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Kelp

Kelp: der braune Riesenseetang Kelp: der braune Riesenseetang

Neues Superfood aus dem Meer: Kelp heißt die nährstoffreiche Alge, die bei uns schwer im Kommen ist. Warum es sich lohnt, sie kennen zu lernen, verrät Ihnen unsere Warenkunde.

Das sollten Sie über Kelp wissen


Hollywood setzt mal wieder einen neuen Superfood-Trend: Kelp heißt der Geheimtipp der Stars in Sachen Beauty und Fitness. Hinter dem nichtssagenden Namen steckt eine pazifische Seewasser-Alge, die ganz besonders viele wichtige Stoffe enthält.

So neu, wie alle tun, ist Kelp natürlich in Wahrheit gar nicht. Naturheilkundler kennen die große, zu den Braunalgen zählende Pflanze schon länger. Neu ist allerdings, dass man Kelp jetzt nicht nur in Tablettenform, sondern auch als Pflanze bekommt und wie Gemüse zubereiten kann.

Dazu eignet sich Kelp mit ihrem schlanken Stängel und langen Blättern perfekt. Übrigens: Kelp gilt als die am schnellsten wachsende Pflanze der Welt; sie wächst bis zu 50 cm pro Tag und erreicht je nach Region eine Höhe von bis zu 60 m.

Saison: Kelp bekommt man das ganze Jahr über. 

Herkunft: Kelp wächst vor allem an den Küsten des Nordpazifik.

Geschmack: Kelp schmeckt würzig nach Meer und hat eine knackige Konsistenz.

Wie gesund ist eigentlich Kelp?

Was für Algen gilt, gilt für Kelp erst recht: Kelp enthält sagenhafte Mengen von Mineralstoffen und Spurenelementen, allen voran und vor allem Jod. Ebenfalls reichlich vertreten sind in Kelp Schwefel, die Vitamine A, B1, B3, B5, B6, B9, B12, C und E und Zink.

In der Naturheilkunde kommt Kelp darum besonders dann zum Einsatz, wenn man Schilddrüsenfunktionsstörungen behandeln möchte. Aber auch für Nerven, Sinnesorgane, Gehirn, Arterien sowie für die Fingernägel soll Kelp kleine Wunder wirken.

Besonders interessant für Frauen und für alle, denen starke Knochen wichtig sind: Kelp enthält etwa zehn Mal so viel Kalzium wie Milch!
 

Nährwerte von Kelp pro 100 Gramm  
Kalorien 133
Eiweiß 5 g
Fett 5 g
Kohlenhydrate 1 g
Ballaststoffe 5 g

 

Einkaufs- und Küchentipps für Kelp:

Einkauf: Kelp zum Kochen ist nicht ganz leicht zu finden. Es lohnt sich aber, in großen Asien-Shops bzw. Asia-Supermärkten danach zu fragen. Am besten sind die Chancen, wenn Sie im Internet schauen: Eine schottische Firma versendet Kelp sowohl frisch als auch getrocknet weltweit.
 
Lagerung: Bei trockener, kühler und vor Licht geschützter Lagerung hält sich getrocknete Kelp mehrere Monate. Frisch können Sie Kelp im Kühlschrank bis zu 1 Woche aufbewahren.

Vorbereitung: Getrocknete Kelp kalt abspülen und dann in reichlich lauwarmem Wasser einweichen, bis sie aufquillt und sich das Volumen deutlich vergrößert hat. 

Anschließend noch mal kurz abspülen und mit den Händen kräftig ausdrücken. 

Wer Kelp wie Gemüse oder im Salat verwenden möchte, kocht die Blätter kurz bzw. weicht sie ein und schneidet sie anschließend evtl. kleiner. 


Zubereitungstipps für Kelp

Mit ihrem angenehm salzigen Geschmack nach Meer passt Kelp perfekt zu Fisch, Meeresfrüchten und Garnelen. Sie können Kelp natürlich auch für Sushi verwenden oder damit Suppen, Brühen, Salate, Gemüse und viele Asia-Gerichte aufpeppen. Ebenfalls lecker und dekorativ: Omelett oder Rührei mit Kelp.

Mit Pulver aus Kelp können Sie würzen. Man bekommt es fertig zu kaufen, es lässt auch aber aus getrocknetem Kelp ganz leicht selbst herstellen: Einfach getrocknete Kelp im Mörser fein zerstoßen.

(Koe)

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