Kiwi | EAT SMARTER
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Kiwi

Kiwi - kulinarischer Gruß aus Neuseeland Kiwi - kulinarischer Gruß aus Neuseeland

Warenkunde Kiwi: Alles was Sie über Kiwis wissen sollten und was die Kiwi so gesund macht. Hier klicken!

Noch nicht mal 40 Jahre ist es her, dass hierzulande kein Mensch Kiwis kannte. Aber dann schossen die Früchte im Turbotempo auf die oberen Plätze der Obst-Charts: Längst sind sie buchstäblich in aller Munde und zum kulinarischen Klassiker geworden.

Das sollten Sie über die Kiwi wissen

Sie wundern sich, dass es Kiwis oft zum absoluten Dumpingpreis zu kaufen gibt? Wir haben des Rätsels Lösung: Die Pflanzen, an denen die zu den Beerenfrüchten zählenden Leckerbissen wachsen, gedeihen beinahe so üppig und problemlos wie Unkraut und sorgen für überreiche Ernten. Gut für uns!

Ein Glück auch, dass die ersten Exporte aus Neuseeland im Jahr 1952 bei den Briten offenbar gut ankamen – sonst könnten wir heute vielleicht keine Kiwis vernaschen! Wobei es noch mal etliche Jahre dauerte, bis die grünen Exoten auch in Deutschland populär wurden: Erst Mitte der 70-iger tauchten die ersten Kiwis bei uns in dem einen oder anderen Fachgeschäft auf, von den meisten zunächst eher misstrauisch beäugt. Aber nicht lange, denn wie wir wissen, hat die Frucht seitdem eine sensationell steile Karriere hingelegt. Heute können wir Kiwi in jedem Super- und Discountmarkt kaufen.

Ganz ohne Überraschung bleibt die Kiwi-Story aber trotzdem nicht, denn inzwischen existiert mal wieder ein Newcomer, den noch nicht alle kennen: Eine neue Züchtung namens Gold-Kiwi, die durch gelbes statt des leuchtend grünen Fruchtfleischs auffällt. Auch ihre Schale unterscheidet sich von der grünfleischiger Kiwis, denn sie ist glatt statt „haarig“. Was die Inhaltsstoffe angeht, gibt es allerdings bei grünen und gelben Kiwis kaum nennenswerte Unterschiede.

Der Name „Kiwi“ stammt übrigens nicht aus der Botanik: Die Neuseeländer tauften die bis dahin als „China-Stachelbeere“ bekannte Frucht 1959 so nach ihrem eigenen Spitznamen und nach dem auf der Insel heimischen Nationalsymbol, einem kleinen Laufvogel namens Kiwi-Vogel.

Herkunft: Viele meinen, die Kiwi sei in Neuseeland zuhause. Das stimmt aber erst seit relativ kurzer Zeit, denn vor Beginn des letzten Jahrhunderts kannte man sie dort noch gar nicht. Bis um 1900 wuchs die Frucht ausschließlich in China, was ihr den Zweitnamen „Chinesische Stachelbeere“ eintrug. Inzwischen allerdings sind Neuseeland und Italien tatsächlich die Hauptproduzenten.

Saison: Frische Kiwi kann man inzwischen das ganze Jahr über zu ungefähr gleichem Preis kaufen.

Geschmack: Das Fruchtfleisch von grüner Kiwi schmeckt angenehm süß-säuerlich; gelbe bzw. goldene Kiwis schmecken süßer und leicht nach Mango und Banane.

Wie gesund ist eigentlich Kiwi?

Die Kiwi genießt ihren geradezu sagenhaften Ruf als Lieferantin für Vitamin C zwar nicht ganz zu Recht, denn die ihr häufig angedichteten 300 mg Vitamin C pro 100 g erreicht sie in Wahrheit bei weitem nicht. Mit immerhin 70 mg pro 100 g liegt sie aber trotzdem nicht schlecht im Rennen. Schon eine große Kiwi von 150 g deckt ungefähr unseren gesamten Tagesbedarf von 100 mg Vitamin C. Ein moderater Kaloriengehalt bei sehr wenig Fett und relativ vielen Ballaststoffen macht Kiwi außerdem äußerst beliebt bei allen, die abnehmen oder auf ihre Figur achten wollen.

