So gelingt die Grillparty | EAT SMARTER
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Die wichtigsten Fragen

So gelingt die Grillparty

Eine Grillparty macht viel Spaß Eine Grillparty macht viel Spaß

Sommerzeit ist Grillzeit! Aber wo darf man überhaupt grillen? Welches Gerät passt zu wem und wie artet eine Grillparty nicht gleich in eine Kalorienorgie aus? Wir beantworten Ihre brennendsten Fragen - für eine rundum coole Grillparty.

Grillparty: Wo darf man überhaupt grillen?

Da es keine bundeseinheitliche Regelung gibt, urteilen Gerichte immer wieder anders über die Frage: Wo, wie oft und wie lange darf ich grillen? Grundsätzlich ist es erlaubt, zu Hause im Garten, auf der Terrasse und auf dem Balkon zu grillen. Andere Mieter dürfen sich allerdings nicht durch den Geruch oder Rauch belästigt fühlen. Auf Grünflächen und in öffentlichen Parks sind die Grillregeln von Stadt zu Stadt verschieden. Die Stadtverwaltung gibt Auskunft, wo Sie grillen dürfen.

Wie spare ich bei der Grillparty ein paar Kalorien ein?

Die fiesen Figurfallen lauern beim Grillen vor allem in den Beilagen. Unmengen an Brot mit Butter, schwere Salate, fettige Saucen und alkoholische Drinks – das alles lässt schnell eine kleine Unsumme an Kalorien zusammenkommen. Entschärfen Sie die Grillparty durch leichte Salate, würzen Sie mit selbst gemachten Marianden statt mit Fertigsaucen und grillen Sie auch einmal Gemüse, Fisch und Geflügel. Beim Fleisch ist Schwein für die Figur günstiger als Lamm oder Rind, da es einen vergleichsweise hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren enthält. Gesunde und leichte Grillrezepte finden Sie bei unseren Grillrezepten.

Welches Gemüse eignet sich am besten für eine Grillparty?

Zucchini, Auberginen, Paprika, Maiskolben, Riesenchampignons, Zwiebeln und auch Fenchel grillt man unkompliziert in einer Aluschale oder am Spieß – in fingerdicke Stücke geschnitten. Tomaten schmecken aus dem Alupäckchen mit Mozzarella oder Schafskäse gemischt sehr gut.

Gas, Elektro, Holzkohle – welcher Grill passt zu mir?

Ein Holzkohlegrill punktet durch den typischen rauchigen Grillgeschmack, zudem ist Holzkohle günstig und überall erhältlich. Nachteil: Die Reinigung ist mühsam, die Rauchbildung kann stören und es können sich krebserregende Stoffe bilden, wenn Fett in die Grillglut tropft. Das Problem gibt es beim Gas- und Elektrogrill nicht. Beide sind zudem recht unkompliziert, heizen schnell auf und rauchen nicht. Ein Elektrogrill ist so der perfekte Balkongrill, kann dafür aber nicht bei einer Grillparty im Park genutzt werden, weil er Strom braucht. Der eine oder andere vermisst jedoch bei den Gas- und Elektrovarianten den unvergleichlichen Grillgeschmack.

Welches Zubehör brauche ich für eine Grillparty?

Neben einem guten Grill machen diese Basics bei einer Grillparty durchaus Sinn: Ein Anzündkamin bringt Briketts und Holzkohle gleichmäßig und besonders schnell zum Glühen; mit einer Grillzange wendet man selbst kleines Grillgut, ohne, dass es in die Glut fällt. Ein Fischgrillgitter hält ganze Fische in Form; ein Silikonpinsel ist zudem perfekt, um während des Grillens Fleisch und Gemüse mit etwas Öl oder Marinade zu bestreichen.

Wie merke ich auf der Grillparty, ob mein Steak fertig ist?

Wer sichergehen möchte, dass sein Steak nicht zu blutig oder zu trocken vom Rost kommt, nutzt ein spezielles Steakthermometer. Damit hat man die Kerntemperatur vom Fleisch stets im Blick. Als Faustregel gilt z. B. beim Rinderfilet: Bei 40–45 Grad Kerntemperatur ist das Steak „rare“, bei 50–55 Grad „medium“, bei 55–60 Grad „medium well“ und bei 60–65 Grad „well done“.

Muss man Angebranntes wirklich immer wegschneiden?

Das kann auch dem größten Grillmeister auf einer Grillparty passieren: Ein Stück der Wurst oder eine Ecke vom Steak verbrennt. Auch wenn der rauchige Geschmack nicht jeden abschreckt, die verkohlten Stellen am Grillgut sollte man stets wegschneiden und auf keinen Fall mitessen. Denn in der schwarz verkohlten Kruste stecken jede Menge sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz: PAK). Und die können krebserregend sein.

Wie verhindert man, dass Holzspieße beim Grillen verkohlen?

Um zu verhindern, dass Spieße aus Holz beim Grillen verbrennen, gibt es einen einfachen Trick: Legen Sie die Holzspieße vor der Grillparty einfach in Wasser ein. Noch umweltbewusster, weil wiederverwendbar, sind allerdings Metallspieße. Zudem können diese weder verbrennen noch zerbrechen.

Sind Aluschalen auf jeder Grillparty Pflicht?

Aluschalen sind für gesundheitsbewusstes Grillen mit Kohle unbedingt zu empfehlen. Denn: Beim Grillen von Fleisch tropft schnell Fett auf die Kohle. Und dabei können krebserregende Stoffe entstehen. In den Aluschalen passiert das nicht. Doch auch für zarten Fisch, der leicht zerfällt, und klein geschnittenes Gemüse sind die Schalen praktisch.

Ablöschen mit Bier – ist das ein guter Grillparty-Trick oder völliger Quatsch?

Die berühmte Bierdusche wird immer noch gern eingesetzt, besonders auf einer Grillparty. Dabei bringt sie in Sachen Aroma nichts – im Gegenteil: Das Bier tropft in die Glut, reduziert sofort drastisch die Temperatur und wirbelt Asche auf. Und die schmeckt auf Fleisch nun wirklich nicht lecker. Hier geht's zum großen EAT SMARTER Grill-Special.

(ben)

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