Vorbeugen: die besten Tipps gegen den Neujahrskater | EAT SMARTER
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Klarer Kopf statt Brummschädel

Dem Kater vorbeugen: die besten Tipps

Eine gute Frage: Wie kann man einem Kater vorbeugen? © drubig-photo - Fotolia.com Eine gute Frage: Wie kann man einem Kater vorbeugen? © drubig-photo - Fotolia.com

Heute um Mitternacht knallen die Korken – da ist der Neujahrskater quasi vorprogrammiert. Damit Sie in den ersten Tag des neuen Jahres ohne dicken Kopf, Übelkeit und Kreislaufprobleme starten, haben wir Tipps für Sie, wie Sie dem Kater vorbeugen.

Wie kann man einem Kater vorbeugen? Das fragen sich viele Menschen, die beabsichtigen, sich Silvester ausnahmsweise einmal das ein oder andere Gläschen Alkohol zu gönnen. Nach wie vor gilt die alte Regel: Vor dem Anstoßen eine gute „Grundlage“ schaffen. Essen Sie sich satt, ausnahmsweise am besten mit Fettreichem, denn Fett verzögert die Aufnahme von Alkohol ins Blut. Schon deswegen sind typische Silvester-Leckereien wie Heringssalat, Matjes, Lachs oder Kartoffelsalat mit Würstchen eine sinnvolle Tradition.

Nicht durcheinander trinken

Trinken Sie nicht durcheinander, sondern entscheiden Sie sich für ein Getränk wie zum Beispiel Sekt oder Wein und bleiben Sie dabei. Die Regel „1:1“ macht Sinn: Am besten pro Drink auch ein Glas Wasser trinken. Zwischendurch immer mal wieder etwas knabbern, um die Alkoholwirkung zu verzögern. Je fetter, desto wirksamer: Nüsse zum Beispiel erfüllen den Zweck und liefern dabei gleich noch nützliche B-Vitamine, die den Alkohol etwas ausgleichen können. Auch die gern gelöffelte Mitternachtssuppe macht wirklich Sinn als Schutz vor einem Kater.

Ein Gläschen Wasser hilft

Nach der Party: Lüften Sie Ihr Schlafzimmer gut durch und halten Sie es möglichst kühl. Trinken Sie vor dem Schlafengehen noch einmal ein oder besser mehrere Gläser stilles Wasser.

Erste Hilfe-Tricks für Brummschädel

Haben Sie trotz aller Vorsorge einen Brummschädel und andere unliebsame Nachwehen der vergangenen Nacht, können Sie immer noch einiges dagegen tun: Frische Luft tanken, also möglichst ausgiebig spazieren gehen! Durch die körperliche Betätigung kommt der angeschlagene Kreislauf wieder in Schwung und das Gehirn wird gut mit dringend benötigtem Sauerstoff versorgt.

Rauchen ist tabu

Möglichst gar nicht oder nur wenig rauchen – Nikotin belastet den Kreislauf zusätzlich und behindert die Sauerstoffaufnahme.

Gleichen Sie den Wasser- und Mineralstoffverlust aus

Ein Kater ist das Anzeichen für großen Wasser- und Mineralstoffverlust, den man am besten mit stillem Mineralwasser oder Apfelschorle ausgleicht. Auch Tees sind eine prima Methode, den Körper mit reichlich Flüssigkeit zu versorgen und die Entgiftung zu beschleunigen. Trinken Sie davon, so viel Sie mögen, und süßen Sie mit Honig. Kaffee mit Vorsicht genießen, das Koffein kann den Körper noch mehr belasten.

Essen Sie Salziges

Weil der Körper auch wegen des hohen Salzverlusts rebelliert, ist es eine gute Idee, Salziges zu essen. Einen streikenden Magen erst einmal mit einer salzhaltigen Brühe beruhigen. Ganz kalorienarm, aber reich an nützlichen Nährstoffen ist zum Beispiel eine japanische Algenbrühe mit gebratenen Jakobsmuscheln und Lotuswurzeln. Wer mag und kann, isst den schon bei Oma als Katerkiller bekannten Rollmops oder andere Gerichte mit Hering. Dieser Fisch glänzt nämlich mit dem, was unser Körper bei einem Kater besonders braucht: viel Salz und einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Abzuraten ist von der Regel, mit dem wieder anzufangen, womit man aufgehört hat. Wer Alkoholisches trinkt, um den Kater zu verscheuchen, mag damit sogar Erfolg haben – aber er belastet die ohnehin schwer angeschlagene Leber noch mehr. Immerhin dauert es bis zu 72 Stunden, bis das Entgiftungsorgan alle Spuren einer zu feuchten Nacht beseitigt hat!
 
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