Avocado | EAT SMARTER
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Avocado

Was Sie über Avocados wissen sollten. Was Sie über Avocados wissen sollten.

Die Avocado schmeckt nicht nur klasse, sie enthält auch reichlich hochwertige Pflanzenfette. Außerdem können Avocados noch viel mehr - hier kommen Sie zur Warenkunde.

Das sollten Sie über Avocado wissen

Gerade mal 40 Jahre ist es her, dass bei uns kaum jemand die Avocado kannte – und heute gehört sie zu den absoluten Favoriten aller exotischen Früchte. Diese Karriere war durchaus zu erwarten, denn die Avocado wird nicht umsonst auch „grünes Gold“ oder „Butter des Waldes“ genannt: Ihr zartgrünes Fruchtfleisch zergeht auf der Zunge und schmeckt so mild, dass fast jeder es mag.

Für eine Frucht schmeckt die Avocado sogar ungewöhnlich neutral, weshalb man sie gern und oft pikant zubereitet oder kombiniert. Trotzdem handelt es sich botanisch eben nicht, wie viele denken, um ein Gemüse, sondern um Obst.

Experten schätzen, dass weltweit ungefähr 400 verschiedene Sorten der Avocado an den bis zu 20 m hohen Bäumen wachsen. In Farbe, Form und Gewicht können sie sich ziemlich stark unterscheiden: Manche Avocadosorte wiegen z.B. zwischen 200 und 400 g, andere bringen es auf stolze 2 kg.

Die Schale einer Avocado kann je nach Sorte schwarz, dunkelgrün oder braunrot und sowohl glatt als auch stark „genoppt“ sein. Und nicht immer hat die Avocado die typische birnenartige Form – manche Sorten erinnern eher an Äpfel oder Pflaumen.

In jeder Avocado aber verbirgt sich das weißliche bis grüne Fruchtfleisch mit dem runden Samenkern, den man nicht mitisst.

Herkunft & Geschichte: Ihre ursprüngliche Heimat hat die Avocado im tropischen Mittelamerika, wo man sie seit sagenhaften 10.000 Jahren kennt und schätzt.

Bis heute kommen vor allem im Winter die Importe aus Süd- und Mittelamerika. Avocado baut man aber auch in anderen Ländern wie z.B. Mexiko, den USA und rund ums Mittelmeer sowie speziell in Israel an.

Saison: Die Avocado ist bei uns das ganze Jahr über zu haben.

Geschmack & Konsistenz: Reife Avocado schmeckt mild-aromatisch und hat ein sehr weiches, butterartiges Fruchtfleisch, das bei sanftem Druck leicht nachgibt.

Wie gesund ist eigentlich Avocado?

Wer der Figur zuliebe auf Avocado verzichtet, leidet (fast) ganz umsonst. Denn es stimmt zwar, dass in der Avocado beachtliche Mengen Fett stecken – dennoch sind die leckeren Exoten keineswegs Dickmacher.

Avocado unterstützt vielmehr den Stoffwechsel beim Fettabbau und liefert unserem Körper wertvolle Nährstoffe. Das liegt vor allem am Enzym Lipase, das die Fettschmelze während der Verdauung, aber auch im Fettgewebe selbst mit steuert.

Einige Forscher halten es sogar für wahrscheinlich, dass die Lipase das Speichern des Avocadofetts verhindert und den Fettabbau dadurch insgesamt beschleunigt.

Abgesehen von rund 30% gesunder ungesättigter Fettsäuren stecken in Avocado viel Lecithin und Vitamin B, was sie zu einer optimalen Gehirn- und Nervennahrung macht.

Wertvolle Öle plus die Vitamine A und E machen die Avocado sogar zum Schönheitsmittel: Ob als Guacamole oder als Gesichtsmaske - das zartgrüne Fruchtfleisch hat Anti-Aging-Effekte.

Nährwerte von Avocado pro 100 Gramm  
Kalorien 130
Eiweiß 1,5 g
Fett 12 g
Kohlenhydrate 3,6 g
Ballaststoffe 4 g

Einkaufs- und Küchentipps für Avocado:

Einkauf: Avocado bekommen Sie längst auch beim Discounter – und in Gemüse- oder Bioladen sowie im Supermarkt natürlich auch.

Immer häufiger sieht man Avocados mit einem Etikett, das sie als „verzehrfertig“ bzw. ausgereift auszeichnet. Oft hat solch eine Avocado tatsächlich den optimalen Reifegrad – aber leider nicht immer.

Von außen sieht man einer Avocado nämlich nicht an, wie ihr Fruchtfleisch beschaffen ist. Umso wichtiger ist es, sich den Stielansatz ganz genau anzuschauen: Hier kann sich Schimmel bilden, der eine Avocado ungenießbar macht!

Doch auch, wenn man hier nichts Verdächtiges findet, kann beim Anschneiden noch eine unangenehme Überraschung kommen: Braune und schwarze Stellen im grünen Fruchtfleisch sind ein Zeichen dafür, dass die Avocado bereits beginnt zu verderben.

Tipp: In so einem Fall können Sie den Händler um kostenlosen und einwandfreien Ersatz bitten.

Lagerung: Unreife und sehr feste Avocado reift zu Hause meist gut nach. Schneller geht das, wenn Sie die Frucht zusammen mit Äpfeln lagern.

Grundsätzlich gilt: Avocado immer bei Zimmertemperatur aufbewahren! Ist sie ganz reif, sollte man sie möglichst bald genießen.

Vorbereitung: Zum Halbieren und entkernen einer Avocado einmal der Länge nach rundherum bis zum Kern ins Fruchtfleisch schneiden. Dann die die beiden Hälften leicht gegeneinander drehen, so dass sie sich voneinander lösen.

Ist die Avocado noch etwas fest, können Sie jetzt den Kern durch leichtes Drücken herausbekommen. Bei reifen, weichen Früchten besser mit einem Teelöffel entkernen.

Das Fruchtfleisch der Avocado lässt sich ebenfalls mit einem Löffel aus den Hälften lösen. Oder Sie ritzen die Schale mit einem Messer ein und ziehen sie vorsichtig ab.

Falls Sie die Avocado nicht sofort weiterverarbeiten, unbedingt mit Zitronen- oder Limettensaft beträufeln! Die Säure sorgt dafür, dass das Fruchtfleisch schön grün bleibt.

Zubereitungstipps für Avocado

Als Erstes fällt einem zu Avocado natürlich der Klassiker namens Guacamole ein: ein pikanter Dipp, der perfekt zu Tacos, zu Gegrilltem, zu Garnelen und zu vielem mehr passt.

Wie für die Guacamole kann man eine reife Avocado aber auch für andere Einsatzzwecke ganz leicht und fix pürieren – super schmeckt das Fruchtfleisch so z.B. in Suppen, Soßen oder auch Cremes.

Wer reife Avocado mit der Gabel zerdrückt und mit etwas Zitrone, Salz und Pfeffer abschmeckt, hat außerdem im Handumdrehen einen leckeren und gesunden Brotaufstrich.

Würfel oder Spalten aus Avocado lassen sich wunderbar als Salat zubereiten und harmonieren sowohl optisch als auch kulinarisch perfekt mit Garnelen, Tomaten und Lachs.

Rezepte mit Avocado:

Rezepte mit Avocado finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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