Remoulade | EAT SMARTER
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Remoulade

Remoulade © dragojagagitubic - Fotolia.com Remoulade © dragojagagitubic - Fotolia.com

Für manchen gibt´s zu Fisch und Roastbeef nichts Besseres als Remoulade. Ob selbstgemacht oder gekauft - wozu die kalte Soße sonst noch passt und was sie so besonders macht, verrät unsere Warenkunde.

Das sollten Sie über die Remoulade wissen

Wer die Remoulade als „Kräutermayonnaise“ bezeichnet, liegt nicht allzu weit daneben. Denn tatsächlich ist die Basis für diesen französischen Soßen-Klassiker schlichte Mayonnaise, auch Kräuter gehören hinein. So ganz gerecht wird der Begriff einer echten Remoulade aber trotzdem nicht, denn die klassischen Rezepte sehen weitere Zutaten wie Kapern, fein gehackte Essiggürkchen und fein gehackte Anchovisfilets als zwingend vor.

Abgerundet wird das Ganze traditionell noch mit in feinste Würfelchen geschnittenem hart gekochtem Ei und einigen Tropfen Anchovis-Essenz. Et voilà: Fertig ist die echte Remoulade!

Zugegeben, das Hacken, Schnippeln und schließlich das Schlagen der Soße macht Arbeit – und deswegen wird das Angebot zahlreicher Hersteller, die Remoulade fix und fertig im Glas oder in der Tube verkaufen, von den meisten Remouladenfans gern angenommen.

Saison: Fertige Remoulade bekommt man das ganze Jahr über.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der Remoulade ist umstritten bzw. ungeklärt. Fest steht aber, dass das Wort aus dem Französischen stammt und sich vermutlich von „remola“ (schwarzer Rettich) ableitet.

Wie gesund ist eigentlich Remoulade?

Dass Remoulade auf der Basis einer Mayonnaise entsteht, lässt bei Figurbewussten die Alarmglocken schrillen. Nicht ganz zu Unrecht, denn als fett- und kalorienarm geht Remoulade wirklich nicht durch. Andererseits sorgen die relativ zahlreichen übrigen Zutaten dafür, dass Remoulade im Vergleich zu Mayonnaise deutlich besser abschneidet und sogar ein paar wenige Ballaststoffe zu bieten hat.

Klares Fazit: Wer gesund und schlank ist, darf sich Remoulade ab und an mal gönnen. Starkes Übergewicht oder ein zu hoher Cholesterinspiegel dagegen sind Gründe, sich die Soße möglichst selten schmecken zu lassen – oder zu einer der zahlreichen Light-Versionen zu greifen, die das Kalorienkonto deutlich weniger belasten.

Nährwerte von Rempulade pro 100 g  
Kalorien 490
Eiweiß 0,8 g
Fett 50 g
Kohlenhydrate 6 g
   

Einkaufs- und Küchentipps für Remoulade:

Einkauf: Remoulade bekommen Sie in großer Auswahl und diversen Varianten in jedem Super- oder Discountmarkt. Probieren Sie am besten mehrere Marken, denn letztlich ist es Geschmackssache, welche Remoulade Sie persönlich am liebsten mögen.

Wenn Sie Kalorien sparen möchten, nehmen Sie eine der zahlreichen leichten Varianten von Remoulade, die bis zu ca. 60 % weniger Fett enthalten.

Übrigens: Im Bioladen finden Sie auch Remoulade, die mit Bio-Eiern hergestellt wurde.

Lagerung: Fertig gekaufte Remoulade hält ungeöffnet bei guter Kühlung bis zu mehrere Monate. Nach dem Öffnen sollte sie allerdings innerhalb von etwa einer Woche verbraucht sein.

Zubereitungstipps für Remoulade:

Remoulade gilt traditionell als perfekte Begleitung zu Back- und Bratfisch, Krustentieren, gekochten Eiern, Roastbeef, kaltem Braten und Sülzen sowie zu Hotdogs. In Großbritannien und in den USA nimmt man Remoulade auch gerne als Aufstrich für Sandwiches.

Kleiner Tipp: Wenn Sie es leichter mögen, mischen Sie einfach ein paar Esslöffel Joghurt unter die fertige Remoulade.

Rezepte mit Remoulade:

Rezepte mit Remoulade finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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