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Nori

Nori braucht man beim Sushi machen Nori braucht man beim Sushi machen

Wer sein Maki-Sushi in Nori hüllt, ist garantiert nicht schief gewickelt. Doch die leckeren Algen aus Asien können noch mehr – was, das verrät unsere Warenkunde!

Das sollten Sie über Nori wissen

Jeder Sushi-Fan kennt Nori, aber die wenigsten wissen: Nori ist keine spezielle Algensorte, sondern eigentlich der Oberbebegriff für Süßwasseralgen. Insgesamt umfasst er etwa 30 Arten, die nicht im Meer wachsen, sondern vor allem an Flussmündungen.

Damit aus diesen Rot- und Grünalgen das wird, was wir als Nori kennen, spült und zerkleinert man sie zunächst nach der Ernte. Anschließend presst man sie papierdünn und trocknet sie in speziellen Trockenkammern oder (seltener) an der Luft.

Das Endprodukt namens Nori wird dann noch weiter verfeinert und bearbeitet: Für Yaki-Nori, die beim Sushi zum Einsatz kommen, röstet man die Nori-Blätter. Speziell zum Garnieren von Gerichten wie Suppen, Salaten und Nudeln gibt es diese gerösteten Nori als Kizami-Nori auch in Streifen geschnitten. Sind die Nori geröstet und zusätzlich mit Sojasoße gewürzt, nennt man sie Ajitsuke-Nori. Als Ao-Nori können Sie außerdem Nori in Pulverform kaufen, mit dem man perfekt würzen und auch garnieren kann.

Geschmack: Nori schmecken mild, leicht süß und haben eine angenehm knusprige Konsistenz.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat von Nori liegt in Japan, außerdem in China und Korea. Von dort kommen bis heute die meisten Nori-Produkte. Weitere Anbaugebiete für Nori liegen in den USA und in Großbritannien sowie anderen europäischen Ländern.

Saison: Die Ernte selbst findet in der Regel im Herbst statt, aber Nori gibt es das ganze Jahr über zu kaufen.

Wie gesund ist eigentlich Nori?

Algen gelten durchaus zu recht als gesund, und für Nori stimmt das sogar uneingeschränkt. Denn anders als einige Meerwasseralgen, die bedenkliche Mengen an Jod enthalten, ist der Gehalt mit etwa 8 mg pro 100 g bei Nori völlig im grünen Bereich.

Auch sonst lässt sich über Nori nur Gutes sagen: Die Algenblätter sind sehr kalorienarm, fettfrei und liefern beachtliche Mengen an Vitamin A, B1, B2, Niacin und Vitamin C.

Nährwerte von Nori pro Stück (5 g)  
Kalorien 8
Eiweiß 1 g
Fett 0 g
Kohlenhydrate 1 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Nori:

Einkauf: Nori bekommen Sie im gut sortierten Supermarkt und natürlich in jedem Asien-Shop. Die meisten bei uns erhältlichen Produkte kommen aus Japan und Korea. Koreanische Nori sind oft preiswerter, aber meist etwas zäher. Wer Wert auf möglichst wenige Schadstoffe legt, kann Nori auch im Bio- und Reformhandel kaufen.

Achtung: Während grüne Nori bereits geröstet sind, muss man rote Nori vor dem Verwenden selbst rösten.

Lagerung: Damit Nori Farbe, Aroma und die knusprige Konsistenz behalten, müssen sie luftdicht lagern. Geben Sie evtl. übrige Nori darum nach Anbruch der Packung in eine fest verschließbare Dose oder ein großes Schraubglas.

Vorbereiten: Nori braucht keine besondere Vorbereitung, höchstens muss man große Blätter evtl. mit einer Küchenschere halbieren.

Zubereitungstipps für Nori

Ganze geröstete Nori-Blätter sind der Klassiker für Maki-Sushi, die man mithilfe einer Bambusmatte herstellt. Fein zerbröselt können Sie Nori aber auch gut zum Würzen und garnieren von asiatischen Nudelgerichten, Suppen, Salaten oder Reisgerichten verwenden.

Rezepte mit Nori:

Rezepte mit Nori finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(koe)

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