Rambutan | EAT SMARTER
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Rambutan

Rambutan © womue - Fotolia.com Rambutan © womue - Fotolia.com

Die Rambutan sieht toll aus, hat aber darüber hinaus noch beachtliche innere Werte zu bieten. Also unbedingt probieren!

Das sollten Sie über Rambutan wissen

Aus gutem Grund nennt man die Rambutan auch manchmal „haarige Litschi“: In Farbe, Form und Frucht ähnelt sie der bei uns weit bekannteren Litschi. Es sind hauptsächlich die langen roten, wollig-weichen „Haare“, die beide Exoten unterscheiden. Sie haben der Rambutan auch ihren Namen gegeben, denn auf malaiisch heißt Haar „rambut“. Wie ihre nicht behaarte Verwandte gehört auch die Rambutan zur Familie der sogenannten Seifenbaumgewächse und ist im gesamten ostasiatischen Raum ausgesprochen beliebt.

Hierzulande sieht man die Rambutan immer noch selten frisch; das in Sirup eingelegte und konservierte weiße Fruchtfleisch bekommt man leichter. Hauptgrund für das bescheidene Angebot an frischer Rambutan dürfte sein, dass die Früchte nicht lange lagern dürfen und schnell unansehnlich werden: Frisch gepflückt, machen die langen Haare die Rambutan zum attraktiven Hingucker, aber schon nach wenigen Tagen verfärben sie sich braun und trocknen aus.

Saison: Die Haupternte Ernte von Rambutan startet im Juni und dauert bis in den Oktober; eine zweite Erntezeit gibt es dann noch mal von Dezember bis Februar.

Geschmack: Rambutan schmeckt angenehm süß-säuerlich und erinnert entfernt an Weintrauben.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Rambutan liegt in den tropischen Gebieten Malaysiens, Indiens und Süd-Vietnams. Dort wachsen die Früchte an bis zu 20 m hohen Bäumen in Gärten und an Straßenrändern. Kulturen für Rambutan gibt es aber sowohl in ihren Heimatländern als inzwischen auch in Afrika, Costa Rica, Ecuador, Australien und auf Madagaskar.

Wie gesund ist eigentlich Rambutan?

Wie andere Früchte aus der Familie der Seifenbaumgewächse hat auch die Rambutan es ganz schön in sich. Vor allem mit Vitamin C und vielen Mineralstoffen kann sie Punkte sammeln; dazu kommt ein relativ hoher Anteil an Ballaststoffen und ein beinahe gegen null gehender Fettgehalt. Aber Achtung: Wenn Sie in Sirup eingelegte Rambutan nehmen, erhöht sich durch den Zuckerzusatz natürlich auch der Kaloriengehalt!

Nährwerte von Rambutan pro 100 g  
Kalorien 65
Eiweiß 1 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 15 g
Ballaststoffe 1,3 g

Einkaufs- und Küchentipps für Rambutan

Einkauf: Für frische Rambutan lohnt sich der Besuch in einem Asienshop – vor allem größere Supermärkte asiatischer Besitzer haben sie öfter mal im Angebot. Konserviertes Fruchtfleisch von Rambutan finden Sie hier ebenfalls, wobei Sie damit sogar im ganz normalen, gut sortierten Supermarkt Glück haben können.

Vorbereitung: Mit ihrem attraktiven Aussehen sind Rambutan fast zu schade zum Schälen. Trotzdem – will man sie essen, muss das „Entpacken“ sein. Ritzen Sie dafür die behaarte Schale mit einem spitzen Messer ein und drücken Sie die Rambutan heraus. Nun kann man einfach mit den Fingern noch den ungenießbaren Kern aus dem Fruchtfleisch lösen – und das war´s auch schon.

Zubereitungstipps für Rambutan

Frische Rambutan schmecken roh besonders gut in Obstsalaten oder zu einem feinen Dessert. Man kann Rambutan aber auch als Deko für Drinks und Cocktails sowie Eisbecher oder exotische Salate nehmen. Da sie nicht allzu süß und dabei leicht säuerlich schmecken, passen Rambutan außerdem perfekt zu tropischen und asiatischen Fisch-, Fleisch-, Reis- und Geflügelgerichten.

Rezepte mit Rambutan:

Rezepte mit [Warenkunde] finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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