Schellfisch | EAT SMARTER
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Schellfisch

Schellfisch © Picturefoods.com - Fotolia.com Schellfisch © Picturefoods.com - Fotolia.com

Als sogenannten Kochfisch kennen viele den Schellfisch. Aber der besonders magere Meeresbewohner hat kulinarisch durchaus einiges mehr drauf – und super gesund ist Schellfisch außerdem.

Das sollten Sie über Schellfisch wissen

Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Der Schellfisch sieht dem Kabeljau fast zum Verwechseln ähnlich. Tatsächlich gehören beide zur Familie der dorschartigen Fische. Aber im Gegensatz zu seinem „Zwilling“ ist der Schellfisch kein Raubfisch, sondern ein friedlicher Meeresbewohner, der es gern gemütlich hat:

Weil Schellfische sehr sensibel auf zu hohe und zu niedrige Temperaturen reagieren, wandern sie ständig zwischen kühleren und wärmeren Gewässern hin und her. Dabei ist der Schellfisch aber wählerisch: Er hält sich ausschließlich in Salzwasser auf, das zwischen 4 und 10 Grad warm sein muss.

Saison: Schellfisch bekommen Sie zwar das ganze Jahr über, am besten schmeckt er aber in der kälteren Jahreszeit, etwa von September bis März.

Geschmack: Schellfisch schmeckt angenehm nach Meer, aber nicht aufdringlich „fischig“.

Herkunft: Schellfisch kommt vor allem aus der Nordsee, der norwegischen und russischen Barentssee und von den Küsten Islands sowie den Faröern. Gefangen wird er aber auch an der nordamerikanischen Atlantikküste.

Wie gesund ist eigentlich Schellfisch?

Schellfisch dürfen sich auch Figurbewusste mit gutem Gewissen schmecken lassen, denn sein Fleisch enthält ausgesprochen wenige Kalorien und pro 100 g noch nicht mal 1 g Fett.

Schellfisch liefert nicht ganz so viel Eiweiß wie viele andere Fische, aber mit 17 g pro 100 g immer noch eine gute Portion.

Beachtliche Mengen von Mineralstoffen und Spurenelementen wie vor allem Kalium, Eisen, Phosphor und Jod machen Schellfisch außerdem zu einem gesunden Genuss.

Nährwerte von Schellfisch pro 100 g  
Kalorien 68
Eiweiß 17 g
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 0 g

Schellfisch – gut zu wissen:

Wenn Sie Schellfisch mit gutem Gewissen genießen und dabei die teilweise gefährdeten Bestände schonen wollen, sollten Sie auf seine Herkunft achten.

Der WWF rät dazu, nur Schellfisch aus der Nordsee sowie dem Skagerrak (Nord-Ost-Atlantik) zu kaufen.

Schellfisch hingegen aus anderen Regionen des Nord-Ost-Atlantik sowie aus Teilen Neufundlands gelten laut WWF nicht als empfehlenswert.

Weitere Kaufinformationen und -empfehlungen finden Sie beim WWF.

Einkaufs- und Küchentipps für Schellfisch

Einkauf: Frischen Schellfisch bekommen Sie beim Fischhändler. Da er ziemlich groß (mit bis zu 1 m Länge und 15 kg Gewicht) gefangen wird, kauft man in der Regel nur Teilstücke (mit Haut und Gräten) oder Filets.

Ausnahme ist der sogenannte Angelschellfisch, der kleiner und besonders delikat ist und den man im Ganzen kauft. Außerdem zu haben: Einzeln oder in Platten tiefgefrorener und geräucherter Schellfisch.

Lagerung: Frischen Schellfisch sollten Sie mit Folie locker abdecken und maximal 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Im Sommer bzw. bei hohen Außentemperaturen verbraucht man Schellfisch besser noch am tag des Einkaufs.

Gefrorenen Schellfisch immer im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend gut trocken tupfen.

Vorbereitung: Schellfisch ist pflegeleicht – Teilstücke einfach kurz abspülen und mit Küchenpapier trockentupfen. Ganze Angelschellfische auch innen ausspülen!

Zubereitungstipps für Schellfisch:

Schellfisch gilt als der klassische Kochfisch. Tatsächlich schmeckt er vielen am besten, wenn er in Salzwasser gegart wurde. Aber Achtung: Wer ihn richtig kocht, wird enttäuscht, denn sprudelndes Wasser und zu lange Garzeit machen aus dem zarten Fleisch eine trockene und zähe Angelegenheit.

Viel besser: Wasser nur kurz aufkochen lassen und den Schellfisch dann gerade so lange im nur noch leicht siedenden Wasser gar ziehen lassen, bis sich weiße Eiweißflöckchen zeigen. Dann mit einer Schaumkelle herausheben.

Ebenfalls als Klassiker gelten Senfsauce und Salzkartoffeln zu Schellfisch. Aber das zarte Fischfleisch harmoniert auch mit anderen Saucen und sogar mediterran aufgepeppt richtig gut.

Mit viel Gemüse wird aus Schellfisch ein toller und kalorienarmer Auflauf, und wer mag, kann ihn sogar mit Nudeln auftischen. Etwas gehaltvoller, aber eine Sünde wert: Schellfisch in Bierteig, knusprig ausgebacken.

Rezepte mit Schellfisch:

Rezepte mit Schellfisch finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

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Hallo, Der WWF rät dazu, nur Schellfisch aus Island sowie aus der Nordsee, der norwegischen See und dem Nord-Ost-Atlantik zu kaufen. Schellfisch aus dem Nord-Ost-Atlantik hingegen gilt laut WWF nicht als empfehlenswert. Ist das nicht ein Widerspruch? Mit freundlichen Grüßen Dieter Kannengießer