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Majoran

Majoran hat gesundheitlich einiges zu bieten Majoran hat gesundheitlich einiges zu bieten

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Obwohl das Kraut ursprünglich aus südlichen Gefilden stammt, spielt Majoran auch hierzulande als Gewürz und Heilpflanze schon seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle – und das nicht nur bei Fleischfans. Gut so, denn Majoran schmeckt toll und hat gesundheitlich einiges zu bieten.

Das sollten Sie über Majoran wissen

Sein volkstümlicher alter Name „Wurstkraut“ oder auch „Leberwurstkraut“ verrät viel über das Haupteinsatzgebiet von Majoran: Tatsächlich gehört er zu den klassischen Gewürzen vieler Wurstsorten. Bei zwei weiteren Bezeichnungen – „Mairan“ oder „Mairam“ – ist Nomen allerdings nicht Omen, denn sie haben mit der Erntezeit für Majoran nichts zu tun. Die startet nämlich nicht im Mai, sondern erst einen Monat später.

Kurioserweise ist der Majoran hierzulande übrigens bekannter und beliebter als der Oregano – dabei braucht er viel eher südliche Sonne und Wärme als sein enger Verwandter! Wild wächst er denn auch nur in den Mittelmeerländern; bei uns und in anderen kühleren Ländern kann man Majoran nur aus dem Anbau kaufen.

Kultiviert wird das Kraut vorwiegend in Frankreich, Italien und Spanien sowie in Österreich und Osteuropa. In Deutschland gibt es ebenfalls Majoran-Anbau; von hier stammen zum Beispiel die beliebten Sorten „Erntedank“ sowie der Knospen- bzw. Deutsche Majoran. In Töpfen bekommt man frischen Majoran in jedem Supermarkt, besonders bekannt ist das Kraut allerdings in seiner getrockneten Form. Auch hier unterscheidet man zwei Sorten: Gerebelter Majoran hat eine leuchtend grüne Farbe und besteht aus Blättern und Blüten; geschnittener Majoran hingegen enthält auch Stängelteile und ist eher grau-grün.

Geschmack: Frischer Majoran erinnert geschmacklich an seinen engen Verwandten Oregano, ist dabei aber weniger bitterer und leicht süßlich. Wie beim Oregano gilt auch für Majoran: Getrocknet schmeckt er noch intensiver als frisch und behält bei richtiger Lagerung lange sein Aroma.

Herkunft: Seine ursprüngliche Heimat hat der wilde Majoran in Nordafrika, den Mittelmeerländern, Südwestasien und Vorderindien. 

Saison: Klassische Erntezeit für Majoran ist bei trockenem Wetter kurz vor und während der Blüte im Juni und Juli. Nach einem guten sonnigen Sommer gibt es manchmal noch im September und Oktober eine zweite Saison. Zu jeder Jahreszeit erntet man Majoran übrigens am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, weil dann sein Gehalt an ätherischen Ölen besonders hoch ist. 

Wie gesund ist eigentlich Majoran?

Mit seinem üppigen Mix aus mehreren ätherischen Ölen, Gerb- und Bitterstoffen gilt Majoran zu Recht als ausgesprochen gesund. In der Naturheilkunde verwendet man Majoran schon seit Jahrhunderten, um so unterschiedliche Beschwerden wie Magenkrämpfe, Bronchitis, Erkältung, Appetitlosigkeit, nervöse Unruhe, Rheuma und Gliederschmerzen erfolgreich zu lindern. Bekannt ist außerdem, dass Majoran auf den gesamten Körper beruhigend wirkt, Krämpfe lösen und beim Entwässern helfen kann. Ganz allgemein kann man sagen: Majoran macht auch schwere und fette Speisen leichter verdaulich, sein Einsatz bei der Herstellung von Wurst hat also nicht allein kulinarische Gründe. 

Einkaufs- und Küchentipps für Majoran

Einkauf: Achten Sie bei frischem Majoran darauf achten, dass die Blättchen eine gleichmäßig grüne Farbe haben und schön frisch aussehen. Bei getrockneten Majoran lohnt es sich, zur etwas teureren Marken- oder Bioware zu greifen. In Billig-Majoran könnten (wie bei anderen Kräutern und Gewürzen auch) Schadstoffe oder giftige Aflatoxine vorkommen.  Majoran vorbereiten: Um möglichst viel seiner wertvollen Inhalts- und Aromastoffe zu erhalten, spülen Sie frischen Majoran besser nur einmal ab. Anschließend einfach gründlich trockenschütteln und die Blättchen abziehen. Je nach Größe und Rezept kann man sie einfach so verwenden oder evtl. auch kleiner schneiden.

Zubereitungstipps für Majoran:

Wie schon gesagt – Majoran gehört klassischerweise an Leberwurst, Blutwurst und andere Wurstspezialitäten. Besonders in Süddeutschland schätzt man das Kraut aber auch zum Schweinebraten, zu Innereien, im Hackfleischteig, in Leberknödeln und ganz besonders auch in Schmalz. Sein zweites Haupt-Einsatzgebiet sind Kartoffelgerichte: Ob Kartoffelsuppe, Bratkartoffeln oder Kartoffelsalat – mit Majoran mögen viele all das noch lieber. Sein würziges Aroma passt außerdem perfekt zu Suppen und Eintöpfen jeder Art, verfeinert Omelett oder Rührei und gibt Pilzgerichten das gewisse Etwas.

Übrigens können Sie Majoran auch gut als Ersatz für seinen Vetter, den Oregano, verwenden und damit Tomatensauce, Sauce Bolognese und andere italienische Leckereien würzen. Zusammen sollten Sie Majoran und Oregano aber nicht verwenden, sie „beißen“ sich und verlieren als Team ihren Reiz. 

Rezepte mit Majoran:

Rezepte mit Majoran finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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Obwohl Frankreich als Anbaugebiet erwähnt ist kann ich den Majoran nur in der Schweiz kaufen und nicht in der nächst grösseren Stadt Isle sur le Doubs! Die Erwähnung eines Anbieters von Majoran hätte ich gerne auch noch gefunden. Merci sonst sehr gut.