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Eierlikör

Eierlikör

Lange hatte Eierlikör den Ruf eines Getränks für alte Tanten - doch damit ist es längst vorbei: Eierlikör hat mittlerweile fast Kultstatus, und das nicht nur zu Ostern. Was alles in dem süßen und cremigen Drink steckt und was man damit außer Schlürfen noch alles machen kann, verraten wir Ihnen in unserer Warenkunde!

Das sollten Sie über Eierlikör wissen

Bei Eierlikör ist Nomen durchaus auch Omen: Das dickflüssige Getränk enthält zwar keine ganzen Eier, aber dafür umso mehr Eidotter, was ihm die cremige Konsistenz und die appetitlich gelbe Farbe gibt.

Außerdem enthält Eierlikör, wie der Name schon vermuten lässt, natürlich Alkohol – je nach Hersteller liegt der Gehalt zwischen 14 und 20 Vol %.

Seine Süße bekommt Eierlikör in der Regel durch Zucker, manchmal auch Honig. Außerdem steckt in dem besonders seit den 50iger Jahren beliebten Likör je nach Qualität noch Milch oder Sahne, die Geschmack und Konsistenz verfeinern.

Geschmack: Eierlikör schmeckt mild und süß.

Herkunft & Geschichte: Der Urahn des Eierlikörs stammt eigentlich aus Brasilien. Im 17. Jahrhundert brachten die spanischen Eroberer von dort das Rezept für das „Abacate“ genannte Getränk aus Avocado, Rohrzucker und Rum mit nach Europa.

Die Abwandlung dieses veganen Drinks zum heute bei uns bekannten Eierlikör geht auf das Konto des niederländischen Likör-Herstellers Eugen Verpoorten. Weil Avocados in Europa früher kaum zu beschaffen waren, ersetzte er sie nach einigem Experimentieren einfach durch Eigelb.

Auf diese Idee könnte der Erfinder des Eierlikörs durch eine in Mexiko übliche Variante gekommen sein: Dort genoss man schon vor Jahrhunderten ein Getränk namens „Rompope“ aus Eiern, Milch, Vanille und Rum.

Wie gesund ist eigentlich Eierlikör?

So lecker Eierlikör schmeckt – Fakt ist: Mit einem hohen Anteil an Zucker, Eigelb und Alkohol tut er der Figur nicht unbedingt gut. Wird der Eierlikör außerdem mit Sahne verfeinert, steigt der „Vorsicht Hüftgold“-Faktor noch weiter an.

Wer aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol trinken darf, muss natürlich auch auf den vermeintlich so milden Eierlikör verzichten. Diabetiker sollten außerdem beachten, dass Eierlikör relativ viele Kohlenhydrate bzw. Broteinheiten liefert.

Nährwerte von Eierlikör pro 100 ml  
Kalorien 263
Eiweiß 4 g
Fett 7 g
Kohlenhydrate 28 g
Ballaststoffe 0 g

Eierlikör – gut zu wissen:

Es ist kinderleicht, Eierlikör selbst zu machen – nehmen Sie dafür aber unbedingt Bio-Eier und achten Sie auf absolute Frische! Apropos Kinder: Auch wenn Eierlikör für sie mit seiner cremigen Konsistenz und dem süßen Geschmack verlockend sein mag, er ist wie alle alkoholischen Getränke keinesfalls für Kinder geeignet.

Bereiten Sie darum weder Kuchen noch Torten oder Desserts mit Eierlikör zu, falls Kinder mit am Tisch sitzen!

Einkaufs- und Küchentipps für Eierlikör:

Einkauf: Wer Eierlikör nicht selbst machen möchte, bekommt ihn in allen Preisklassen und Qualitäten im Supermarkt und bei Discountern. Auch Eierlikör aus No-Name-Produktion kann lecker schmecken; wer in Sachen Qualität auf Nummer Sicher gehen will, wählt allerdings besser einen Marken-Eierlikör.

Lagerung: Selbst gemachter Eierlikör hält sich gut verschlossen im Kühlschrank etwa 3-4 Wochen. Gekaufter Eierlikör bleibt länger genießbar – ungeöffnet ist er Jahre haltbar, nach dem Öffnen können Sie ihn einige Wochen ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren. Wichtig: Mindesthaltbarkeitsdatum und Herstellerangaben beachten!

Zubereitungstipps für Eierlikör

Für viele seiner Fans gehört Eierlikör zu Ostern wie das Nest und der Schokohase. Doch auch nach dem Fest greifen sie öfter zur Eierlikörflasche, denn mit dem Inhalt lassen sich rund ums Jahr vom Cocktail bis zu Cremes, Kuchen, Torten und Eis leckere Sachen zaubern.

Die einfachste Art, Süßes mit Eierlikör noch süßer zu machen: Einfach einen Schuss Eierlikör über Schokoladenpudding oder Eiscreme geben.

Rezepte mit Eierlikör:

Rezepte mit Eierlikör finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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