Johannisbeeren: Rezepte und Wissen | EAT SMARTER
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Johannisbeeren

Johannisbeeren sind gesund Johannisbeeren sind gesund

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Das sollten Sie über Johannisbeeren wissen

Woher Johannisbeeren ihren Namen haben? Ganz einfach: Sie erreichen ab ungefähr dem Johannistag im Juni ihre optimale Reife. Andere, je nach Region und Land verschiedene Bezeichnungen von Johannisbeeren wie z.B. „Ribiseln“, „Träuble“ oder „Ahlbeeren“ lassen sich schon schwieriger erklären. Doch wie immer sie auch heißen, Johannisbeeren gehören zu den typischen Sommerfrüchten, die man in ganz Europa in mehr als 50 Sorten kennt.

Allen Johannisbeeren gemeinsam ist, dass sie in Traubenform an kurzen Stielen bzw. Rispen wachsen und sich in ihrem Fruchtfleisch unzählige kleine Kernchen verbergen. Unterschiede bestehen vor allemi in den jeweilige Farben, die sich in drei Hauptgruppen einteilen lassen: Johannisbeeren können hell- bis dunkelrot, fast weiß oder nachtblau bis schwarz sein.

Je nach ihrer Farbe haben Johannisbeeren auch einen anderen Geschmack und eignen sich jeweils für zum Teil ganz unterschiedliche Zubereitungsarten und Spezialitäten. Die wohl berühmteste Leckerei aus schwarzen Johannisbeeren dürfte z.B. der aus Frankreich stammende Cassis sein, ein dunkler und fruchtig-aromatischer Likör.

In den Alpen findet man noch die wild wachsende Alpen-Johannisbeere (Ribes alpinum). Ihre Früchte schmecken aber ziemlich fade und spielen darum kulinarisch keine Rolle.

Saison: Rote und weiße Johannisbeeren erntet man ab Mitte bis Ende Juni, schwarze Johannisbeeren reifen ab etwa einen Monat später.

Geschmack: Rote Johannisbeeren schmecken säuerlich bis sauer; schwarze Johannisbeeren haben weniger Säure und fallen stattdessen durch ein ziemlich herbes und leicht bitteres Aroma auf. Eher selten findet man eine dritte Variante: Weiße Johannisbeeren ähneln geschmacklich ihren roten Schwestern, sind aber deutlich süßer.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Johannisbeeren liegt Nord-, Mittel- und Osteuropa sowie in Teilen Asiens.

Wie gesund sind eigentlich Johannisbeeren?

Ob rot, schwarz oder weiß: Alle Johannisbeeren gelten zu Recht als gesund. Ganz besonders viel Gutes für die Gesundheit haben allerdings schwarze Johannisbeeren zu bieten: Sie haben mit fast doppelt so vielen Ballaststoffen und etwa drei Mal so viel Vitamin C (177 mg/100 g) im Vergleich mit ihren helleren Geschwistern eindeutig die Nase vorn.

Auch beim Vitamin-A-Gehalt können rote und weiße Johannisbeeren nicht mit den schwarzen mithalten, denn sie bringen es auf die etwa vierfache Menge dieses für gutes Sehen und gesunde Haut so wichtigen Stoffs.

Wer lieber rote und weiße Johannisbeeren nascht, tut sich aber dennoch etwas Gutes, denn auch sie enthalten beachtliche Mengen an wichtigen Nährstoffen. Diabetiker sind mit roten und weißen Johannisbeeren wegen ihres geringeren Gehalts an Kohlenhydraten sogar besser bedient.

Nährwerte von Johannisbeeren pro 100 g  
Kalorien 33 (rot/ weiß) – 39 (schwarz)
Eiweiß 1,1 g (rot/ weiß) – 1,3 g (schwarz)
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 4,8 g (rot/ weiß) – 6,1 g (schwarz)
Ballaststoffe 3,5 g (rot/ weiß) – 6,8 (schwarz)

EAT SMARTER Tipp für Johannisbeeren:

Ein sensibler Magen reagiert auf die relativ dicke Haut und die Kerne in Johannisbeeren manchmal mit Beschwerden. Das lässt sich aber vermeiden: Einfach die Johannisbeeren fein pürieren und durch ein Sieb streichen.

Einkaufs- und Küchentipps für Johannisbeeren:

Einkauf: Achten Sie beim Kauf von Johannisbeeren darauf, dass sie schön prall aussehen und ihre Haut unverletzt ist. Ein klares Zeichen für Frische und gute Qualität sind auch evtl. an den Rispen verbliebene Blätter: Sind sie noch grün und nicht verwelkt, lohnt sich das Zugreifen.

Lagerung: Johannisbeeren haben eine relativ dicke Haut, die ihr Fruchtfleisch zuverlässig schützt. Dennoch sollte man sie im Gemüsefach des Kühlschranks nicht länger als 2-3 Tage aufbewahren.

Vorbereiten: Zum Waschen können Sie einfach die noch an den Rispen hängenden Johannisbeeren unter fließendem Wasser abspülen. Anschließend gut abtropfen lassen und dann die einzelnen Beeren mit der Hand oder mit einer Gabel in eine Schüssel abstreifen.

Zubereitungstipps für Johannisbeeren

Johannisbeeren sind einer der Klassiker beim sommerlichen Einmachen von Saft oder Gelee. Kleiner Tipp hierzu: Kochen Sie die Rispen und Stiele ruhig mit, sie enthalten reichlich Gerbsäure und geben darum viel Aroma.

Rote und weiße Johannisbeeren eignen sich wunderbar zum roh vernaschen, aber auch für Torten, Kuchen, Desserts wie z.B. Rote Grütze und Obstsalate. Schwarze Johannisbeeren schmecken den meisten roh zu herb; dafür sind sie perfekt zum Herstellen von Konfitüren, Saft und als fruchtige Zutat in herzhaften Gerichten mit Wild und Wildgeflügel.

Rezepte mit Johannisbeeren:

Rezepte mit Johannisbeeren finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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Hallo, hier ist der Felix aus Jagsthausen. Ich mag Johannisbeeren wiklich sehr, aber sie bereiten mir immer so starke Magen-Darm-Beschwerden