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Expertenrat Dr. Neele Pudelski

Warum bin ich ständig müde? Zu Seite 2

Ständig müde

6. Ständig müde? Unternehmen Sie mehr

Trägheit kann auch zu einem Gefühl von Energielosigkeit und ständiger Müdigkeit führen. Auch hier handelt es sich wieder um einen Teufelskreis: Fühlen Sie sich immer müde, sind Sie zu schlapp, um sich zu bewegen oder Sport zu machen. Doch wer sich nicht bewegt, fühlt sich auch träge. 

Laut einer Studie ist der häufigste Grund keinen, Sport zu machen, bei Menschen mittleren Alters, dass sie sich dafür zu träge fühlen. Wer sich ständig müde fühlt, könnte auch an dem Chronic Fatigue Syndrom (CFS) leiden, welches sich durch extreme, unbegründete Erschöpfung äußert (15).

Menschen, die an dem Chronic Fatigue Syndrom leiden, haben wenig Kraft und Durchhaltevermögen, wodurch auch ihr sportliches Leistungsvermögen gemindert wird. Dennoch zeigte eine Studie, dass Sport der Enrschöpfung entgegenwirken kann bei CFS-Patienten. Dies gilt auch sowohl für gesunde als auch kranke Menschen. Hier kann schon eine kleine Steigerung der Bewegung helfen (16, 17, 18, 19, 20, 21, 22). 

Bewegung hilft gegen Müdigkeit: Also steuern Sie der Trägheit gegen, indem Sie etwas Sport oder einfach etwas mehr Bewegung in Ihren Alltag einbauen. Hier können schön kleine Veränderungen eine große Wirkung haben: Nehmen Sie die Treppe statt der Rolltreppe oder des Fahrstuhls, lassen Sie das Auto mal stehen und fahren Sie Fahrrad oder laufen Sie.

MERKE !

Wer einen trägen Lebensstil führt, fühlt sich ständig müde und schlapp. Durch mehr Bewegung und Sport im Alltag können Sie dieser ständigen Müdigkeit entgegenwirken.

7. Ständig müde und schlapp durch zu wenig Schlaf

Dies ist wohl mit die offensichtlichste Vermutung, die man selbst hegt: Sie schlafen einfach nicht genug oder bekommen keinen guten Schlaf, dadurch fühlen Sie sich immer müde. Für den Körper ist der Schlaf unglaublich wichtig, da hier viele Prozesse ablaufen. Nach einer guten Nacht wacht man daher auch erfrischt auf. 

Die grobe Lichtlinie für ausreichend Schlaf sind sieben Stunden. Wichtig ist hierbei, dass der Schlaf tatsächlich erholsam ist und nicht unterbrochen wird, damit das Gehirn alle fünf Phasen des Schlafzyklus durchlaufen kann (23, 24).

Auch eine regelmäßige Schlafroutine kann ständige Müdigkeit vorbeugen. So zeigte eine Studie, dass eine gleichbleibende Schlafenszeit an Wochentage und am Wochenende für ein ausgeruhteres Befinden und allgemein mehr Energie sorgte (25).

Für guten Schlag kann Bewegung oder Sport ebenfalls förderlich sein. Menschen, die tagsüber trainierten oder sich körperlich anstrengten, zeigten eine bessere Schlafqualität und weniger Erschöpfung als inaktivere Menschen (26).

Und das gute alte Nickerchen kann ebenfalls Wunder wirken. Untersucht wurden Piloten, die sich häufig müde und schlapp fühlen, da sie lange und unregelmäßig arbeiten sowie von Jetlag geplagt werden: Wer hier ein kleines Schläfchen hielt, fühlt sich wacher und energiegeladener (27).

Für einen besseren Schlaf sorgen Sie also dafür, dass Sie sich tagsüber genug bewegen und anstrengend, vor dem Schlafengehen jedoch zur Ruhe kommen und möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen. Wenn Sie jedoch akut Probleme haben, einzuschlafen oder durchzuschlafen, sollten Sie mit einem Arzt eine mögliche Schlafstörung abklären.

MERKE !

Zu wenig oder schlechter Schlaf ist eine typische Ursache für ständige Müdigkeit. Gesunder, ununterbrochener Schlaf, etwa sieben Stunden am Stück, sorgt hingegen dafür, dass Ihr Körper und Gehirn sich erholen können – so fühlen Sie sich am nächsten Tag ausgeruht, statt immer müde und schlapp.

Schlafmangel

8. Sie schlafen zur falschen Zeit

Ja, beim Schlafen kann man auch einiges falsch machen. Wer tagsüber schläft – ausgenommen sind Nickerchen – unterbricht die circadiane Rhythmik des Körpers in Bezug auf den Schlaf-wach-Rhythmus. So zeigten Forschungsergebnisse, dass ein Schlafverhalten, das der circadianen Rhythmik widerspricht, zu chronischer Erschöpfung führen kann. Gerade Schichtarbeiter sind von diesem Problem betroffen (28). 

Schlafexperten schätzen, dass zwei bis fünf Prozent aller Menschen mit Schichtarbeit von einer Art der Schlafstörung betroffen sind, die sich durch extreme und ständige Müdigkeit oder dauerhaft gestörten Schlaf äußern (29).

