Weizenmehl | EAT SMARTER
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Weizenmehl

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Weizenmehl ist als neutrale, aber enorm vielseitige Grundzutat eines der wichtigsten Lebensmittel, die wir täglich essen: Nudeln, die meisten Brote, Pfannkuchen, Pizza, Kuchen, Torten und Plätzchen bestehen zum größten Teil aus Weizenmehl. Daher fallen seine Vorteile besonders stark ins Gewicht (aber natürlich auch die Nachteile). Alle Mehlsorten sind fettarm und bestehen zu mindestens 70 Prozent aus sättigenden Kohlenhydraten. Dabei enthalten sie je nach Ausmahlungsgrad eine mehr oder weniger große Menge Ballaststoffe. Je höher die auf der Packung angegebene Typenzahl, desto mehr Ballast ist enthalten. Beim Vollkornmehl, das übrigens keine Typennummer hat, ist die Menge am größten: Da sind es rund 12 Gramm Ballast pro 100 Gramm Mehl. Aber selbst im feinsten Weißmehl der Type 405 stecken immerhin noch knapp 3 Gramm der unverdaulichen und trotzdem unentbehrlichen Substanzen. Forschungsergebnisse zeigen, dass gerade die Kombination aus wasserbindenden Quellstoffen und löslichen Ballaststoffen regulierend in viele körperliche Abläufe eingreift. Größter Verdienst der Vollkorn-Ballaststoffe: Sie halten uns für lange Zeit angenehm satt und helfen unserem Darm bei seiner höchst wichtigen Arbeit.

Weizenmehl: Gut zu wissen

Wer ausschließlich von Brot und Kuchen, Desserts, Suppen und Saucen lebt, die mit weißem Weizenmehl (Type 405 und 550) zubereitet sind, riskiert eine Reihe von Zivilisationskrankheiten. Wir wissen heute, dass sie hauptsächlich durch den Mangel an Ballaststoffen, aber auch durch eine knappe Vitamin- und Mineralstoffversorgung ausgelöst werden. Der Darm mit seinen wichtigen Aufgaben für das Immunsystem leidet vor allem unter ballastarmem konzentriertem Speisebrei, der sich nur träge weiterschiebt. Bei empfindlichen Personen geht sogar der Cholesterinspiegel in die Höhe, wenn keine Ballaststoffe vorhanden sind. Schädliche Stoffe aus dem Darminhalt können in den Körper gelangen, falls der Speisebrei zu lange liegen bleibt und die Darmflora gestört ist.

EAT SMARTER Empfehlung:

Es muss nicht immer ausschließlich weißes Mehl sein! Viele Gerichte schmecken und gelingen mit Vollkornmehl, einer Mischung aus hellem Mehl und Vollkornmehl oder mit Mehl der mittleren Type 1050 wunderbar. Wer Vollkornsachen partout nicht mag und lieber helles Mehl verwendet, sollte zum Ausgleich viel Gemüse und Obst essen und seinen Ballaststoffbedarf auf diese Weise decken. Für mehr Vitamine und Mineralstoffe können Sie dann zu mit Weizenkeimen angereichertem Mehl greifen.

Rezepte mit Weizenmehl:

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Weizenmehl und sein Image in Mitteleuropa: ..... ich esse ab und an Gebäck aus Weizenmehl und das seit Jahrzehnten, nach seit Jahrzehnten die Medien auf den angeblich risikoreichen Genuss von Brot & Co aus Weizenmehl hinweisen, dennoch frage ich mich manchmal, nachdem in mediterranen Ländern fast ausschließlich Weißmehl zu Brot verarbeitet und auch nicht selten in großen Mengen genossen wird, wieso die Einwohner dieser Länder meist sogar weniger an sogenannten 'Zivilisationskrankheiten' leider als die als aufgeklärt geltenden Einwohner Mittel- und Nordeuropas? In muslimischen Ländern gibt es so gut wie kein Brot aus Roggenmehl und ich weiß nicht ob unsere Ernährung hier in Nord-/Mitteleuropa gesünder ist als in diesen Ländern? Liegt das nur an der mediterranen Küche, kann ich nicht so recht glauben. Ich erinnere nur an die heute 'verschriene' Zutat: Hefeextrakt! In den 60er Jahren war das mal der Hit! War angesagt für diverse Diäten, da hat sie wohl niemand darum gesorgt, dass das ein ungesunder Geschmacksverstärker sei. Und soooo schlecht schmeckt der gar nicht, aber jetzt auf einmal ist das ein Geschmacksverstärker und wird als: "bitte, bitte gar nicht essen" gehandelt.