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Sago

Sago: Perlen aus Stärke Sago: Perlen aus Stärke

Wer Sago hat, braucht keine Gelatine - nicht zuletzt deshalb entdecken speziell Veganer die weißen Perlen aus Stärke neu. Für welche Gerichte Sago sich eignet und was alles drin steckt, verrät unsere Warenkunde!

Das sollten Sie über Sago wissen

Für unsere Groß- und Urgroßeltern gehörte Sago noch zum unverzichtbaren Bestand in der Küche: Mit den weißen Kügelchen aus Stärke band man früher Puddings, Gelees, Suppen, Fruchtgrützen und vieles mehr. Während bei uns heute kaum noch jemand Sago kennt, kommt es in asiatischen Ländern nach wie vor häufig zum Einsatz.

Als preiswertes und zuverlässiges Bindemittel könnte Sago aber auch hierzulande eine kleine Renaissance erleben. Denn einer seiner großen Vorzüge, den vor allem Vegetarier und besonders Veganer schätzen: Sago ist rein pflanzlich! Ob man es mag, dass sich Sago nie ganz auflöst, sondern immer kleine Kügelchen übrigbleiben, ist allerdings Geschmackssache. Optisch macht diese Besonderheit Sago jedenfalls durchaus zu einem Hingucker.

Geschmack: Sago schmeckt neutral.

Herkunft & Geschichte: Benannt wurde Sago nach dem ursprünglich einzigen Lieferanten, der in den südostasiatischen Tropen heimischen Sagopalme. Heute nennt man auch die Kügelchen aus der Stärke von anderen Pflanzen wie Maniok, Bataten oder Kartoffeln „Sago“.  

Saison: Für Sago gibt es keine spezielle Saison.

Wie gesund ist eigentlich Sago?

Als ausgesprochen gesund lässt sich Sago nicht direkt bezeichnen: Wie andere Stärke liefert auch diese Variante relativ viele Kalorien und Kohlenhydrate. Für alle, die abnehmen wollen, also nur bedingt erste Wahl. Trotzdem wäre es ungerecht, Sago als ungesund zu bezeichnen – immerhin hat die Stärke einen hohen Nährwert, enthält kaum Fett und ist ausgesprochen leicht verdaulich.

Für alle, die auf Gluten allergisch oder empfindlich reagieren, ist Sago eine perfekte Alternative zu Stärkeprodukten aus Getreide.

Nährwerte von Sago pro 100 g  
Kalorien 341
Eiweiß 0,6 g
Fett 0,1 g
Kohlenhydrate 83 g
Ballaststoffe 0,1 g

Einkaufs- und Küchentipps für Sago:

Einkauf: In Deutschland hergestellter Sago besteht generell aus Kartoffelstärke. Man bekommt ihn in jedem Supermarkt. Echten Sago aus Sagopalmen können Sie mit etwas Glück in Asia-Shops und Bio-Läden finden.

Lagerung: Weil die weißen „Perlen“ Feuchtigkeit aus der Luft fast magnetisch anziehen und aufnehmen, ist die trockene und luftdicht verschlossene Lagerung von Sago Pflicht.

Zubereitungstipps für Sago

Sago ist das klassische Bindemittel für Fruchtgrützen, Kaltschalen, Suppen und Puddings. Das Grundprinzip ist ganz einfach: Man rührt die weißen Perlen in die kochende Flüssigkeit und gart das jeweilige Gericht, bis der Sago aufquillt und eine Bindung entsteht.

Rezepte mit Sago:

Rezepte mit Sago finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(koe)

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