Curuba | EAT SMARTER
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Curuba

Curuba © GREKCO - Fotolia.com Curuba © GREKCO - Fotolia.com

Klingt wie ein Cocktail, ist aber eine bei uns noch kaum bekannte Frucht: die Curuba. Welche Vorzüge die Exotin zu bieten hat, verraten wir in unserer Warenkunde.

Das sollten Sie über Curuba wissen

In manchen Ländern kennt man die Curuba auch unter dem Namen „Bananen­-Passionsfrucht“. Dabei erinnert die Form der länglichen Curuba nur sehr entfernt an eine Banane, höchstens die bei optimaler Reife sonnengelbe Schale erklärt den Vergleich.

Mehr Sinn macht dagegen der Hinweis auf Passionsfrüchte, denn die Curuba ist tatsächlich mit der Passionsblume verwandt. Ihr geleeartiges Fruchtfleisch ähnelt dem von Passionsfrüchten und Maracujas und steckt wie dieses voller kleiner schwarzer Kerne, die man problemlos mitessen kann. Es hat aber eine hellorangefarbene Tönung und schmeckt sehr viel süßer.

Saison: Die Curuba kommt das ganze Jahr über per Luftfracht zu uns, eine sogenannte Angebotsspitze gibt es aber im Februar und März.

Herkunft: Wie alle Passionsfrüchte stammt auch die Curuba ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Besonders in den kolumbianischen Anden und in Peru hat der Anbau lange Tradition.

Wie gesund ist eigentlich Curuba?

Die Curuba zählt zu den ziemlich vitaminreichen Exoten: Ihr Fruchtfleisch hat knapp 110 Mikrogramm Vitamin A und immerhin 20 mg Vitamin C pro 100 g zu bieten.

Nährwerte von Curuba pro 100 g  
Kalorien 97
Eiweiß 2 g
Fett 0,7 g
2 23 g
Ballaststoffe 2 g

Einkaufs- und Küchentipps für Curuba

Einkauf: Die Schale der Curuba darf gerne grün sein (dann wurde sie unreif geerntet und kann nachreifen), wichtig ist nur, dass sie unversehrt ist und nicht schrumpelig.

Lagerung: Die Curuba mag es relativ kühl, verträgt aber keine Kälte. Also lieber nicht im Kühlschrank aufbewahren, sondern lieber bei Zimmertemperatur lagern und evtl. nachreifen lassen, bis ihre Schale auf sanften Fingerdruck leicht nachgibt. Sobald die Curuba richtig reif ist, duftet sie sehr intensiv und sollte dann sofort verspeist werden.

Vorbereitung: Ganz gleich, wie man sie genießen möchte – zunächst sollten Sie eine Curuba der Länge nach halbieren und dann das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen.

Wer die Kerne nicht mitessen mag, kann anschließend noch das Fruchtfleisch durch ein feines Sieb passieren.

Zubereitungstipps für Curuba

In Mittel- und Südamerika liebt man Curuba als Zutat für Milchshakes, Joghurt und Cocktails. Sie können aus dem Fruchtfleisch aber auch Saft, Gelee, Sorbets, Cremes, Desserts und Eiscreme zubereiten oder es unter einen Obstsalat mixen. Wenn Sie das Kochen mit Curuba ausprobieren möchten, können Sie ihr Fruchtfleisch einfach statt Maracuja verwenden.

(Koe)

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