Kochen ist eher Mittel zum Zweck als Entspannung oder Genuss.

EAT SMARTER-Tipp: Preiswert und dabei gesund kochen? Das ist durchaus möglich. EAT SMARTER schlägt Rezepte vor, deren Zutaten nicht teurer als Fertiglebensmittel und dabei durchaus kalorienarm sind.

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Dann bin ich wohl der Sattkocher :-/