Nährwerte von Kiwi pro 100 Gramm  
Kalorien

70 (grüne) - 50 (gelbe)

Eiweiß 1 g
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 9,1 g
Ballaststoffe 2 g

Kiwi – gut zu wissen:

Manche Menschen reagieren mit allergischen Magen- und Darmbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen oder Durchfall auf Kiwi. Aber auch wer nach dem Essen von Kiwis Symptome wie Schwellungen an Lippen, Zunge und im Gesicht bemerkt, verzichtet besser auf den Genuss der Frucht. In seltenen, sehr schweren Fällen kann es sogar zu Asthmaanfällen oder Schockzuständen kommen.

Einkaufs- und Küchentipps für Kiwi

Einkauf: Grüne Kiwi kann man stückweise oder abgepackt zu mehreren Früchten kaufen. Leider fällt die Qualität sehr unterschiedlich aus; sehr oft sind Kiwis noch sehr hart beim Einkauf. Dann ist Zugreifen Glückssache: Manchmal reift eine Kiwi noch nach und wird dann angenehm weich, häufig bleibt sie aber auch hart und geschmacklos. Kaufen Sie also Kiwi am besten erst nach einer vorsichtigen Fingerprobe: Gibt die Schale bei sanftem Druck leicht nach, hat das Fruchtfleisch die beste Konsistenz und am meisten Aroma. Die noch relativ neue gelbe Kiwi kommt meistens im optimalen Reifezustand in die Läden und kann in aller Regel sofort vernascht werden. Sowohl grüne als auch gelbe Kiwi gibt es mittlerweile übrigens auch aus organischem bzw. biologischem Anbau.

Lagerung: Eine Kiwi im optimalen Reifezustand bleibt bei Zimmertemperatur noch 1-2 Tage gut. Danach wird sie schnell zu weich. Bei unreifen Kiwis kann es allerdings Verbesserung bringen, sie einige Tage liegen zu lassen – am besten zusammen mit Äpfeln. Grüne Kiwis bleiben im Kühlschrank bis zu 2 Wochen frisch, gelbe Kiwis sollten Sie maximal 1 Woche im Kühlschrank lagern.

Vorbereiten: Wollen Sie das Fruchtfleisch einfach pur auslöffeln, brauchen Sie die Kiwi nur quer zu halbieren. Wer hingegen Scheiben oder Würfel aus der Kiwi schneiden oder das Fruchtfleisch pürieren möchte, schält sie einfach mit einem Sparschäler und verarbeitet es dann je nach Rezept weiter. In unserem Kochschul-Video sehen Sie, wie leicht das geht.

Aus dem Fruchtfleisch von sehr reifer Kiwi lässt sich ein leckeres Mark machen: Einfach durch die „Flotte Lotte“ passieren oder mit Stabmixer bzw. Mixer pürieren und als Topping auf Cremes, Obstsalat oder Eis geben.

EAT SMARTER Empfehlung für Kiwi:

Wer schon mal Quark oder Joghurt mit Kiwi probiert hat, weiß: Das schmeckt bitter. Zumindest, wenn die Kiwi roh bleibt, denn dann spaltet ein im Fruchtfleisch enthaltenes Enzym das Eiweiß aus Milchprodukten auf. Austricksen lässt sich dieser Effekt auf zwei Arten: Sie können die Kiwi ganz zum Schluss zu Quark und Co. geben und das Ganze sofort vernaschen, dann kann das Enzym gar nicht erst in Aktion treten. Oder Sie überbrühen die ganze Kiwi kurz mit kochendem Wasser – dabei wird das Enzym zerstört.

Zubereitungstipps für Kiwi:

Frische Kiwi sieht immer super aus und außerdem zu fast allem, was die süße Küche hergibt. Ob als Belag für einen tropischen Obstkuchen, zu einem süßen Quinoa-Auflauf oder ein exotisches Kokosdessert: Scheiben aus Kiwi ergeben garantiert was fürs Auge. Milchreis bekommt mit Kiwi ebenso das gewisse Extra wie ein exotisches Müsli oder eine erfrischende Früchte-Bowle. Überhaupt kann man aus Kiwi tolle Drinks zaubern – probieren Sie zum Beispiel mal unseren raffinierten Kiwi-Limetten-Cocktail oder den sanften Birnen-Kiwi-Smoothie!

Rezepte mit Kiwi:

Rezepte mit Kiwi finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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