Saibling: Rezepte und Wissen | EAT SMARTER
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Saibling

Saibling © Werner Fellner - Fotolia.com Saibling © Werner Fellner - Fotolia.com

Lachsliebhaber, die den Saibling noch nicht kennen, sollten schnellstens das erste kulinarische Date mit ihm einplanen – beide Fische haben nämlich einiges gemeinsam!

Das sollten Sie über Saibling wissen

Er ist weder neu noch ausgesprochen selten zu haben – trotzdem kennen viele den Saibling nicht. Das ist schade, denn in dem feinen Süßwasserfisch vereinen sich die besten Eigenschaften seiner nahen Verwandten: Der zu den Lachsfischen zählende Saibling hat ein ähnlich appetitlich rosafarbenes Fleisch wie Lachs und ähnelt äußerlich und in der Größe der Forelle fast zum Verwechseln.

Grundsätzlich unterscheidet man bei Saibling zwischen zwei Sorten:

  • Der Bachsaibling ist an den orangefarbenen Brust-, Bauch- und Afterflossen und an seiner dunkel marmorierten Rückenflosse zu erkennen. Zusätzliches besonderes Kennzeichen: Ein weißes Längsband verläuft am Vorderrand der Brust- und Bauchflossen. Wie sein Name schon verrät, lebt der Bachsaibling vorwiegend in den Bächen und Flüssen ganz Europas.
  • Der Seesaibling dagegen hat sein Domizil in stillen Gewässern bzw. vor allem tiefen Seen und liebt kaltes Wasser. Die Hauptfanggebiete für Seesaiblinge liegen in Großbritannien, Skandinavien, Island, Russland, Nordamerikas, Japans und den Alpenregionen. Seine Brust-, Bauch- und Afterflossen sind rot, auf seiner Haut sieht man kleine gelb- bis rostbraune Flecken. Beide Sorten Saibling überzeugen mit festem und dabei zartem, sehr wohlschmeckendem Fleisch. Die lachsähnliche rosa Färbung hat vor allem der Seesaibling, während das Fleisch des Bachsaiblings eher dem von Forellen ähnelt.

Saison: Die meisten Saiblinge kommen heute aus Aquakulturen, also aus Zuchtbetrieben. Man kann daher Saibling das ganze Jahr über kaufen.

Wie gesund ist eigentlich Saibling?

Der Saibling enthält zwar ein kleines bisschen mehr Fett als die ganz mageren Seefischarten, aber dennoch deutlich weniger als seine nächsten Verwandten Forelle und Lachs. Außerdem ist die Fettzusammensetzung mit etwa 70 % mehrfach ungesättigten Fettsäuren ausgesprochen günstig, der Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren beträgt etwa 3 g. Darüber hinaus liefert Saibling nennenswerte Mengen an Mineralstoffen wie Phosphor und Eisen, B-Vitaminen und Vitamin A.

Nährwerte von Saibling pro 100 g  
Kalorien 96
Eiweiß 19 g
Fett 2 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Saibling

Einkauf: Saibling bekommen Sie im Ganzen oder filetiert beim Fischhändler. Wie alle Fische ist auch Saibling leicht verderblich. Achten Sie also schon beim Einkauf auf absolute Frische: Ein natürliches Schimmern der Haut ohne Verfärbungen, klare und helle Augen sowie leuchtend rote Kiemen sind das verlässlichste Signal dafür, dass Sie frischen Saibling bekommen.

Lagerung: Bereiten Sie frischen Saibling so bald wie möglich nach dem Einkauf zu. Notfalls können Sie ihn aus Folie oder Papier auswickeln, in eine Glas- oder Porzellanschale legen und für 1 Tag in der kältesten Zone des Kühlschranks aufbewahren.

Vorbereitung: Saibling bekommen Sie beim Fischhändler bereits küchenfertig ausgenommen und auf Wunsch auch geschuppt. Was Sie noch tun müssen, ist lediglich das Säubern: Einfach den Saibling innen und außen kurz unter fließendem Wasser abspülen und dann mit Küchenpapier trocken tupfen.

Zubereitungstipps für Saibling:

Saibling können Sie wie Forellen zubereiten: Er schmeckt pochiert, gebraten oder gegrillt. Auch gedünsteter Saibling ist ein Leckerbissen, und wer mag, kann Saibling außerdem wie Graved Lachs beizen. Selbst in einen Gemüseeintopf der feinen Art passen Filets vom Saibling perfekt.

Rezepte mit Saibling:

Rezepte mit Saibling finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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Ein toller Fisch,im Dampf gegart richtig edel.Besser als Lachs.