Oregano | EAT SMARTER
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Oregano

Der Klassiker italienischer Kochkunst: Oregano Der Klassiker italienischer Kochkunst: Oregano

Warenkunde Oregano: Was man über Oregano wissen sollte und warum das Kraut so gesund ist. Hier klicken!

Was bei uns die Petersilie, ist für Italiener der Oregano: Ein Allround-Kraut für fast alle Fälle, das beinahe täglich zum Einsatz kommt. Wir kennen ihn vor allem getrocknet, doch Oregano schmeckt auch frisch und bringt in jedem Fall Pluspunkte für die Gesundheit.

Das sollten Sie über Oregano wissen

Ob Tomatensauce oder der klassische Sugo „Bolognese“ – bei den klassischen Pastasaucen aus Bella Italia geht nichts ohne Oregano. Auch der Pizza gibt das Kraut mehr Aroma. So weit, so bekannt hierzulande. Allerdings greifen die meisten von uns nach wie vor in aller Regel zum getrockneten und gerebelten Oregano statt zum frischen. Sehr schade, denn auch frisch zeigen die kleinen grünen Blättchen, was in ihnen steckt: Jede Menge Geschmack und gesunde Inhaltsstoffe! Dass nicht wenige den Oregano mit dem Majoran verwechseln, kommt übrigens nicht von ungefähr: Beide Kräuter sind sehr eng verwandt, und aus gutem Grund nennt man den bis zu 60 cm hoch wachsenden Oregano auch „wilden Majoran“. Obwohl Oregano zu den klassischen italienischen bzw. mediterranen Kräutern zählt, braucht er zum Gedeihen viel weniger Wärme und Sonne als man meinen könnte. Bester Beweis: Das Kraut wächst zur warmen Jahreszeit sogar im eisigen Sibirien! Es lohnt sich also durchaus für Gartenbesitzer, Oregano anzupflanzen – er hat keine großen Ansprüche, freut sich allerdings über einen sonnigen Platz. Geschmack: Frischer Oregano erinnert geschmacklich an eine Mischung aus Thymian und Majoran, schmeckt dabei aber etwas bitterer und herb-pfeffrig. Interessanterweise gilt bei Oregano – im Gegensatz zur Regel – ausnahmsweise: Getrocknet schmeckt er sogar noch viel intensiver als frisch. Herkunft: Wilder Oregano wächst seit Menschengedenken in ganz Europa, Kleinasien, Nordafrika, den USA und im Iran. Der bei uns in Töpfen verkaufte Oregano stammt natürlich aus kultiviertem Anbau und wird vor allem aus Italien und Spanien zu uns exportiert. Saison: Die eigentliche Saison für Freiland-Oregano beginnt im Frühsommer, aber dank eifrigen Treibhausanbaus bekommt man frischen Oregano in Töpfen mittlerweile zu jeder Jahreszeit.

Wie gesund ist eigentlich Oregano?

Seinen intensiv würzigen Geschmack verdankt der Oregano vor allem dem Mix aus bis zu 4 % ätherische Öle (allen voran Menge Thymol und Carvacrol) und einer kräftigen Portion Bitter- und Gerbstoffen. Beides sorgt dafür, dass Oregano schon im Altertum einen guten Ruf als natürliches Heilmittel zum Beispiel bei Husten und anderen Erkrankungen der Luftwege genossen hat. In der Naturheilkunde gilt Oregano außerdem als krampflösend und als verdauungsfördernd, außerdem kann das Kraut den Appetit anregen. 

Einkaufs- und Küchentipps für Oregano

Einkauf: Bei frischem Oregano genügt es völlig, wenn Sie darauf achten, dass die Pflanze saftig und frisch statt schlapp aussieht. Wer getrockneten Oregano kauft, fährt am besten mit Marken- oder noch besser Bioprodukten. Denn es ist leider nie ganz auszuschließen, dass bei Billig-Oregano (wie bei anderen Kräutern und Gewürzen auch) Schadstoffe oder giftige Aflatoxine vorkommen. 

EAT SMARTER Tipps für Oregano:

  • Mit einem Trick kitzeln Sie aus getrocknetem Oregano das Maximum an Aroma heraus: Einfach für eine halbe Stunde in etwas Wasser, Brühe oder Wein einweichen lassen!
  • Wenn Sie Oregano eine Spur zu bitter finden: Die Italiener schwören darauf, dass Olivenöl ihm die Bitterstoffe entzieht.

Oregano vorbereiten: Frischer Oregano verliert viel an Aroma, wenn man ihn zu ausgiebig wäscht. Also nur kurz abspülen, dann gut trockenschütteln und die Blättchen abziehen. Je nach Größe und Rezept kann man sie einfach so verwenden oder evtl. auch kleiner schneiden.

Zubereitungstipps für Oregano:

Wie bereits gesagt – Oregano ist ein Muss in der Pastasauce und auf der Pizza. Aber das Kraut kann noch viel mehr und kommt in Italien zum Beispiel auch zum Würzen von Schmorgerichten, Schweinebraten, Muscheln, Fisch, Suppen, Lasagne, Salate und sogar Scampi gern und oft zum Einsatz.Grundsätzlich gilt: Getrockneter Oregano darf und soll sogar gerne lange mitgaren; frischer Oregano hingegen verliert dabei an Aroma und sollte daher immer erst zum Schluss unter das fertige Gericht gemischt werden. Übrigens verträgt sich Oregano bestens mit anderen mediterranen Kräutern wie zum Beispiel mit Thymian, Rosmarin und Lorbeer. Nur mit seinem Vetter, dem Majoran, harmoniert er überhaupt nicht! Verwenden Sie darum Oregano ruhig auch als Ersatz für Majoran – beispielsweise in Kartoffelsuppe – aber nie mit ihm zusammen. 

Rezepte mit Oregano:

Rezepte mit Oregano finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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