Kürbis | EAT SMARTER
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Kürbis

Der Kürbis hat im Herbst Saison. Der Kürbis hat im Herbst Saison.

Jedes Jahr auf’s Neue wird der Kürbis zum kulinarischen Knaller der Herbst-Saison. Dann liegen Hokkaido, Ambercup und Co. in saftigem Orange in Supermärkten, Bio-Läden und auf den Wochenmärkten. Doch wissen Sie, wie groß der größte Kürbis der Welt war oder dass es auch schwarze Kürbisse gibt? Erfahren Sie bei EAT SMARTER Wissenswertes und Überraschendes rund um den Kürbis und entdecken Sie zudem tolle Kürbis-Rezepte für jede Gelegenheit.

Was Sie über Kürbis wissen sollten:

Herkunft: Seit Jahrtausenden gehört der Kürbis zum Speiseplan der Mittel- und Südamerikaner. Die ältesten versteinerten Kürbissamen wurden in Mexiko entdeckt und werden auf 10.000 Jahre vor Christus datiert. Mit der Entdeckung dieser Kontinente wurde der Kürbis nach Europa gebracht und eroberte mit seinem saftigen Fleisch und seinem nussigen Aroma langsam die europäische Küche. Heute gehört der Kürbis nicht zuletzt wegen des europäischen Halloween-Hypes jeden Herbst mit Suppen, Eintöpfen und Püree zur Saison-Küche.

Aussehen: Kürbisse zählen zu den größten Beeren der Welt. Beerenfrüchte kennzeichnen sich durch im Fruchtfleisch eingelagerte Samen, wie es auch bei Himbeeren, Gurken oder Melonen zu sehen ist. Der Kürbis kann die Größe einer Münze, aber auch die Größe eines Treckerreifens erreichen. Der bisher größte Kürbis brachte 821 Kilogramm auf die Waage und wurde im US-Staat Wisconsin gezüchtet. Kürbisse gibt es in verschiedenen Farben und Musterungen, die von orange über gelb bis hin zu grün und sogar schwarz reichen. Auch die Form des Kürbisses ist nicht immer rund oder oval. Zum Beispiel weist die Kürbissorte „Bischhofsmütze“ unförmige Auswüchse auf.

Sorten: Zu den beliebten Kürbissorten zählen der orangene, kleine Ambercup, der grün gestreifte Buttercup, der allseits bekannte und gern zubereitete Hokkaido, der würzige Muscade de Provence, die apart geformte Bischhofmütze und der handgroße Mandarin.

Saison: Kürbisse haben in Deutschland von September bis November Saison. Darüber hinaus kann diese Beerenfrucht über mehrere Monate gelagert und so noch im Januar genossen werden.

Wie gesund ist eigentlich Kürbis?

Nährwerte von Kürbis pro 100g  
Kalorien 25g
Kohlenhydrate 5g
Ballaststoffe 2g
Eiweiß 1g
Fett <1 

Forschung: Im Jahr 2005 wurde der Gartenkürbis von der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres ernannt. Denn im Zusammenhang mit Blasen- und Harnerkrankungen wurde der gesundheitliche Nutzen des Kürbisfleisches, des Kürbisöls und der Kürbissamen nachgewiesen. Inhaltsstoffe: Das Kürbisfleisch ist sehr kalorienarm und kann aufgrund seiner guten Bekömmlichkeit hervorragend in der Diätküche als Schonkost oder für Kleinkinder zubereitet werden. Das Fleisch enthält viele Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor und Eisen. Am meisten jedoch Kalium (300mg/ pro 100g Fruchtfleisch), das den Flüssigkeitshaushalt im Körper reguliert. Die orangene Farbe des Kürbisfleisches lässt erkennen, dass es viel Beta-Carotin, die Vorstufe des Vitamins A enthält. Dieses Vitamin ist für die Augenfunktion entscheidend. Die im Kürbis enthaltene Kieselsäure verbessert zudem die Haut- und Nagelstruktur. Das Kürbiskernöl hat im Gegensatz zum Kürbisfleisch einen hohen Kaloriengehalt und gehört zu den ernährungsphysiologisch wertvollsten Pflanzenölen, die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Grund ist der Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die mehr als 50 Prozent der Fettsäuren im Öl ausmachen. Diese haben eine regulierende Wirkung auf dem Cholesterinspiegel und einen positiven Einfluss auf gutartige Prostataleiden.

