Haustier im Bett | EAT SMARTER
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Tierisch gut einschlafenDurchschnittliche Bewertung: 5152

Hund und Katze fördern die Nachtruhe

Tierisch gut einschlafen

Gute Nachrichten für alle Tierfreunde: Wenn Hund oder Katze im Bett übernachten dürfen, schläft auch Herrchen oder Frauchen besser. Warum das so ist, haben jetzt amerikanische Forscher herausgefunden.

Hund schaut am Fußende aus dem Bett neben den Füßchen seines Herrchens

Haben Sie Probleme einzuschlafen? Dann sollten Sie sich vielleicht überlegen, ein flauschiges Haustier anzuschaffen.

Denn Schlaf-Forscher der Mayo Sleep Clinic in den USA haben herausgefunden, dass Menschen besser schlafen, wenn ihr geliebtes Haustier neben ihnen schnarcht.

Die Wissenschaftler befragten 150 Probanden, von denen 49 Prozent angaben, ein Haustier zu haben. Mehr als die Hälfte dieser Haustiere durfte im Bett oder zumindest im Schlafzimmer nächtigen.

Rund 20 Prozent der Haustierhalter beklagten, dass die Tiere ihren Schlaf durch „Schnarchen“, „Herumwandern“, „Jaulen“ oder Toilettengänge störten. Dem gegenüber stand eine große Zahl an Studienteilnehmer, dass sie das zusammen Einschlafen mit ihrem Tier als völlig unproblematisch und sogar als angenehm empfanden.

"Eine 64-jährige Studienteilnehmerin sagte, sie fühle sich viel besser und sicherer, wenn ihr Schoßhund ihr die Füße wärme“, sagte Lois Krahn, Autor der Studie.

Tiere wirken beruhigend auf den Menschen 

"Die Patienten sagten uns, dass ihr Hund oder ihre Katze ihnen helfen würden zu entspannen“, so Krahn, „Menschen, die alleine schlafen müssen, weil sie keinen Partner haben oder dieser unterwegs ist, berichten, mit einem Tier im Bett besser und tiefer zu schlafen“. Die befragten Probanden fühlten sich sicherer und friedlicher – ein Umstand, der nachgewiesenermaßen den gesunden Schlaf unterstützt.

"Viele Tierhalter sähen ihren Liebling als Familienmitglied, der so weit wie möglich in das tägliche Leben integriert werden soll“, so Wissenschaftler Krahn. „Und im Bett verbringen die Menschen nun einmal viel Zeit. Dass sie auch dort ihre Tiere gerne um sich haben möchten, ist verständlich.“

(lin) 

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