Kürbiskerne | EAT SMARTER
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Kürbiskerne

Kürbiskerne: lecker und gesund. © Schlierner - Fotolia.com Kürbiskerne: lecker und gesund. © Schlierner - Fotolia.com

Kürbis kennt jedes Kind – aber Kürbiskerne? Dabei lohnt es sich unbedingt, die dunkelgrünen Samen aus dem Bauch des Trendgemüses zu probieren: Kürbiskerne schmecken klasse und sind super gesund.

Das sollten Sie über Kürbiskerne wissen

Im Orient und im arabischen Raum liebt man Kürbiskerne schon seit Menschengedenken und knabbert sie geröstet zum Tee oder einfach so nebenbei. Aber auch in Europa haben Kürbiskerne eine lange Tradition in Küchen und Backstuben. Besonders beliebt sind die dunkelgrünen Kerne in Österreich, wo man viele Spezialitäten damit zubereitet. Vor allem in der Steiermark haben Kürbiskerne eine große Bedeutung, nicht zuletzt auch als Basis für das sattgrüne, sehr wertvolle Kürbiskernöl.

Bei uns kamen Kürbiskerne erst mit dem Siegeszug der Vollwert- und Bioküche so richtig in Mode und haben in den letzten 10-15 Jahren eine umso steilere Karriere gemacht. Heute hat sich auch hierzulande herumgesprochen, dass die Kerne des Shootingstars Kürbis alles andere als Abfall, sondern ausgesprochen gesund und außerdem lecker sind. Längst gibt es sogar beim Discounter Brot mit Kürbiskernen zu kaufen, und der Trend macht bei Müsli und sogar Schokolade noch lange nicht halt.

Saison: Kürbiskerne bekommt man zu jeder Jahreszeit.

Geschmack: Kürbiskerne schmecken mild nussig und durch den hohen Ölgehalt leicht cremig.

Wie gesund sind eigentlich Kürbiskerne?

Kürbiskerne gelten mit ihrer geballten Ladung an Vitaminen aus der B-Gruppe zu Recht als echte Nervennahrung. Hinzu kommt ein relativ hoher Anteil an Vitamin E: 100 g Kürbiskerne decken etwa ein Drittel des Tagesbedarfs.

Neben reichlich Proteinen plus Mineralstoffen und Spurenelementen liefern Kürbiskerne außerdem Phytosterine, die unter anderem bei Blasenbeschwerden günstig wirken.

Der hohe Fettgehalt schreckt viele Figurbewusste ab – allerdings gilt für Kürbiskerne wie bei Nüssen und Samen allgemein: Sie enthalten vor allem gesunde ungesättigte Fettsäuren, die für Herz, Gefäße und Gehirn super gesund sind. Auch bei den Ballaststoffen können Kürbiskerne Punkte sammeln: 100 g bringen fast ein Drittel der täglich empfohlenen Zufuhr.

Nährwerte von Kürbiskernen pro 100 g  
Kalorien 560
Eiweiß 25 g
Fett 45 g
Kohlenhydrate 14 g
Ballaststoffe 9 g

Einkaufs- und Küchentipps für Kürbiskerne

Einkauf: Geschälte Kürbiskerne bekommen Sie in jedem Supermarkt. Außerdem können Sie Kürbiskerne im Reformhaus oder Bioladen kaufen.

Lagerung: Genau wie andere Samen sollten Sie Kürbiskerne trocken, kühl und lichtgeschützt aufbewahren, da sie durch den hohen Fettgehalt rasch ranzig werden.

Vorbereitung: An sich können Sie Kürbiskerne ohne besondere Vorbereitung verwenden. Wer aber den typischen Geschmack noch extra „herauskitzeln“ möchte, der röstet sie vor der Verwendung noch kurz an: Einfach in eine beschichtete Pfanne geben und unter häufigem Rütteln rösten, bis sie duften.

Zubereitungstipps für Kürbiskerne

Kürbiskerne können Sie einfach als Snack knabbern, ins Müsli streuen oder unter Joghurt rühren. Beim Kochen sind Kürbiskerne ausgesprochen vielseitig einsetzbar: Sie geben Salaten, Suppen, Aufläufen, Gratins und Saucen Biss und einen köstlich nussigen Geschmack. Und natürlich passen Kürbiskerne perfekt in Brot- und Brötchenteige sowie außerdem in süßes Gebäck wie Kuchen, Muffins und Kekse.

Sehr lecker schmecken Kürbiskerne übrigens auch als Ersatz für Pinienkerne im Pesto!

Rezepte mit Kürbiskern:

Rezepte mit Kürbiskern finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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