Jalapeño | EAT SMARTER
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JalapeñoDurchschnittliche Bewertung: 4159

Jalapeño

Jalapeño: scharf und lecker Jalapeño: scharf und lecker

Unaussprechlich lecker: Jalapeño mag ein Zungenbrecher sein, ist aber ein Muss für alle Fans von mexikanischen Spezialitäten und anderen scharfen Gerichten.

Das sollten Sie über Jalapeño wissen

Das Wichtigste vorweg: Jalapeño korrekt auszusprechen, ist auch für Spanisch-Unkundige gar nicht so schwer – sagen Sie einfach „chalapenjo“ mit scharfem „ch“. Scharf passt sowieso gut, denn Jalapeño gehört zu den Chilisorten mit besonders hohem Schärfegehalt. Die Mexikaner schreckt das nicht, im Gegenteil: Bei ihnen gehören die Schoten ans Essen wie bei uns Salz und Pfeffer. Die berühmten Salsas oder das Chili con carne sind ohne Jalapeño undenkbar.

Auch im Südwesten der USA, wo die mexikanische Küche großen Einfluss hat, liebt man die Jalapeño im wahrsten Sinne des Wortes heiß. Die texanische Stadt Laredo feiert sogar alljährlich ihr „Jalapeño-Festival“ und kürt die „Miss Jalapeño“ des Jahres. Ehrensache ist dabei außerdem ein Jalapeño-Wettessen, bei dem natürlich gewinnt, wer am meisten von den scharfen Schoten runterbekommt.

Typische Rezepte im Süden Amerikas sind mit Jalapeño belegte Nachos oder mit Käse gefüllte, panierte und frittierte Jalapeños (genannt „Jalapeño Poppers“) als scharfer Snack namens.

Botanisch ist die Jalapeño eng mit der Paprika verwandt, und das sieht man ihr durchaus an: Die Schoten haben eine ähnliche Form und Farbe; unreif sind sie grün, bei zunehmender Reife fräben sie sich dann dunkelrot.

Herkunft: Jalapeños stammen aus Mexiko, wo bis heute die größten Anbaugebiete dafür liegen. Ihren Namen haben sie von der Jalapa bzw. Xalapa, der Hauptstadt der mexikanischen Provinz Vera Cruz.

Geschmack: Jalapeño schmeckt je nach Sorte und Herkunft mittelscharf bis scharf und dabei angenehm würzig nach Paprika.

Wie gesund ist eigentlich Jalapeño?

Wenn man nicht gerade einen sehr empfindlichen Magen und Darm hat und auf Schärfe empfindlich reagiert, ist die Jalapeño sehr gesund. Wie Paprikaschoten und andere Chilisorten liefern auch Jalapeños reichlich Vitamin C sowie Capsaicin. Dieser Stoff macht die Schoten einerseits so scharf und andererseits so effektiv: Jalapeño gilt zu Recht als durchblutungsfördernd und als bewährtes Mittel gegen Infektionen und Verdauungsprobleme. Im Sommer regt die Jalapeño auch die Schweißbildung an und sorgt dadurch für angenehme Abkühlung.

Nährwerte von Jalapeño pro 100 g
Kalorien 20
Eiweiß 1,3 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 3 g
Ballaststoffe 3,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Jalapeño:

Einkauf: Bei uns sind frische Jalapeños leider nicht leicht zu finden; manchmal kommen immerhin kleine Importmengen aus den Niederlanden oder Israel in den Supermarkt oder Gemüseladen. Einfacher bekommt man die scharfe Schote ganz oder in Ringe geschnitten eingelegt im Glas.

Lagerung: Bei trockener, kühler und vor Licht geschützter Lagerung hält sich die Jalapeño auch in der geöffneten Packung mehrere Monate.

Vorbereitung: Wenn Sie es gern richtig scharf mögen, können Sie die Kerne von frischer Jalapeño mit verwenden. Ansonsten entfernt man sie besser. Dafür Jalapeños halbieren, von Kernen und Häuten befreien, kurz abspülen und abtropfen lassen. Eingelegte ganze Jalapeño können Sie nach dem Abtropfen genauso „entschärfen“, bei Jalapeño-Ringen müssen Sie evtl. etwas „pulen“.

Aber Vorsicht: Beim Vorbereiten von Jalapeño kann schon ein versehentlicher Griff in Augen- oder Nasennähe schmerzhafte Folgen haben – tragen Sie darum beim Putzen am besten Einmal-Handschuhe.

Zubereitungstipps für Jalapeño

Mit Jalapeño können Sie perfekt und authentisch mexikanisch kochen. Die scharfe Schote passt aber auch in jedes andere Gericht, das richtig pikant schmecken soll. Nichts spricht z.B. dagegen, damit auch eher europäische Schmorgerichte, Suppen, Soßen zu würzen oder sie auf die Pizza zu streuen. Denn im Grunde passt die Jalapeño außer zur Tex-Mex-Küche immer und überall, wo man sonst Chili oder Peperoni verwendet.

Rezepte mit Jalapeño:

Rezepte mit Jalapeño finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER:

(Koe)

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Ich weiß ja nicht, wer hier für die Fotoauswahl verantwortlich ist, aber die 2 eingelegten Peperoni auf dem Sachfoto da oben, kommen Jalapeños nicht im entferntesten nahe. Jalapeños sind dunkelgrün, dickbauchig und laufen unten nicht so spitz zu.
Bild des Benutzers EAT SMARTER
Guten Tag Herr Meinertshagen, danke für den Hinweis. Wir haben nun ein anderes Bild hochgeladen. Viele Grüße EAT SMARTER