Sardinen | EAT SMARTER
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Sardinen

Sardinen © antonio scarpi - Fotolia.com Sardinen © antonio scarpi - Fotolia.com

Sardinen haben im Mittelmeerraum seit Jahrhunderten einen festen Platz in der bodenständigen Alltagsküche. Aber auch bei uns wandert der herzhafte Fisch immer öfter auf die Teller – hier verraten wir, warum das ein prima Trend ist.

Das sollten Sie über Sardinen wissen

Sardinen gehören zu den wohl beliebtesten kulinarischen Urlaubserinnerungen aller, die ihre Ferien rund ums Mittelmeer verbringen. Ob in Spanien, Portugal oder in Italien: Sardinen – gern vom Grill – kommen in den meisten mediterranen Ländern häufig auf den Tisch. Dort ist das übrigens nichts Besonderes, denn während Sardinen bei uns fast zu den Delikatessen zählen, gelten sie zum Beispiel in Spanien eher als preiswerte Alltagszutat und gehören zu den zwar beliebten, aber nicht besonders begehrten Fischsorten. Ganz ähnlich also wie bei uns der Hering, mit dem Sardinen tatsächlich eng verwandt sind.

Mit ihrer grünlichen bis bläulichen Haut und der silbern schimmernden Bauchseite sehen Sardinen sogar ein bisschen ähnlich aus. Allerdings werden sie höchstens 26 cm lang; meistens werden sie aber jung gefangen, wenn sie eine Größe von etwa 10-15 cm erreicht haben.

Apropos Fang: Üblich ist bei der Sardinenfischerei sowohl im Nordatlantik als auch im Mittelmeer das Fangen mit Ringwaden-, Schlepp­ oder Stellnetzen gefangen. Am Mittelmeer gibt es aber auch noch Fischer, die Sardinen nach einer uralten und fast romantischen Methode namens „Lichtfischerei“ fangen: Sie locken die Fische nachts mit hell erleuchteten Booten an die Wasseroberfläche.

Man bekommt Sardinen frisch oder gefroren im Ganzen und in Öl konserviert.

Saison:

Sardinen wachsen sehr schnell und vermehren sich gut – das sorgt für ständigen Nachschub, sodass man sie zu jeder Jahreszeit kaufen kann.

Geschmack:

Sardinen haben einen ausgeprägt würzigen, sehr herzhaften Geschmack.

Wie gesund sind eigentlich Sardinen?

Ihren Ruf als relativ kalorienreicher Fisch haben Sardinen eigentlich nicht verdient. Mit nicht mal 5 g Fett pro 100 g liegen sie zwar etwas über anderen ganz mageren Seefischsorten, liefern aber bei einer durchschnittlichen Portion von etwa 200 g immer noch erfreulich wenige Kalorien, dafür aber eine dicke Portion Proteine. Das gilt sogar für Ölsardinen, jedenfalls dann, wenn man sie vor dem Genuss gut abtropfen lässt und damit „schlanker“ macht.

Vor allem sammeln Sardinen aber Punkte mit ihrem hohen Gehalt an günstigen mehrfach ungesättigten Fettsäuren und dem wichtigen Spurenelement Jod.

Nährwerte von Sardinen pro 100 g  
Kalorien 124
Eiweiß 21 g
Fett 4,5 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 0 g

Einkaufs- und Küchentipps für Sardinen

Einkauf:

Frische Sardinen bekommen Sie beim Fachhändler oder auf dem Wochenmarkt. Wie generell bei Fisch gilt auch hier: Achten Sie darauf, dass die Sardinen zwar typisch intensiv, dabei aber nicht penetrant riechen. Kleiner Tipp: Wer in einer Stadt wohnt und preisgünstige Sardinen möchte, hat oft bei Fischhändlern aus südlichen Ländern besonders gute Chancen auf ein Schnäppchen.

Lagerung:

Frische oder (aufgetaute) gefrorene Sardinen sollten Sie schnell verbrauchen und bis zum Essen gut kühlen. In Öl eingelegte und konservierte Sardinen dagegen halten beinahe unbegrenzt. Viele meinen sogar, dass Ölsardinen umso besser schmecken, je länger man sie lagert.

Vorbereitung:

Lassen Sie sich Sardinen am besten gleich beim Händler küchenfertig entschuppen und ausnehmen. Anschließend brauchen Sie die Fische eigentlich nur noch innen und außen abzuspülen und mit Küchenpapier trocken zu tupfen. Bei sehr kleinen Sardinen sind die Gräten übrigens meistens so fein, dass man sie problemlos mitessen kann. Wer das nicht mag oder größere Exemplare gekauft hat, kann die Gräten aber auch ganz einfach vor der Zubereitung entfernen. Wie das geht, zeigt Ihnen Cornelia Poletto in unserem Kochschulvideo.

Zubereitungstipps für Sardinen:

Wer Sardinen mag, kann sie auf vielerlei Art zubereiten. Besonders lecker schmecken Sardinen ganz klar, wenn man sie grillt oder gebraten mit einem knackigen Salat dazu serviert. Die Italiener, Spanier und Portugiesen haben aber noch ganz andere Ideen dazu in petto: Sardinen zur Pasta, auf Pizza, süß-sauer eingelegt, im Eintopf, knusprig frittiert sind auf jeden Fall auch einen Versuch wert!

Rezepte mit Sardinen:

Rezepte mit Sardinen finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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Habe gelesen, dass man das Öl mit essen sollte, da sich in dem Öl die gesunden Fette der Sardine zum Teil gelöst haben.