Eine oder zwei Nächte durchzumachen, führt ebenfalls zu Erschöpfung. Am besten ist der nächtliche Schlaf, wer jedoch gezwungen ist, tagsüber zu schlafen und sich ständig müde und schlapp fühlt, kann diese Techniken anwenden, um die innere Uhr wieder einzustellen:

Laut einer Studie fühlten sich Schichtarbeiter weniger erschöpft und besser gelaunt, wenn Sie hellem, pulsierenden Licht ausgesetzt wurden, draußen Sonnenbrillen trugen und bei totaler Dunkelheit schliefen. Auch spezielle Gläser, die blaues Licht blockieren, können helfen (30).

Schlafmangel kann neben Müdigkeit natürlich noch weitere Auswirkungen auf Ihre Gesundheit haben. Schlafmedizinerin Dr. Neele Pudelski erklärt, was der Schlafmangel mit uns macht: "Länger bestehender Schlafmangel kann bestimmte körperliche Funktionen beeinflussen und die mentale Leistungsfähigkeit herabsetzen. Chronischer Schlafmangel verändert den Stoffwechsel, das Risiko für die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2 und auch Herzkreislauferkrankungen wird erhöht. Zudem wird das Immunsystem geschwächt. Reaktionsgeschwindigkeit und Reaktionsgenauigkeit werden herabgesetzt, das Risiko für Unfälle vor allem im Straßenverkehr gesteigert. Zu den körperlichen Problemen kommen auch psychische Veränderungen, wie eine verstärkte Gereiztheit, Unruhe, Gedächtnisprobleme bis hin zum Auftreten von Psychosen oder Halluzinationen."

MERKE !

Wer tagsüber schläft, kann damit den Schlaf-wach-Rhythmus durcheinanderbringen und fühlt sich so vielleicht ständig müde und schlapp. Schlafen Sie am besten nachts oder gewöhnen Sie Ihren Körper um.

9. Ständig müde durch zu viel Stress

Chronischer Stress kann einen immensen Einfluss auf Ihr Energielevel und Ihre Lebensqualität haben. Etwas Stress hat jeder mal und ist auch vollkommen normal, dauerhafter und extremer Stress steht allerdings nachweislich in Verbindung mit Erschöpfung und ständiger Müdigkeit (31, 32).

Auch wie Sie mit Stress umgehen, hat eine Auswirkung darauf, wie müde und erschöpft sie sich fühlen. So zeigte eine Studie, dass Studenten, die den Stress einfach ignorierten beziehungsweise sich nicht damit beschäftigten weniger Energie hatten und sich müde fühlten (33).

Stress lässt sich natürlich nicht einfach umgehen oder vermeiden, aber Sie können lernen, besser damit umzugehen und so der Erschöpfung vorbeugen. Um Stress abzubauen und vorzubeugen zeigten sich Yoga und Meditieren als sehr effektiv. Versuchen Sie diese entspannenden Übungen in Ihren Alltag einzubauen, um sich ausgeglichener und erholter zu fühlen sowie besser mit Stress umgehen zu können (3435).

MERKE !

Extremer Stress kann dazu führen, dass Sie sich ständig müde und schlapp fühlen, und Ihre Lebensqualität vermindern. Bauen Sie entspannende Übungen wie Yoga und Meditieren in Ihren Alltag ein, um Stress abzubauen und sich ausgeglichener zu fühlen.

Zur Kurzfassung ►

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Vermutlich liegt es einfach an: Kein Geld! Nicht genügend davon. Hat Jemand genügend Geld - findet er vermutlich auch rechtlichen Beistand - um seine Rechte wahrnehmen zu können. Die einem gern vorenthalten werden. Allerdings ist dies kein Garant - so wie sich Amt/Behörden seit 1990-92 entwickelt haben. > Stress> Schlaf> Müdigkeit > aber auch Ernährung: Sich gesund zu ernähren ist: Sehr teuer! Regelmässig Milch, Quark, Käse - Wasser, Obst, Gemüse, (Säfte auch selber gepresst) Salat, Fisch und Fleisch, kostet Geld! - Das Einzige woran man sparen kann - sind aber die Nahrungsmittel. Da geht es auch einfacher, da kann man dies weg lassen und Jenes ... SCHLAF: Wer aus Gründen von eben "Geld" einmal Nachts gearbeitet hat - ist aus seinem Rhythmus raus - für immer. Ja doch gegen 22.30 Uhr wird man müde ... nur wenn man dann nicht wirklich schon seit einiger Zeit darauf vorbereitet ist - dann: Denkt der Körper: ich muss wohl arbeiten und ist sofort wieder wach. Und das Spiel kann sich die ganze Nacht so hinziehen - bis man dann früh um 6.30 Uhr doch einschläft - wenn man eigentlich aufstehen wollte. Allein der Gedanke - dieses und Jenes zu brauchen - und es geht nicht - macht ja schon müde. Da muss man noch gar keine wirklichen Sorgen haben, es kann noch alles funktionieren gesundheitlich und sonst auch laufen. - Kein Geld - mehr oder weniger das ganze Leben ist ein ständiges alles herunter fahren > niedriger Blutdruck > Unterfunktion der Schilddrüse ...eben immer müde. Gerät man an die falschen Leute ist auch noch von "Depression" die Rede ... das kann ja sein - nur: So einfach ist es eben nicht. - Das liesse sich am leichtesten austesten: Man gibt dem Betreffenden Geld - möglichst das was ihm Andere gestohlen haben zurück - und siehe dann: Wie er sich fühlt. Oder: Lässt ihm seinen "freien Willen!" das ist auch eine Möglichkeit der Stressreduktion. Anderen ihre Rechte zu lassen. Zuzuhören. Aufzupassen.