Seelachs | EAT SMARTER
7
0
Drucken
0
SeelachsDurchschnittliche Bewertung: 4157

Seelachs

Seelachs © crowlover - Fotolia.com Seelachs © crowlover - Fotolia.com

Manche kennen ihn als Köhler, aber Seelachs nennen ihn die meisten. Mit Lachs hat der Seelachs trotz des Namens nichts gemeinsam – lecker und gesund ist er aber auf jeden Fall auch.

Das sollten Sie über Seelachs wissen

Schon Kinder kennen und mögen Seelachs. Allerdings vor allem in der Form, wie er bei uns am häufigsten in die Pfanne wandert: als Fischstäbchen. Dafür wird das aromatische und fettarme Fleisch von Seelachs filetiert und anschließend fein zerkleinert.

Echte Fischfans finden Seelachs allerdings zu schade für seine Dauerrolle als paniertes Fertigessen. Denn der zu den dorschartigen (Raub-) Fischen zählende Seelachs hat zwar seinem Namen zum Trotz nichts mit Lachs zu tun und gehört nicht zu den edleren Meeresbewohnern – aber dafür überzeugt er mit wohlschmeckendem und ausgesprochen magerem Fleisch.

Weil er außerdem beim Garen nicht so schnell zerfällt und seine Form behält, erfreut sich Seelachs durchaus auch in seiner ursprünglichen Form bzw. als Filet einiger Beliebtheit.

Saison: Die beste Zeit für frischen Seelachs liegt zwischen Oktober und Februar. Sie können Seelachs aber auch in der übrigens Zeit des Jahres kaufen.

Geschmack: Seelachs schmeckt kräftig und würzig, aber nicht aufdringlich „fischig“.

Herkunft: Sein Zuhause hat der Seelachs rund um Island, Spitzbergen, Norwegen sowie in der Nordsee. Gefangen wird Seelachs außerdem im Atlantik, z.B. in Frankreich und Kanada.

Wie gesund ist eigentlich Seelachs?

Seelachs gilt mit nur wenig mehr als einem halben Gramm Fett zu Recht als ausgesprochen schlanker Genuss. Wie alle mageren Fische liefert auch Seelachs relativ bescheidene Mengen an Omega-3-Fettsäuren. Er enthält außerdem etwas weniger Jod als andere Seefische. Für hochwertige Proteine ist Seelachs dagegen eine besonders gute Quelle.

Nährwerte von Seelachs pro 100 g  
Kalorien 100
Eiweiß 18,5 g
Fett 0,6 g
Kohlenhydrate 0 g
Ballaststoffe 0 g

Seelachs – gut zu wissen:

Wenn Sie Seelachs mit gutem Gewissen genießen möchten, sollten Sie auf seine Herkunft achten. Der WWF empfiehlt, Seelachs aus der nördlichen Arktis zu bevorzugen und solchen aus dem Nord-Atlantik nur im Ausnahmefall zu kaufen.

Einkaufs- und Küchentipps für Seelachs

Einkauf: Seelachs kann der eine stolze Größe von bis zu 130 cm erreichen. Meistens kommt er allerdings mit etwa 70 cm Länge zum Fischhändler, der ihn in Teilstücken oder als Filet verkauft. Besonders preiswert sind tiefgefrorene Seelachsfilets, die es sogar beim Discounter gibt.

Lagerung: Frischen Seelachs sollten Sie mit Folie locker abdecken und maximal 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Im Sommer bzw. bei hohen Außentemperaturen verbraucht man Seelachs besser gleich am Tag des Einkaufs. Gefrorenen Seelachs immer im Kühlschrank auftauen lassen und anschließend gut trocken tupfen.

Vorbereitung:

Zubereitungstipps für Seelachs:

Wegen seines würzigen Geschmacks nimmt man Seelachs besonders oft für Fischfrikadellen und zerkleinert dann das Filet z.B. in einem Blitzhacker. Aber auch im Ganzen mögen die meisten Seelachs am liebsten gebraten. Ob man ihn vorher paniert oder nicht, ist natürlich Geschmackssache.

Sie können Seelachs außerdem dünsten, grillen, überbacken, frittieren oder für einen Auflauf verwenden. So oder so schmeckt er sowohl mit typisch deutschen als auch mit mediterranen oder sogar exotischen und asiatischen Begleitern. Kurz: Seelachs gehört zu den kulinarisch vielseitigsten Fischarten überhaupt.

Rezepte mit Seelachs:

Rezepte mit Seelachs finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

(Koe)

Ähnliche Artikel
Couscous
Zum Küssen lecker und super gesund: Lesen Sie alles über Couscous in der EAT SMARTER-Warenkunde!
Warenkunde Schellfisch
Als sogenannten Kochfisch kennen viele den Schellfisch. Aber der besonders magere Meeresbewohner hat kulinarisch durchaus einiges mehr drauf – und super gesund ist Schellfisch außerdem.
Trauben: Lecker und gesund. In der EAT SMARTER-Warenkunde lesen Sie, was man über Trauben wissen sollte.
Schreiben Sie einen Kommentar