Speisepilze | EAT SMARTER
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Speisepilze

Was man über Speisepilze wissen sollte. Was man über Speisepilze wissen sollte.

Unter den Speisepilzen gibt es viele verschiedene Sorten, die mit ihren Aromen überzeugen.Erfahren Sie hier mehr.

Wie fast alle Gemüsesorten sind auch Speisepilze kalorienarm, enthalten kein Cholesterin und kaum Fett. Zuchtpilze wie Champignons, Austernseitlinge und Shiitakepilze wachsen unter kontrollierten Bedingungen auf Böden oder Strohballen, die weitgehend frei sind von schädlichen Stoffen wie Pestiziden oder strahlenden Substanzen. Kulturchampignons schmecken roh, gekocht, gedünstet, frittiert und gegrillt. Sie liefern viel Eiweiß und reichlich Vitamine: neben einem hohen Gehalt an knochenstärkendem Vitamin D auch Vitamin K und einige B-Vitamine. Asiatische Shiitakepilze spielen jedoch eine Sonderrolle: Sie sind recht vitaminreich und es gibt gleich 3 wissenschaftlich gut belegte Heileffekte: Shiitake senken den Cholesterinspiegel, können Viren bekämpfen und haben eine deutliche Wirkung gegen Tumore. Das wiesen japanische Forscher für Magen- und Dickdarmkrebs nach. In welchen Mengen man die wohlschmeckenden Pilze essen muss, damit sie ihre positiven Kräfte voll entfalten, wird im Moment noch erforscht. Eine Senkung des Cholesterinspiegels konnten die Forscher feststellen, wenn täglich etwa 90 Gramm frische Shiitake gegessen werden; getrocknet entfalteten sie nur die halbe Wirkung. Auch Wildpilze können heilende Wirkstoffe enthalten: Der Schopftintling zum Beispiel senkt den Blutzucker.

Speisepilze: gut zu wissen

Sowohl Zucht- als auch Wildpilze sind schwer verdaulich. Und: Bei einigen wilden Sorten finden sich Schwermetalle – Wildchampignons, Maronen und Rotfußröhrlinge reichern Cadmium an. Steinpilze tun dies in geringerem Maß, aber dafür findet man zusätzlich Quecksilber darin. Auch einwandfreie Wildpilze können Probleme bereiten: Tintlinge vertragen sich nicht mit Alkohol und können – je nach Menge und Empfindlichkeit des Essers – Übelkeit, Herzbeschwerden und Halluzinationen auslösen.

EAT SMARTER-Empfehlung:

Vor allem im Winter wegen des hohen Gehalts an Vitamin D frische Champignons essen. Bei konservierten Champignons geht ein Großteil der Vitamine verloren; auch der Gehalt an Eiweiß, Eisen und Kalium wird durch das Konservieren stark reduziert. Shiitake könnten – zur Förderung des Immunsystems – trotz der ansehnlichen Preise öfter mal auf den Tisch kommen. Wildpilze sollten Sie auch in der Saison höchstens einmal pro Woche essen.

Rezepte mit Speisepilze:

Rezepte mit Speisepilze finden Sie natürlich auch hier bei EAT SMARTER!

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