Sauerampfer: Rezepte und Co. | EAT SMARTER
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Sauerampfer

Sauerampfer – von wegen Unkraut! Sauerampfer – von wegen Unkraut!

Sauer macht bekanntlich lustig – da kommt der Sauerampfer als wild wachsendes oder auch als angebautes Kraut gerade recht. Er gehört zu den klassischen jungen Grünpflanzen im Frühjahr, die uns leichten Genuss mit gesundheitlichen Pluspunkten verschaffen

Das sollten Sie über Sauerampfer wissen:

Von wegen Unkraut: In Frankreich gehört der Sauerampfer zu den beliebtesten Zutaten in der Frühlingsküche. Die Franzosen bauen die zu den Knöterichgewächsen zählende krautige Wildpflanze sogar in Gärtnereien an, um ihren Appetit darauf zu stillen. Man bekommt Sauerampfer aus kultivierter Zucht in gut sortierten Gemüsegeschäften und auf dem Wochenmarkt, kann ihn aber im Frühjahr auch gut selbst sammeln, zu erkennen ist die auf feuchten Wiesen wachsende, bis zu 1 Meter hohe Pflanze an den blattlosen Stängeln mit den rispenförmigen, kleinen roten Blüten. Wichtig beim Sammeln: Pflücken Sie nicht an vielbefahrenen Straßen und nehmen Sie nur Sauerampfer mit makellosen Blättern. Rostbraune Löcher in den Blättern sind ein Hinweis auf hohen Gehalt an Oxalsäure, die Magenempfindliche und Nieren- oder Gichtkranke weniger gut vertragen; außerdem schmecken sie eher zäh statt zart.

Saison: Besonders aromatisch und zart sind die Blätter von Sauerampfer vor der Blüte von April bis Mai.

Herkunft: In Mittel- und Westeuropa kennt man Sauerampfer schon seit vielen Jahrhunderten; vor allem in Großbritannien und Frankreich erfreut er sich großer Beliebtheit.

Geschmack: Das Gewächs macht seinem Namen alle Ehre: Der Geschmack ist deutlich sauer und sehr erfrischend.

Wie gesund ist eigentlich Sauerampfer?

Junger, frisch gepflückter Sauerampfer enthält rund 117 mg Vitamin C pro 100 g – ungefähr so viel also wie eine Zitrone. Beachtlich ist außerdem der Eisengehalt von gut 2 mg pro 100 g In der Naturheilkunde gelten die frischen Blätter als wirksames Mittel gegen Hauterkrankungen sowie zur Entschlackung bzw. Blutreinigung und Entwässerung.

Sauerampfer – gut zu wissen:

Die gute Nachricht zuerst: Bei Sauerampfer besteht keine Verwechslungsgefahr mit giftigen oder ungenießbaren Pflanzen. Allerdings verdankt das Kraut seinen typischen sauren Geschmack dem relativ hohen Gehalt an Oxalsäure und ist daher mit Vorsicht zu genießen. Wer Probleme mit den Nieren hat oder an Gicht leidet, gönnt sich Sauerampfer am besten nur selten und kombiniert ihn nach Möglichkeit mit Milchprodukten wie Sahne oder Käse – sie neutralisieren die Säure etwas. Für kleine Kinder ist das Kraut ungeeignet.

Einkaufs- und Küchentipps für Sauerampfer

Einkauf: Achten Sie beim Kauf von Sauerampfer auf makellose, saftig wirkende Blätter in hellem Grün.

Lagerung: Verwenden Sie Sauerampfer so bald wie möglich, denn langes Lagern tut ihm nicht gut.

Vorbereiten: Die Vorbereitung von Sauerampfer geht kinderleicht: Einfach abspülen, trockenschütteln sowie evtl. in der Salatschleuder trockenschleudern. Anschließend harte Stiele abzupfen und die Blätter je nach Rezept zerzupfen, in feine Streifen schneiden oder hacken.

Zubereitungstipps für Sauerampfer:

Klassische Einsatzgebiete für das Frühjahrskraut sind Cremesuppe und die Frankfurter Grüne Sauce mit Sauerampfer. Aber auch andere Saucen wie zum Beispiel eine vegetarische Gemüsesauce zu Pasta sowie Salate, Dips, Quark oder Kräuterbutter bekommen mit Sauerampfer eine besondere Note. Mancher mag Sauerampfer auch gern als Spinat-Ersatz oder gart einfach beides zusammen als Beilage zu Fisch oder Eierspeisen wie Omelett und Rührei.

Rezepte mit Sauerampfer:

Rezepte mit Sauerampfer finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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