Mascarpone | EAT SMARTER
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Mascarpone

Mascarpone ist ein cremiger Frischkäse Mascarpone ist ein cremiger Frischkäse

Die vermutlich cremigste Versuchung, seit es Desserts gibt: Mascarpone ist selbst für eisern Figurbewusste fast unwiderstehlich. Was den Frischkäse so verführerisch macht? Das verrät unsere Warenkunde!

Das sollten Sie über Mascarpone wissen

In Italien nennt man den Mascarpone auch „formaggio di lusso“, also "Luxuskäse". Und wer sich schon mal ein echtes Tiramisu auf der Zunge hat zergehen lassen, kann es bestätigen: Mascarpone ist einfach erste Sahne! Kein Wunder, denn der verführerisch zarte und leicht säuerliche Doppelrahmfrischkäse wird aus frischer Sahne hergestellt.

Um den Mascarpone so cremig zu bekommen, gibt´s allerdings ein Geheimnis bei seiner Herstellung: Man kocht den von Kuhmilch abgeschöpften Rahm zunächst bei 90°C, dickt ihn dann mit Weinstein- oder Zitronensäure auf natürliche Weise an und lässt ihn schließlich zweimal gründlich abtropfen. Dabei konzentriert sich die Sahne noch, und übrig bleibt die mit 90 % F.i.Tr. gehaltvolle Masse namens Macarpone.

Das Besondere an Macarpone: Er schmeckt sowohl in Desserts und Torten köstlich als auch hinreißend in Pastasaucen und anderen Saucen. Gorgonzola-Fans mögen ihren Blauschimmelkäse auch gern mit Mascarpone geschichtet als „Gorgonzola picante“.

Weil der cremige Frischkäse nicht sehr lange haltbar ist, war es früher üblich, ihn vorwiegend im Winter zuzubereiten. Im Zeitalter des Kühlschranks kann man ihn aber längst rund ums Jahr genießen.

Geschmack: Mascarpone schmeckt sehr sahnig und leicht säuerlich.

Herkunft: Seine ursprüngliche Heimat liegt in Lodi, einer Provinz der italienischen Lombardei. Den Namen verdankt Mascarpone den dort üblichen Bezeichnungen „Mascherpa“ und „Mascarpia“, mit denen eigentlich Ricotta gemeint war. Heute kommt Mascarpone längst aus ganz Italien und außerdem aus anderen Ländern wie z.B. auch Deutschland.

Wie gesund ist eigentlich Mascarpone?

Grundsätzlich sind ja alle Milchprodukte schon wegen ihres Eiweißgehalts günstig für die Gesundheit. Aber bei fast 50 % Fett und immerhin 138 mg Cholesterin pro 11 g, mit denen Mascarpone um die Ecke kommt, kann man nicht verschweigen: Er ist schon eine kleine Sünde für die Figur und die Blutfettwerte! Wer sich dessen bewusst ist und sich Mascarpone nur ausnahmsweise mal gönnt, braucht dennoch kein schlechtes Gewissen zu haben.

Nährwerte von Mascarpone pro 100 g  
Kalorien 460
Eiweiß 4,6 g
Fett 48 g
Kohlenhydrate 3,6 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Mascarpone:

Einkauf: Im Supermarkt finden Sie Mascarpone im Kühlregal mit Milchprodukten praktisch überall und jederzeit. Inzwischen bekommt man ihn mit etwas Glück dort auch in einer nicht ganz so gehaltvollen Version mit „nur“ rund 30 % Fettanteil.

Lagerung: Wie alle Frischkäse ohne Konservierungsstoffe verdirbt Mascarpone nach dem Öffnen der Packung ziemlich schnell. Lagern Sie ihn also im kältesten Bereich des Kühlschranks und verbrauchen Sie ihn bald.

Zubereitungstipps für Mascarpone

Der klassische Einsatzbereich für Mascarpone ist natürlich das hinreißende Italo-Dessert Tiramisu. Aber der cremig-sahnige Frischkäse schmeckt auch wunderbar, wenn man ihn etwas glattrührt und einfach mit Zucker und evtl. Kakaopulver bestäubt fast pur vernascht.

Die Kombi mit frischen Früchten oder Obstsalat bekommt dem Mascarpone ebenfalls hervorragend, und in Torten oder Kuchen und Eiscremes läuft er zu Bestform auf. Manche mögen Mascarpone außerdem gern als Ersatz für Sahne, Creme fraiche oder Creme double in herzhaften Suppen und Saucen. Das klappt perfekt, denn durch den hohen Fettanteil gerinnt Mascarpone in heißer Flüssigkeit nicht, sondern gibt ihr eine schöne Konsistenz und Farbe.

Apropos Sahne: Ein großzügiger Klacks Mascarpone zum eher trockenen Osterkuchen Panettone ist in Italien angenehme Pflicht!

Rezepte mit Mascarpone:

Rezepte mit Mascarpone finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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