Johann Lafer: Vom Patissier zum Sternekoch | EAT SMARTER
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Johann Lafer

Johann Lafer ist einer der bekanntesten Köche Johann Lafer ist einer der bekanntesten Köche

Einer der bekanntesten Köche Deutschlands ist ohne Zweifel der Küchenchef Johann Lafer. Neben den zwei Sternen, die er 1987 vom Guide Michelin für sein Restaurant erhielt, kann er zahlreiche Auszeichnungen wie die des "Besten Patissier Deutschlands", "Koch des Jahres" und "Fernsehkoch des Jahres" vorweisen. Er hat über 50 Kochbücher verfasst und ist in mehr als 3.000 Kochsendungen aufgetreten.

Ein gutes Essen in der Familiengemeinschaft

Johann Lafer wird am 27. September 1957 als Sohn eines Landwirtes in Österreichs Steiermark geboren. Gutes Essen in der Gemeinschaft hat bereits damals in seiner Familie einen großen Stellenwert. Vielleicht ist das der Grund, warum das Kochen später seine Leidenschaft werden sollte. In Graz macht er 1973 eine Kochausbildung im „Gösser-Bräu“. Dann zieht es ihn nach Deutschland: In Berlin, Hamburg und Wertheim-Bettingen stellt Johann Lafer sein Können unter Beweis. 1980 erhält er die erste große Auszeichnung als "bester Patissier Deutschlands". Als Chef-Patissier zaubert er bis 1982 Nachspeisen in Eckart Witzigmanns Restaurant "Aubergine” in München auf den Teller. Heute ist er ein Verfechter der gesunden Küche, aber auch Süßes ist bei ihm erlaubt: "Das richtige Maß ist wichtig. Ab und zu gönne ich mir mal ein Stück Schokolade, das ist vollkommen okay", findet der Nachspeisen-Experte.

Die Stromburg – Johann Lafers großartiger Erfolg

1983 tritt er eine Stelle als Küchenchef im Restaurant „Le Val d’Or“ in Guldental an. Damals ahnt noch keiner, dass Johann Lafer die Besitzerin des Restaurants Sylvia Buchholz später heiraten wird. Das Restaurant läuft mit ihm so gut, dass er 1988 dessen Leitung übernimmt.1994 verlegt Johann Lafer mit Ehefrau Sylvia Buchholz das Restaurant nach Stromberg in Rheinland-Pfalz und benennt es in die “Stromburg” um. Heute befindet sich neben dem Restaurant auch noch ein Hotel in der 1.000 Jahre alten Burg. In Guldental hat Johann Lafer mittlerweile eine beliebte Kochschule namens “Table d’Or” eröffnet.

Lafer kocht vor laufenden Kameras

Bekannt wurde Johann Lafer auch wegen seiner zahlreichen Kochsendungen. Erstmalig war er 1998 mit seiner Kochshow “Himmel un Erd” im SWR zu sehen. Es folgten weitere Sendungen, wie “L wie Lafer” oder “Lafer! Lichter! Lecker!” im ZDF. Seit 2008 moderiert er mit anderen Köchen "Die Küchenschlacht” im ZDF. Für Koch-Fans veröffentlichte Johann Lafer zahlreiche Kochbuch-Titel, wie “Himmlische Sternenküche” (2009) oder “Der große Lafer – Die Kunst der einfachen Küche” (2010).

Steckbrief: Johann Lafer

Geboren am: 27. September 1957 in St. Stefan im Rosental, Österreich
Familienstand: Verheiratet mit Sylvia Buchholz-Lafer
Kinder: Jennifer (1995), Jonathan (2001)
Sterne: Zwei Sterne vom Guide Michelin (1981 und 1987)
Restaurants: Le Val d’Or Restaurant in Johann Lafers Stromburg, 55442 Stromberg
Bücher:
  • “Der große Lafer – Die Kunst der einfachen Küche” (2010),
  • “Meine Heimatküche – Lieblingsrezepte aus dem grünen Herzen Österreichs” (2012),
  • “Himmlische Sternenküche” (2009),
  • “Meine Kochschule” (2010)
TV-Shows:
  • “Himmel un Erd” (1998 bis 2006),
  • “L wie Lafer” (2006 bis 2008),
  • “Lafer!Lichter! Lecker!” (seit 2006),
  • “Die Küchenschlacht” (seit 2008)
Homepage www.johannlafer.de
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