Kürbis – gut zu wissen:

Die meisten Kürbissorten sind genießbar – ausgenommen die kleinen, bunten Zierkürbisse. Diese Kürbisart enthält besondere Bitterstoffe (Cucurbitacine), die für den Menschen giftig sind. Zierkürbisse sind somit nicht für den Verzehr geeignet und sollten lediglich zur Dekoration genutzt werden.

Einkauf- und Küchentipps für Kürbis:

So testen Sie den Reifegrad eines Kürbisses: Klopfen Sie mit der geballten Faust sachte auf die Schale des Kürbisses. Erklingt ein hohles Geräusch, ist der Kürbis reif. Zudem erkennen Sie einen reifen Kürbis am leicht vertrockneten bzw. verholzten Stielansatz. Hat der Kürbis keinen Stiel mehr, können Fäulnisbakterien im Kürbis sein.

Lagerung: Einen ganzen Kürbis können Sie bis zu sechs Monaten an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort aufbewahren. Werden Kürbisse in feuchter Umgebung gelagert, können sie faulen. Einen bereits angeschnittenen Kürbis können Sie mit einer Klarsichtfolie abdecken und bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahren.

Zubereitungstipps für Kürbis:

Manche Sorten (z.B. Hokkaido) werden mit Schale verzehrt. Bei den meisten Kürbisarten ist es jedoch sinnvoll die harte Schale vor dem Garen zu entfernen (u.a. beim Muscade de Provence). Ein Klassiker in der Kürbis-Küche ist die Kürbissuppe. Mit ihrer fein-sämigen Konsistenz und ihrem nussig-süßlichen Geschmack überzeugt sie viele Liebhaber, die sie gerne in variierenden Rezepten zubereiten. Zum Beispiel können Sie die Kürbissuppe mit frischem Ingwer oder Chili aufpeppen und mit einem Schuss Kürbiskernöl gelungen abrunden. In Spalten geschnitten können Sie Kürbis mit Salbei, Chili, Knoblauch und Zitronensaft würzen und im Backofen garen. So macht der Kürbis zum Beispiel als veganes Hauptgericht eine gute Figur. Dazu können Sie Couscous reichen. Probieren Sie Kürbis doch auch mal als Püree. Es hat einen ganz intensiv nussigen Geschmack und ist eine gelungene Abwechslung zu den gängigen Beilagen wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Würzen können Sie das Püree mit einer Prise Salz, geriebener Muskatnuss und wer es mag, mit etwas Kreuzkümmel.

EAT SMARTER-Empfehlungen für Kürbis:

Eine gute Methode Kürbis haltbar zu machen, ist das Einmachen. In einem süß-sauren Sud aus Essig, Zucker und Gewürzen (z.B. Nelken oder Zimt) hält sich Kürbis über mehrere Monate und erhält zudem ein wunderbares Aroma. Eingelegter Kürbis ist die perfekte Beilage zu einem deftigen (Seitan-) Steak.

Rezepte mit Kürbis:

Rezepte mit Kürbis finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(gan)

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Ich habe eine Mischung von "Eßbaren Zierkürbissen" ausgesät. Viele sind aufgegangen. Einer hat keine schlangenartigen Seitentrieb, an denen die Kürbisse wachsen, nein, am Mittelstamm wachsen orangerote,ca 15 - 20cm runde Kürbisse und gleich mehrere. Wie heißt diese Sorte, die sich nicht im Garten ausbreitet ?
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Lieber Herr Beise, da können wir Ihnen leider auch nicht weiterhelfen. Aber vielleicht weiß ein Leser Bescheid...? Viele Grüße aus der EAT SMARTER Redaktion!
 
Hier in Australien machen wir Kartoffelbrei oft halb/halb mit Kuerbis und statt heisser Milch nimmt man Naturjoghurt und etwas geriebenen Ingwer. Auch sehr beliebt auf dem Grill oder im Backofen sind die Kuerbisspalten mit Zimtzucker bestreut und geebacken, bis sie weich sind (nicht zuviel Oberhitze).