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Injera

Injera: das Fladenbrot aus Teffmehl Injera: das Fladenbrot aus Teffmehl

Injera ist in Äthopien und in Eritrea ungefähr das, was bei uns Kartoffeln bedeuten: Das weiche Fladenbrot isst man täglich und zu so ziemlich jedem Gericht. Und das ist gar keine schlechte Idee, denn Injera schmeckt klasse und lässt sich ganz einfach zubereiten!

Das sollten Sie über Injera wissen

Man muss nicht afrikanisch kochen und essen, um Injera zu mögen: Das Fladenbrot stammt zwar aus Äthiopien, es passt aber perfekt auch zu europäischem Essen – speziell zu allen Gerichten mit Soße. Zubereitet wird Injera aus Teffmehl, frischer Hefe, Wasser und etwas Salz. 

In Äthiopien und Eritrea hat Injera als Grundnahrungsmittel einen hohen Stellenwert. Dort benutzt man die flachen, fluffigen Fladen meistens auch als Unterlage für das jeweils dazu gekochte Gericht – Inejra ersetzt also den Teller. Besonders häufig füllt bzw. belegt man Injera mit sogenannten „Wots“ (typisch äthiopische Pürees und Soßen aus Linsen, Bohnen oder Kichererbsen).

Geschmack: Injera schmeckt aromatisch und leicht nussig, die Konsistenz ist weich und luftig.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat von Injera liegt in Äthiopien. 

Wie gesund ist eigentlich Injera?

Wer nicht gerade auf Diät ist, kann sich freuen: Injera hat zwar wie jedes Brot relativ viele Kohlenhydrate und Kalorien, enthält aber fast kein Fett. Stattdessen punktet Injera mit einem verhältnismäßig hohen Gehalt an Proteinen, Mineral- und Ballaststoffen.

Gut zu wissen, wenn Sie kein Gluten vertragen: Injera können Sie problemlos genießen, denn es enthält kein Klebereiweiß. 

Nährwerte von Injera pro 100 Gramm  
Kalorien 367
Eiweiß 12 g
Fett 2 g
Kohlenhydrate 67 g
Ballaststoffe 8 g


Einkaufs- und Küchentipps für Injera:

Einkauf: Für Injera brauchen Sie Teffmehl, das Sie im Bio-Laden oder im Internet kaufen können.  

Lagerung: Injera backt man am besten jeweils frisch; zum langen Lagern eignet es sich wie alle Gebäcke aus Hefeteig eher nicht. Allerdings können Sie es ganz frisch gebacken und abgekühlt auch einfrieren. 

Vorbereitung: Für ein echtes Injera nach äthiopischer Art sollten Sie etwas Geduld haben, denn der Teig aus Teffmehl, Hefe, Wasser und Salz muss 2-3 Tage bei Zimmertemperatur gehen und gären. Sie können diese Zeit natürlich auf ein paar Stunden runterfahren, aber den typischen leicht säuerlichen Geschmack bekommt Injera dann nicht.

Zubereitungstipps für Injera

In Äthiopien backt man Injera nicht im Backofen, sondern auf heißen Tonplatten, und zwar ohne jede Fettzugabe. Falls Sie ein Gerät zum Zubereiten von Crêpes im Schrank haben: wunderbar, das ersetzt die Tonplatte fast perfekt! Ebenfalls geeignet sind aber auch flache beschichtete Pfannen. 

Geben Sie pro Injera immer nur so viel Teig in die Pfanne, dass der Boden dünn bedeckt ist. Durch die Hefe im Teig und die Hitze geht das Fladenbrot dann trotzdem schön auf und wird super fluffig.

Am besten schmeckt Injera ganz frisch und noch warm – zum Beispiel zu Schmorgerichten, Hülsenfruchtgerichten, Suppen und Salat. Aber auch Dips und z.B. Falafel mit Hummus passen perfekt dazu.


Rezept für Injera:

Ein einfaches Rezept für Injera finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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